Presse 2004/2005

Dank an den Museumsdienst und die Leihgeber

Seit vielen Jahren ist es eine gute Tradition im Förderkreis Burg Bodenteich, nach dem Ende der Museumssaison zu einem Mitgliedertreffen zu laden, bei dem in zwangloser Form Rückschau auf die vergangene Museumssaison gehalten wird. Im Rittersaal der Burg Bodenteich hatten sich dazu gut 35 Vereinsmitglieder und Gäste eingefunden. Förderkreisvorsitzender Rolf Simon richtete zunächst einmal herzliche Dankesworte an die beiden Hauptleihgeber für die Sonderausstellungen. Für die viel besuchte Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet - Modeschick von anno dazumal“ mit den gelungenen nostalgischen Modenschauen überreichte er Renate Klingenberg als Dankeschön ein Präsent. Auch Kurt Schöttle, der zahlreiche Besucher mit seinen Tieren und anderen Skulpturen aus Holz erfreut hat, erhielt eine Fotomappe und ein Geschenk.
Von den Mitglieder des Museumsdienstes, die von März bis Oktober jedes Wochenende dafür sorgen, dass das Burgmuseum für die Besucher geöffnet werden kann, waren nur Sabine Gebert, Manfred Hedke und Christa Wilhelm anwesend. Ihnen übergab Rolf Simon mit herzlichen Dankesworten Geschenkgutscheine bon Bad Bodenteicher Betrieben und Lesezeichen aus Ludza, der Bad Bodenteicher Partnerstadt in Lettland. An die nicht anwesenden Jürgen Linker, Margot Linker, Dieter Warnecke, Ruth Freitag, Horst Driesner, Rüdiger Schulz, Ute Schulz-Simon und Brunhilde Hanschkatz werden die Präsente später überreicht. Ein herzliches Dankeschön verdienten sich auch die Vorstandsmitglieder, die Museumsdienste und Führungen übernommen haben. Hier sind besonders hervorzuheben Traudel Zech, die den Museumsdienst leitet, und Schatzmeisterin Erika Liptow, die die meisten Führungen betreut hat.
Weitere Dankeschönpräsente gingen an das Ehepaar Knackstedt als Großspender(500 €) für das Brauhaus, an Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling für die hervorragende Zusammenarbeit mit Samtgemeinde und Flecken sowie an Friedhelm Knüppel für die Pressearbeit.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken gab Harro Blunk einige Anmerkungen über „Bier aus Bodenteich“ zum Besten. (siehe Extrabericht) Den Abschluss bildete dann eine interessante Führung durch das wiederaufgebaute Brauhaus vom Architekten Werner Ludwig.

Ehrungen 1. Der Förderkreis ehrte u. a. Leihgeber und Museumsdienst. Von links sind zu sehen: Rainer Kölling, Marianne Knackstedt, Wolfgang Knackstedt, Sabine Gebert, Manfred Hedke, Christa Wilhelm, Renate Klingenberg, Kurt Schöttle und Rolf Simon.

Bier aus Bodenteich war weit verbreitet

Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des alten Brauhauses auf der Bodenteicher Burg rückt jetzt auch das damals in Bodenteich gebraute Bier in den Mittelpunkt des Interesses. Harro Blunk, stellvertretender Förderkreisvorsitzender, hielt dazu auf dem Mitgliedertreffen des Förderkreises Burg einen kleinen Vortrag über „Bier aus Bodenteich“. Im Mittelalter gehörte Bier zu den Grundnahrungsmitteln, u.a. auch deshalb, weil es oft sauberer war als das Trinkwasser. Das Brauen für den Hausgebrauch war jedermann gestattet, das Brauen über den Eigenbedarf hinaus war ebenso wie der Bierhandel den Städten vorbehalten. Im Gebiet des alten Amtes Bodenteich wurde in der frühen Neuzeit besonders gern Bier aus Salzwedel („Soltmanns“), aber auch Uelzener Bier getrunken. Schon im 16. Jahrhundert begann der Amtshauptmann von der Wense damit, auch auf der Burg Bodenteich Bier über den Eigenbedarf hinaus zu brauen und nach außerhalb zu verkaufen. Das rief den Protest der Uelzener Brauer hervor, um den sich von der Wense aber wenig kümmerte.
Mitten im 30jährigen Krieg richtete der tüchtige Amtsschreiber Georg Kratzmann 1634 auf der Burg Bodenteich ein Brauwerk ein (vermutlich das allererste Brauhaus) und begann im größeren Stil als vorher zu brauen. Nachdem die Wirte in Bodenteich und Umgebung als Kunden für die Uelzener Brauer verloren gegangen waren und durch den Amtmann verpflichtet wurden, das Bier der Burgbrauerei abzunehmen, waren jahrzehntelange juristische Auseinandersetzungen mit den Uelzener Brauern die Folge, ohne dass das Bierbrauen auf Burg Bodenteich eingeschränkt wurde. Ein noch erhaltenes Relikt aus dieser Zeit ist die Baupfanne aus dem Jahr 1656, die der Förderkreis Burg gern für das Brauhaus restaurieren lassen möchte, wenn es machbar ist.
Im 18. Jahrhundert erbrachte das auf der Burg Bodenteich gebraute Bier, dass man allerorten „Knorrbock“ nannte, mehr Einnahmen für den jeweiligen Amtmann als die dazugehörigen Ländereien. Deshalb wurde im Jahr 1734 ein neues Brauhaus erbaut, das jetzt im Bauzustand von 1803 auf der Burg Bodenteich wieder aufgebaut wurde.
Nachdem die Burg und damit die Brauerei im 19. Jahrhundert in Privatbesitz übergegangen war, wurde Ferdinand Schulze ab 1871 der letzte Brauereiinhaber. Er stellte im Jahr 1885 auf Dampfbetrieb um und baute einen neuen Eiskeller. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Flaschenverschlüsse, die bei Ausgrabungen auf der Burg gefunden wurden. Sie dokumentieren das Verbreitungsgebiet des Bodenteicher Bieres in dieser Zeit, wie H. Blunk auf einer Karte eindrucksvoll präsentierte. Mit der Einstellung des Braubetriebes im letzten Kriegsjahr des 1. Weltkrieges 1918 endete eine fast 300jährige Brautradition auf Burg Bodenteich.

Mitgliedertreffen im Brauhaus

Für Dienstag, den 29. November lädt der Förderkreis Burg Bodenteich um 15.30 Uhr zum traditionellen Mitgliedertreffen nach der Museumssaison in das gerade erst fertig gestellte Brauhaus ein. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit einer Rückschau auf die Museumssaison 2005 und einem Vortrag von Harro Blunk über "Bier aus Bodenteich" besteht die Möglichkeit zu einem Rundgang durch das Brauhaus.

„Ab ins Museum ?!“ 2006

„Ab ins Museum?!“ heißt es im Jahr 2006 im Burgmuseum Bad Bodenteich. Mit diesem vieldeutigen Titel will der Förderkreis Burg in einer großen Ausstellung zu seinem 25. Geburtstag an ein Vierteljahrhundert Arbeit und Einsatz für die Burg Bodenteich erinnern. Dabei wird ebenso an die Burg-Restaurierung in den achtziger Jahren erinnert wie an die dann achtzehnjährige Geschichte des Burgmuseums Bad Bodenteich. Aus vielen großen und kleinen Sonderausstellungen der letzten 15 Jahre werden Exponate, Bilder und Erinnerungsstücke zu sehen sein. Die Eröffnung ist für den 17. März geplant. Vom 18. März bis zum 29. Oktober läuft dann die Museumssaison 2006 mit zahlreichen Aktionstagen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind für den Monat November vorgesehen.

Brauhaus-Spenden übergeben – Noch weitere Spenden möglich

Seit zwei Jahren hat der Förderkreis Burg Bodenteich e.V. den Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich durch Spendensammlungen mit der gleichzeitigen Vergabe von persönlichen Urkunden als symbolische Bausteine, durch laufende Sammlungen im Museum und durch weitere Aktionen unterstützt.

Mit dem Betrag von etwas über 11600 Euro wurde das zu Anfang gesteckte Traumziel bereits übertroffen. Förderkreisvorsitzender Rolf Simon , für den der Wiederaufbau des Brauhauses eine Herzensangelegenheit ist, freut sich sehr über die große Resonanz, die gerade die Spendenaufrufe in diesem Jahr gefunden haben und möchte sich auch auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.

Am Freitag, dem 4. November erfolgte die Übergabe der Spenden für das Brauhaus während des Bürgerfestes zur Einweihung des wieder aufgebauten Brauhauses.

Über die genaue Verwendung der Spenden finden zurzeit Gespräche mit dem Architekten und Vertretern des Fleckens statt. Favorisiert werden z. Zt. die Teilrestaurierung und der Wiederaufbau der alten Braupfanne aus dem Jahr 1656 sowie weitere Projekte im Braukeller. Mit Hilfe der Brauhausspenden soll auf jeden Fall etwas geschaffen werden, was sonst aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht werden könnte.

Bis damit begonnen werden kann, sind auch weiterhin noch Spenden möglich. Deshalb bittet der Förderkreis Burg Bodenteich e. V. alle diejenigen, die sich bisher noch nicht zu einer Spende entschließen konnten, einen symbolischen Baustein für sich selbst, oder, was auch schon sehr oft geschehen ist, diesen als Geschenk für jemand anderen zu zeichnen.

Die Baustein-Urkunden haben eine fortlaufende Nummer und werden auf den von den Spendern gewünschten Namen erstellt. Spendenbescheinigungen können selbstverständlich ausgestellt werden. Später werden alle Bausteine – Zeichner auf eine besondere Weise in neuen Alten Brauhaus „verewigt“.

Wer am Erwerb eines Bausteins für 65 Euro und der damit verbundenen Spende interessiert ist, kann sich mit dem Förderkreis Burg Bodenteich e. V., Vorsitzender: Rolf Simon, Betriebswirt VWA, Postanschrift: Röhrser Str. 2, 29394 Lüder, Telefon: 05824 – 1350, Telefax: 05824 – 4045, Email: ROLFSIMONLUEDER@web.de in Verbindung setzen. Es ist auch möglich, den entsprechenden Betrag von 65 Euro (oder mehr) für einen Baustein direkt auf das Sonderkonto Brauhaus Nr. 3020039 bei der Sparkasse Uelzen (BLZ 258 50110) überweisen.

Burgmuseum bis März 2006 geschlossen

Das Burgmuseum Bad Bodenteich bleibt im Winterhalbjahr für Einzelbesucher geschlossen. Letzte Öffnungstage sind Samstag, 10. und Sonntag, 11. Dezember 2005 zum Weihnachtsmarkt auf der Burg.

Die Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ hat 2005 wieder viele Besucher ins Museum gelockt als im vergangenen Jahr. Erfreulich ist, dass sich besonders viele Gruppen zu einem Besuch im Burgmuseum einfanden, die überwiegend von Erika Liptow hervorragend betreut wurden.

Ein besonders herzlicher Dank gilt Renate Klingenberg, die mit ihren sehenswerten Hüten und anderen modischen Accessoires auf viel Interesse bei den Besuchern stieß. Allen fleißigen Helferinnen und Helfern und den weiteren Leihgebern sei für die Mithilfe beim Aufbau der Ausstellung gedankt. besonders Traudel Zech, Ruth Freitag und Erika Liptow. Die drei sehr gut besuchten Nostalgischen Modenschauen unter der unnachahmlichen Moderation von Renate Klingenberg werden noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein besonderer Dank gebührt auch Herrn Kurt Schöttle aus Röhrsen, der mit seiner Ausstellung „Skulpturen aus Holz“ das zweite Halbjahr im Burgmuseum besonders prägte, während Ilze Menneking-Soikans zu Anfang der Museumssaison ihre Bilder im Museum ausstellte.

Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet

Der Weihnachtsmarkt findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof statt, anders als in den Vorjahren aber am 3. Adventswochenende. Das Burgmuseum ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für Einzelbesucher geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht!) können die Besucher am Samstag, dem 10. und am Sonntag, dem 11. Dezember von 11 - 17 Uhr zum letzten Mal die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens sowie Teile der bisherigen Sonderausstellungen betrachten.

Im Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich bietet Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische Postkarten und einen Bastelbogen an. Besonders zu empfehlen ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre „Die Bodenteicher Burg 1803“ sowie die neue Broschüre zum Jüdischen Leben in Bodenteich.

Unterstützung für den Museumsdienst gesucht

Auch für das Jahr 2006 sucht der Förderkreis Burg Bodenteich wieder interessierte Personen, die an den Wochenenden zwischen Mitte März und Ende Oktober einige Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich den Kassen- und Aufsichtsdienst im Burgmuseum Bad Bodenteich übernehmen. Sie sorgen dafür, dass das Museum für Einheimische und Gäste geöffnet werden kann und das kulturelle und touristische Angebot in Bodenteich erweitert wird. Wer Interesse daran hat, bei dieser interessanten und wichtigen Aufgabe mitzuhelfen, sollte sich mit dem Förderkreis Burg Bodenteich (Tel. 05824/1350-Simon; 2479–Blunk; 1733-Knüppel oder 1568-Zech) in Verbindung setzen.

Der Vorstand des Förderkreises Burg Bodenteich wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Vereins ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2006!

Holz-Kunstwerke - Kurt Schöttle am Museum in Aktion

Noch bis zum 28. August stellt Kurt Schöttle unter dem Titel „Skulpturen aus Holz“ einen bunten Querschnitt aus seinen Holz-Kunstwerken im Burgmuseum Bad Bodenteich aus. Das Museum ist samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet Allerlei Getier gibt es dabei zu sehen. Neben den Tieren des Waldes (Wildschweine und Hasen) zeigt er auch einige Fische und Wasservögel. Der Röhrser Holz-Künstler freut sich sehr über die gute Resonanz seiner Ausstellung und möchte den Besuchern an zwei Aktionstagen live präsentieren, wie er mit Motorsäge, Stemmeisen und Schleifwerkzeugen seine skurrilen Holzskulpturen erschafft.

Zum ersten Mal wird er am Sonntag, dem 26. Juni während der Museumsöffnungszeiten von 14-17 Uhr auf dem Burghof der Burg Bodenteich seine künstlerische Arbeit vorstellen und an einigen Skulpturen arbeiten. Bei einigen leichteren Holzarbeiten können dann auch die Besucher selbst mit Hand anlegen.

Auftritt der Musikalischen Familie verschoben

Der eigentlich für Sonntag, den 26. Juni im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet- Modeschick von anno dazumal“ vorgesehene  Auftritt der „Musikalischen Familie“ im Rittersaal der Burg Bodenteich musste aus organisatorischen Gründen auf den Spätsommer verschoben werden und findet jetzt gemeinsam mit der zweiten Auflage der äußerst erfolgreichen Damenmodenschau statt.. Bei der Musikalischen Familie handelt es sich um eine Gruppe Bad Bodenteicher Frauen, die unter Leitung von Renate Klingenberg durch ihre lustigen Musik- und Gesangsvorträge schon so manche Feier verschönert haben. Der genaue Termin für diese Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

  Internationalen Museumstag in der Burg Bodenteich
Burgkeller und Brauhaus waren geöffnet- Förderkreis Burg schlug mit Besichtigungen des Burgkellers und des Brauhauses Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft
Mit seinen Angeboten zum Internationalen Museumstag traf der Förderkreis Burg Bodenteich voll das Interesse der über 100 Besucher. Der Andrang bei den Führungen im zurzeit im Bau befindlichen Brauhaus und im alten Burgkeller unter dem Amtshaus war so groß, dass mehrere Führungen durchgeführt werden mussten.
Mit seinen hochinteressanten Erläuterungen zum Wiederaufbau des Brauhauses machte Architekt Werner Ludwig deutlich, dass ihm dieses Bauvorhaben sehr ans Herz gewachsen ist. Die Besucher erfuhren viel über die Gründungsprobleme auf dem weichen Untergrund, über die Schwierigkeiten der Handwerker, sich auf die alten Bautechniken einzulassen und sie dann anzuwenden, über die ursprüngliche Funktion der gezeigten Räume und über die mögliche künftige Nutzung des Gebäudes. Mit dem neu gemauerten Backsteingewölbe im Braukeller, das in Norddeutschland seinesgleichen sucht, stellte W. Ludwig den Besuchern noch ein echtes Juwel handwerklicher Baukunst vor. Die Einweihung des Brauhauses ist für Ende September dieses Jahres geplant.
Nach dem Gang durch das Brauhaus schlugen fast alle Besucher den Weg über die steile Treppe in den Burgkeller ein, wo sie von Harro Blunk mit Unterstützung von Jürgen Linker in die Geheimnisse dieses ältesten Burgteils eingeführt wurden. Der dort noch deutlich zu erkennende Feldsteinturm mit acht Metern Durchmesser war als Wohnturm („Motte“) wohl die erste Behausung der Ritter von Bodendike, nachdem sie um 1250 ihren Wohnsitz auf das heutige Burggelände verlagert hatten. Es gibt auch einen bis heute nicht endgültig erforschten Geheimgang, an den sich auch eine alte Sage der Bodenteicher Burg knüpft.
Hochbetrieb herrschte auch im Burgmuseum, wo sich viele Besucher die Ausstellungen„Im Acrylrausch – Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans, Buxtehude-Neukloster“ und „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ und ansahen. Renate Klingenberg, von der die meisten Stücke in der Ausstellung stammen, erläuterte mit Unterstützung von Gertraude Zech den Besuchern die interessantesten Stücke der Ausstellung.

Bereits am Sonntag, dem 8. Mai (Muttertag) findet in diesem Jahr der Internationale Museumstag statt, an dem sich auch das Burgmuseum Bad Bodenteich beteiligt. Bei freiem Eintritt (Spenden sind natürlich sehr erwünscht) werden die aktuellen Ausstellungen„Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ und „Im Acrylrausch – Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans, Buxtehude-Neukloster“ während der üblichen Öffnungszeiten 14 – 17 Uhr präsentiert.
Das diesjährige Museumstags-Motto „Museen bauen Brücken“ setzt der Förderkreis durch zwei besondere Angebote um, die gleichsam eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart darstellen. Um 14.30 Uhr bietet Architekt Werner Ludwig eine Führung durch das im Bau befindliche und nach alten Vorlagen wieder erstandene Brauhaus an. Um 15.30 Uhr folgt dann unter Leitung von Harro Blunk und Jürgen Linker erstmals seit langer Zeit eine Führung durch den alten Burgkeller unter dem ehemaligen Amtshaus(Fachwerkgebäude), in dem 1983 Reste eines alten Feldsteinturmes aus dem 13. Jahrhundert entdeckt und archäologisch untersucht wurden. Entgegen früherer Mitteilungen ist für die Teilnahme keine vorherige Anmeldung mehr erforderlich. Vor Beginn der Führung ist nach wie vor die Unterschrift jeden Teilnehmers unter eine Haftungsfreistellungserklärung notwendig.

Manche Kleider sind zeitlos schön - Renate Klingenberg präsentierte nostalgische Damenmode in der Burg
Über 100 Damen und auch einige Herren hatten sich erwartungsfroh im Rittersaal der Burg Bodenteich versammelt, um sich Damenmode von anno dazumal - präsentiert von einigen freiwilligen „Hobby-Mannequins“ anzusehen. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn Renate Klingenberg hatte auch diesmal wieder wahre Schätze von ihrem Dachboden geholt. Die Damenmodenschau war die erste einer Reihe von geplanten Sonderveranstaltungen im Rahmen der Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“, die seit Mitte März mit großem Erfolg im Burgmuseum Bad Bodenteich läuft. Renate Klingenberg, Ur-Bodenteicherin und Hauptleihgeberin der Ausstellung, verstand es wieder einmal mit Witz und Charme ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Kenntnisreich und locker erzählte sie über die Herkunft und die Machart der präsentierten Kleider, mit denen sich so manche Anekdote verbindet. Vom Konfirmationskleid über das Cocktailkleid und das elegante Ballkleid bis hin zum Hochzeitskleid war alles vertreten. Manche der präsentierten Kleider sind von so zeitloser Eleganz, dass sie durchaus auch heute noch getragen werden könnten.
In den notwendigen Umkleidepausen präsentierte Käthi Marx schicke, elegante und manchmal auch „unmögliche“ Hüte aus den über 300 Exemplaren der Hutsammlung von R. Klingenberg.
Die Modenschau war ein Erlebnis für die Besucher und sie sparten nicht mit Applaus. Viele nahmen noch die Gelegenheit wahr, sich im Museum die Ausstellung vieler Sammlerstücke von Renate Klingenberg anzusehen, die noch bis Ende Oktober immer zu den Öffnungszeiten (samstags, sonntags und feiertags jeweils von 14 – 17 Uhr ) besucht werden kann.

„Modeschick von anno dazumal“ im Burgmuseum
Noch sind die Vorbereitungen im vollen Gange, doch am 18. März ist es soweit. Dann wird die neue Jahressonderausstellung im Burgmuseum mit geladenen Gästen und den Mitgliedern des Förderkreises Burg eröffnet.
Als besonderer Anziehungspunkt für die weiblichen Gäste, die in den vergangenen Jahren stets die Mehrheit der Besucher im Burgmuseum stellten, präsentiert Renate Klingenberg unter dem Motto „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ die schönsten Stücke aus ihrer stattlichen Hutsammlung von über 300 Hüten. Daneben wird aber auch all das gezeigt, was früher dazu gehörte, wenn man als Dame gut angezogen sein wollte. Viele Bad Bodenteicher kennen die Hutsammlung Renate Klingenbergs bisher nur aus ausführlichen Berichten im Radio und in der Presse und sind sicher gespannt darauf, sie endlich einmal selbst in Augenschein nehmen zu können.
Im Alltagsleben vergangener Zeiten waren Hüte viel wichtiger als heute. Herrenhüte mussten dabei robust und praktisch, Damenhüte aber vor allem schön sein. Während der Hut in der eleganten Damenmode der heutigen Zeit seltener anzutreffen ist (außer vielleicht bei Heide Simonis oder Königin Elisabeth II), war es früher undenkbar, dass eine elegante Frau ohne Hut ausging. Neben der Anpassung an die gerade herrschende Moderichtung stand der Hut aber auch für Stimmungen und konnte einer ganzen Palette von Gefühlen Ausdruck geben. Das Spiel der emotionalen Zeichen reichte dabei von männlich-sportlich über jugendlich-verführerisch bis hin zu exotisch und geheimnisvoll. Darüber hinaus nutzt der Förderkreis die Gelegenheit, den interessierten Besuchern erstmals die Uhrmacherwerkstatt von Reinhold Blome zu präsentieren, die vor einigen Jahren von seiner Witwe Marga Blome dem Förderkreis überlassen wurde.
Das Burgmuseum ist in der Zeit vom 19. März bis zum 30. Oktober 2005 immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 – 17 Uhr für Besucher geöffnet. Auch außerhalb dieser Öffnungszeiten können Besuchergruppen das Museum besuchen Anmeldungen werden vom 1. Vorsitzenden Rolf Simon, Tel. 05824-1350 – Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de ,von Erika Liptow, Tel. 05824-985267 oder von der Kurverwaltung in der Burg Bodenteich Tel. 05824-3543, Fax 3308 entgegen genommen.

Damenmodenschauen geplant
Als Ergänzung zur Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ gibt es während der Saison im Rittersaal und im Burgmuseum einige Aktionstage. Den Anfang macht im April (voraussichtlich am 24. April) eine Damenmodenschau im Rittersaal; es folgt im Juni ein Auftritt der „Musikalischen Familie“ ebenfalls im Rittersaal. Im August gibt es wieder eine Damenmodenschau, diesmal aber im Museum. Eine Kleiderbörse am letzten Öffnungstag, dem 30. 10. beschließt den Reigen der Aktionen zur Ausstellung.

Bilder schaffen Verbindung zu Ludza/Lettland
Im letzten Jahr war eine Besuchergruppe aus Bad Bodenteich in der lettischen Stadt Ludza, um dort eine Städtepartnerschaft mit dem Flecken Bad Bodenteich anzubahnen. Mit dabei waren auch Förderkreisvorsitzender Rolf Simon und Ilze Menneking-Soikans aus der Buxtehuder Ortschaft Neukloster, deren Vorfahren aus Ludza, der ältesten und östlichsten Stadt Lettlands, stammen. Nachdem die Grenzen in Europa wieder offen sind, war sie schon zweimal wieder in der etwa 14 000 Einwohner großen Stadt, in der ihr Großvater die Bücherei und das Archiv aufgebaut hat. Die Künstlerin stellte in einem Museum in der Stadt ihrer Vorfahren ihre Bilder aus, nachdem es vorher schon in der lettischen Hauptstadt Riga eine viel beachtete Ausstellung gegeben hatte. Ein Bild der Malerin aus Neukloster wird für immer in Ludza bleiben. Sie hat es der Stadt geschenkt.
In zahlreichen Gesprächen während der gemeinsamen Lettlandreise konnte Förderkreisvorsitzender Rolf Simon Frau Menneking-Soikans überzeugen, ihre in leuchtenden Farben gemalten Bilder auch einmal im Burgmuseum auszustellen.
Ilze Menneking – Soikans wurde 1946 als Tochter des lettischen Kunstmalers und Grafikers Juris Soikans in Lüneburg geboren. Nach einer langjährigen künstlerischen Tätigkeit im Fachbereich Keramik mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland hat die frühere Kunstlehrerin und Keramikkünstlerin mit eigener Werkstatt 1998 mit dem Malen begonnen. "Vielleicht musste mein Vater erst sterben, dass ich den Mut bekam, endlich aus seinem Schatten zu treten und selber zu malen", sagt sie. Auf jeden Fall: Sie malt, sie hat einen eigenen Stil gefunden, der unverwechselbar scheint.
Vom 19. März an werden die farbenfrohen Bilder Ilze Menneking- Soikans, auf denen man auch nach ein paar Minuten immer noch neue Details findet, bis etwa Ende Mai im Burgmuseum Bad Bodenteich präsentiert. Wenn in der Woche vor Pfingsten eine Delegation aus Ludza/Lettland Bad Bodenteich besucht, werden die Bilder auf jeden Fall noch zu sehen sein. Sie sind sicher eine gute Einstimmung auf die im Sommer geplante Busreise nach Ludza und Riga in Lettland.
Das Burgmuseum ist immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 – 17 Uhr für Besucher geöffnet. Auch außerhalb dieser Öffnungszeiten können Besuchergruppen das Museum besuchen Anmeldungen werden vom 1. Vorsitzenden Rolf Simon, Tel. 05824-1350 – Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de ,von Erika Liptow, Tel. 05824-985267 oder von der Kurverwaltung in der Burg Bodenteich Tel. 05824-3543, Fax 3308 entgegen genommen.

Guter Besuch im Burgmuseum
Mit seinen Angeboten im Jahr 2004 hat der Förderkreis Burg Bodenteich wieder das Interesse der Besucher geweckt, kamen doch mit 2253 zahlenden Besuchern so viele ins Burgmuseum Bad Bodenteich wie schon seit 10 Jahren nicht mehr. Wenn man die Tage mit freiem Eintritt mitrechnet, waren es sogar weit über 5000 Besucher, die sich die Ausstellungen „Damit hätte ich auch gern gespielt- Spielzeugträume aus vergangener Zeit“, die Ausstellung „Alles Ansichtssache...“ mit alten Bildern und Dokumenten sowie die beiden Bilderausstellungen der Malschule Beatrix Höhner und des in Uelzen lebenden Vietnamesen Dinh Tan Le angesehen haben. Ein Erfolg auf den Förderkreisvorsitzender in seinem Jahresbericht auf der Jahreshauptversammlung mit berechtigtem Stolz hinwies. Er dankte allen Leihgebern, dem Flecken und Kurverwaltung und ganz besonders den Mitgliedern des Museumsdienstes, die an knapp 90 Öffnungstagen unzählige Stunden ehrenamtlich das Museum betreuten. Für besondere Verdienste erhielten Traudel Zech für die Leitung des Museumsdienstes, Schatzmeisterin Erika Liptow für die Betreuung von über 20 Besuchergruppen bei Führungen und Margot Linker für jetzt schon 15 Jahre unermüdlichen Dienst im Museum Buchgeschenke bzw. Gutscheine.
Zuvor hatte Rolf Simon auch des Ende 2004 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Günter Osterwold gedacht, der den Verein in den ersten acht Jahren als Vorsitzender geleitet hatte.
Auch für das Jahr 2005 hat sich der Verein wieder viel vorgenommen. Bis zur Einweihung des Brauhauses im September soll noch weiter Geld auf dem Brauhauskonto gesammelt werden. Mit ihren Spenden in das „Spenden-Brauhaus“ von L. Janowsky sorgten die anwesenden knapp 30 von derzeit 128 Mitgliedern dafür, dass sich dort jetzt immerhin schon mehr als 8000 Euro befinden. Neben den sich schon im Aufbau befindlichen Ausstellungen „Fein herausgeputzt und gut behütet- Modeschick von anno dazumal“ u. a. ist die geplante Reise nach Lettland vom 23.7. bis zum 3. 8. ein großes Thema im Burgverein. Der Förderkreis wird sich auch bei der Betreuung einer Besuchergruppe aus Ludza/Lettland engagieren, die in der Woche vor Pfingsten erwartet wird.
Die Geschichte des Baltikums im Spannungsfeld von Deutschland, Russland und Schweden stand auch im Mittelpunkt eines einstündigen Diavortrags von Dr. Kai von Wedel, in dem dieser einen Bogen von der Christianisierung des Baltikums über die wechselnde Beherrschung durch die Nachbarländer bis hin zur Aufnahme der drei baltischen Länder in die EU im Mai 2004 schlug. Mit seinen stets durch passende Bilder begleiteten Ausführungen gab Dr. von Wedel den Besuchern eine hervorragende Einführung in die baltische Geschichte.

Ehrung verdienter Mitglieder zeigt von links:
Traudel Zech, Erika Liptow, Rolf Simon und Margot Linker

Jahresberichte und Vortrag über das Baltikum
Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich findet am Dienstag, dem 22. Februar um 19.00 Uhr im Gasthaus zur alten Post statt.
Neben den üblichen Regularien geht es um Berichte und eine Vorschau auf die Aktivitäten des Vereins 2005. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorstellung der neuen Ausstellungen „Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ und die Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans.
Ab etwa 20 Uhr hält Dr. Kay von Wedel als Einstimmung auf die im Sommer geplanten Busreise nach Ludza/Lettland einen öffentlichen Lichtbildervortrag zu dem Thema: „Das Baltikum im Spannungsfeld zu Deutschland, Schweden und Russland“, zu dem interessierte Besucher auch dann eingeladen sind, wenn sie kein Mitglied des Förderlkreises sind.

Aktivitäten im ersten Quartal

Der Vorstand des Förderkreises Burg Bodenteich hatte auf seiner ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr 2005 ein umfangreiches Programm zu bewältigen, ging es doch um die Planung der Aktivitäten im ersten Quartal und um die Festlegung des Jahresprogramms 2005.
Die Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, dem 22. Februar um 19.00 Uhr im Gasthaus zur alten Post statt. Neben den üblichen Regularien geht es um Berichte und eine Vorschau auf die Aktivitäten des Vereins 2005. Ab etwa 20 Uhr
hält Dr. Kay von Wedel passend zu der im Sommer geplanten Busreise nach Ludza/Lettland einen öffentlichen Lichtbildervortrag zu dem Thema: "Das Baltikum im Spannungsfeld zu Deutschland, Schweden und Russland".

Auch in diesem Jahr können sich die Bodenteicher Bürger und Gäste wieder über zahlreiche interessante Ausstellungen im Burgmuseum Bad Bodenteich freuen, zu denen es wie gewohnt auch die eine oder andere Begleitveranstaltung geben wird.
In der Dauerausstellung wird die Ausstellung von Steinzeitfunden um einige schöne Fundstücke aus dem Raum Suhlendorf erweitert. Außerdem sollen die reichen Erkenntnisse, die eine fast vierzigköpfige Besuchergruppe von einem Besuch im Kloster Lüne auf den Spuren der Priorissima Sophia von Bodendike mitbrachte, im Ausstellungsbereich der Ritterfamilie von Bodendike gebührend gewürdigt werden.
Eine besonders interessante Jahressonderausstellung wird unter dem Titel
" Fein herausgeputzt und gut behütet - Modeschick von anno dazumal" mit den schönsten Stücken aus der auch überregional bekannten Sammlung von Renate Klingenberg, Bad Bodenteich gezeigt. Ihre Sammlung wurde schon in vielen Zeitungen und auch in Radio Niedersachsen vorgestellt.
Wer bei der Ausstellung mithelfen möchte, kann sich mit Rolf Simon, Tel. 05824-1350 - Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de in Verbindung setzen.
Folgende Termine stehen bereits fest:

* Freitag, 18. März 2005 - Eröffnung für Mitglieder und geladene Gäste
* Sonnabend, 19. März 2005 - Erster Öffnungstag der neuen Museumssaison
* Sonntag, 30. Oktober 2005- Letzter Öffnungstag der Saison 2005

Ebenfalls am 18. März wird eine Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans eröffnet, die bis zum Besuch einer Delegation aus Ludza/Lettland in der Pfingstwoche zu sehen sein wird.

Eine weitere Sonderausstellung widmet sich dann dem Blaudruck.

Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt mit zahlreichen Aktionen geöffnet

Der Weihnachtsmarkt der Bad Bodenteicher Werbegemeinschaft findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof statt. Mit dabei ist auch das Burgmuseum Bad Bodenteich. Am Sonntag, dem 5. Dezember von 11 - 17 Uhr können interessierte Besucher zum letzten Mal die die Sonderausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ betrachten. Passend zu dieser Ausstellung stehen die Bodenteicher Eisenbahnfreunde an der aufgebauten Modellbahn für Fragen und kleine Vorführungen zur Verfügung. Herr Holzhausen aus Soltendieck stellt einige seiner Dampfmaschinen vor. Natürlich ist auch die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens sowie die Bilderausstellung des aus Vietnam stammenden Uelzener Bürgers Din Tanh Le zu sehen. Der Eintritt ist beim Weihnachtsmarkt frei; um eine kleine Spende wird gebeten. Als besondere Attraktion zeigt Frau Charlotte König aus Lüder am Nachmittag einige Vorführungen mit ihrem Spinnrad.
Im Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich bietet Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische Postkarten, Bilder und einen Bastelbogen an. Der Ondinikreis verkauft hübsche Bastelarbeiten zu Gunsten der Patengemeinde in Ondini/Südafrika.
Im Lesezimmer der Burg stellt das Jugendzentrum Bad Bodenteich die schönsten Bad Bodenteicher Spielzeugburgen aus.

Lettland-Impressionen beim Förderkreis Burg

Zum alljährlichen Mitgliedertreffen des Förderkreises Burg Bodenteich nach dem Ende der Museumssaison konnte Vorsitzender Rolf Simon eine größere Anzahl von Mitgliedern als sonst begrüßen, da durch den erstmals gewählten Abendtermin auch Berufstätige teilnehmen konnten. Im Mittelpunkt stand der Dank und die Ehrung des Museumsdienstes. Erst durch den Einsatz dieser Damen und Herren kann das Burgmuseum Bad Bodenteich an allen Wochenenden zwischen Mitte März und Mitte Oktober offen gehalten werden. Als kleines Dankeschön gab es in diesem Jahr die kostenlose Mitfahrt zum Besuch des Klosters Lüne auf den Spuren der Sophia von Bodendike oder für diejenigen, die nicht dabei waren, ein kleines Büchlein über das Kloster.
Die Zahl der Besucher im Burgmuseum hat sich insgesamt positiv entwickelt. Einem kleinen Plus bei den zahlenden Besuchern steht ein großer Zuwachs bei den Tagen ohne Eintrittsgeld gegenüber. Erfreulich gestiegen ist auch die Mitgliederzahl des Vereins von 114 auf aktuell 126.
Nach einem kleinen Imbiss – von der Küche in Piepers Gasthaus am Bahnhof liebevoll zubereitet - begann der öffentliche Teil der Veranstaltung mit einer Bilderreise durch Lettland – vorgetragen vom Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon.
Zunächst informierte Frank Juchert, stellv. Samtgemeindebürgermeister und Leiter des Projekts „Städtepartnerschaft“ über die Hintergründe, die Entwicklung und den aktuellen Stand der von Rat und Verwaltung des Fleckens Bad Bodenteich und der Samtgemeinde Bodenteich gewünschten Partnerschaft mit einer Gemeinde in den neuen EU – Ländern. Sowohl F. Juchert als auch R. Simon waren Mitglieder einer kleinen Delegation, die im Sommer zur Anbahnung einer Partnerschaft in die lettgalische Stadt Ludza - unweit der Grenze zu Russland, gereist war. Rolf Simon stellte in Bildern die einzelnen Stationen der Reise vor und berichtete sehr anschaulich und ausführlich über Land und Leute. Die Stadt Ludza – 1177 erstmals erwähnt - hat 11000 Einwohner, ist von fünf Seen umgeben und birgt neben der Ruine einer Burg, die 1399 von Mitgliedern des livländischen Ritterordens errichtet wurde, eine Vielzahl historischer und kultureller Denkmäler.
Neben dem Besuch in Ludza nahmen auch die weiteren Stationen der Fahrt – ein Besuch im Dreiländereck (Lettland-Russland-Weißrussland) und in der lettischen Hauptstadt Riga mit dem wunderschön restaurierten Schwarzhäupterhaus breiten Raum ein.
Die frühere historische Region Livland, zu der Riga und auch Ludza gehörten, haben für Bodenteich eine besondere Bedeutung, denn mit Frithericus von Bodendike beteiligte sich 1211 dort schon ein Angehöriger des alten Bodenteicher Rittergeschlechts an einem Kreuzzug.
Bei der Lettlandreise wurden wertvolle Kontakte geknüpft, auf denen man bei der Anbahnung einer Städtepartnerschaft aufbauen kann. Rolf Simon betonte, dass er auf dieser Reise Menschen, Städte und Regionen kennen gelernt habe, die es wahrlich verdient haben sie zu besuchen, sie zu schätzen und vielleicht auch sie zu lieben.
Zur Zeit werden Daten und Fakten für eine Busreise 2005 nach Ludza und Lettland zusammengestellt. Interessierte Bürger, auch Vereine und Firmen, können sich an Rolf Simon, Tel. 05824-1350, Fax 05824-4045 oder E-Mail ROLFSIMONLUEDER@web.de wenden, um weitere Informationen zu bekommen. Rolf Simon wäre bereit, den Bildervortrag über Ludza und Lettland gern auch bei anderen Gelegenheiten halten.

Unterstützung für den Museumsdienst gesucht
Auch für das Jahr 2005 sucht der Förderkreis Burg Bodenteich wieder interessierte Personen, die an den Wochenenden zwischen Mitte März und Ende Oktober einige Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich den Kassen- und Aufsichtsdienst im Burgmuseum Bad Bodenteich übernehmen. Sie sorgen dafür, dass das Museum für Einheimische und Gäste geöffnet werden kann und das kulturelle und touristische Angebot in Bodenteich erweitert wird. Wer Interesse daran hat, bei dieser interessanten und wichtigen Aufgabe mitzuhelfen, sollte sich mit dem Förderkreis Burg Bodenteich (Tel. 05824/1350-Simon; 2479–Blunk; 1733-Knüppel oder 1568-Zech) in Verbindung setzen.

Burgmuseum bis März 2005 geschlossen
Das Burgmuseum Bad Bodenteich bleibt im Winterhalbjahr für Einzelbesucher geschlossen. Letzter Öffnungstag ist der Sonntag, 5. Dezember 2004 zum Weihnachtsmarkt der Werbegemeinschaft. Die Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ hat 2004 wieder mehr Besucher ins Museum gelockt als im vergangenen Jahr. Erfreulich ist, dass sich besonders viele Gruppen zu einem Besuch im Burgmuseum einfanden.
Unser herzlicher Dank gilt zahlreichen Leihgebern aus der näheren und weiteren Umgebung für das zur Ausstellung beigesteuerte Spielzeug und allen fleißigen Helferinnen und Helfern für die Mithilfe beim Aufbau und bei den zahlreichen Aktionen unter Federführung von Frau Liptow. Ein besonderer Dank gebührt Herrn Teppe aus Uelzen, Herrn Holzhausen aus Soltendieck und den Bad Bodenteicher Eisenbahnfreunden.
Auf großes Interesse bei den Museumsbesuchern stieß auch die Ausstellung „Alles Ansichtssache! – Zeichnisse, Grundrisse und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich“, die maßgeblich von Harro Blunk gestaltet worden war und in den nächsten Jahren sicher einmal eine Fortsetzung haben wird, denn es sind längst noch nicht alle vorhandenen Bilder gezeigt worden. Zwei Bilderausstellungen der Malschule Beatrice Höhner, Nettelkamp, und von Herrn Dinh Tan Le, Uelzen rundeten das Ausstellungsprogramm ab.
Neben der regelmäßigen Berichterstattung in der Presse ist das Burgmuseum Bad Bodenteich seit dem Frühjahr auch im Internet vertreten. Unter der Adresse www.museum-bodenteich.de findet man stets aktuelle Informationen zu den Ausstellungen im Museum, zu den geplanten Veranstaltungen und über die Geschichte der Burg und des Fleckens Bad Bodenteich. Bisher (Stand. 30. 10. 04) haben 772 Besucher das Internet-Angebot genutzt.

Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet

Der Weihnachtsmarkt der Bad Bodenteicher Werbegemeinschaft findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof statt. Das Burgmuseum ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für Einzelbesucher geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht!) können die Besucher am Sonntag, dem 5. Dezember von 11 - 17 Uhr zum letzten Mal die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens sowie Teile der Sonderausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ betrachten.
Im Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich bietet Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische Postkarten und einen Bastelbogen an. Besonders zu empfehlen ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre „Die Bodenteicher Burg 1803“.
Im Lesezimmer der Burg stellt das Jugendzentrum Bad Bodenteich die schönsten Bad Bodenteicher Spielzeugburgen aus.

„Fein herausgeputzt und gut behütet“ ins Jahr 2005
Für das Jahr 2005 können sich die Bodenteicher Bürger und Gäste wieder über zahlreiche interessante Ausstellungen freuen, zu denen es wie gewohnt auch die eine oder andere Begleitveranstaltung geben wird.
In der Dauerausstellung wird die Ausstellung von Steinzeitfunden um einige schöne Fundstücke aus dem Suhlendorfer Raum erweitert. Außerdem sollen die reichen Erkenntnisse, die eine fast vierzigköpfige Besuchergruppe von einem Besuch im Kloster Lüne auf den Spuren der Priorissa Sophia von Bodendike mitbrachte, im Ausstellungsbereich der Ritterfamilie von Bodendike gebührend gewürdigt werden.
Eine besonders interessante Jahressonderausstellung wird unter dem Titel
„ Fein herausgeputzt und gut behütet – Modeschick von anno dazumal“ mit den schönsten Stücken aus der auch überregional bekannten Sammlung von Renate Klingenberg, Bad Bodenteich gezeigt. Ihre Sammlung wurde schon in vielen Zeitungen und auch in Radio Niedersachsen vorgestellt.
Eine weiter Sonderausstellung widmet sich dem Blaudruck. Außerdem gibt es mit der Ausstellung von Frau Menneking auch wieder eine Bilderausstellung einer Freizeitkünstlerin aus der Region.

Wer bei der Ausstellung mithelfen möchte, kann sich mit Rolf Simon, Tel. 05824-1350 – Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de in Verbindung setzen.

Förderkreis fand Spuren von Sophia von Bodendike im Kloster Lüne

Anlässlich ihres 500. Todestages suchten knapp 40 interessierte Mitglieder und Gäste Spuren der ehemaligen Priorissa Sophia von Bodendike im Kloster Lüne. Das erste Aha-Erlebnis gab es auf dem Sophia-von-Bodendike Platz vor dem Kloster.
Im Rahmen einer ausgiebigen Führung von zwei fachkompetenten Damen des Besucherdienstes durch das ehemalige Kloster und heutige evangelische Damenstift und durch das Teppich- und Textilmuseum wurden die Bad Bodenteicher mehrmals fündig. Das bekannte Wappen der Bodendiker mit dem springenden Hirsch ist noch heute an vielen Stellen im ehemaligen Kloster Lüne zu finden, so im Winterremter, einem im Winterhalbjahr von den Lüner Nonnen benutzten Speisesaal, der zur Zeit Sophias von Bodendike errichtet wurde, und an verschiedenen Glasfenstern.
Besonders eindrucksvoll sind die Zeugnisse, die während der 23jährigen Amtsperiode Sophias von Bodendike von 1481 – 1504 erschaffen wurden und heute imTeppich- und Textilmuseum des Evangelischen Damenstiftes aufbewahrt werden.
Als Sophia von Bodendike im Alter von 23 Jahren zusammen mit sieben anderen Nonnen aus dem Kloster Ebstorf ins Kloster Lüne kam, um nach dem Willen ihres Onkels Bartold von Landsberg, dem Bischof von Verden, als Priorissa (Vorsteherin) die in Ebstorf schon eingeführte Klosterreform auch in Lüne durchzusetzen, brachte sie auch Kenntnis von Bildstickereien im Klosterstich mit. Bei dieser Technik werden locker gedrehte Wollfäden so dicht nebeneinander gelegt, dass die Grundleinwand vollständig verdeckt wird. Da diese einfache Technik, bei der man Vorzeichnung auf dem Leinengrund genau folgen konnte, fast von jeder Nonne erlernt werden konnte, entstanden in der Folgezeit immer prächtigere Banklaken bis hin zu vier großen Bildteppichen, die der äußere Ausdruck der verinnerlichten Klosterreform des 15. Jahrhunderts sind. Auf allen Textilien findet sich an einer oder mehreren Ecken das Bodendiker Wappen als Hinweis auf die Entstehung in der Amtszeit Sophias, in der es eine letzte Blüte des Lüner Klosterlebens gab. Auch nach Sophias Tod wirkten die von ihr eingeleitete Reform weiter, so dass der Lüner Konvent unter ihrer Nachfolgerin Mechthild Wilde bis zum Jahr 1513 bis auf 87 Mitglieder anwuchs. Die Reformation brachte das Ende des Klosters Lüne und die Umwandlung in ein evangelisches Damenstift.

Zum Ende der Museumssaison kommt der Kasper in die Burg

Die Museumssaison 2004 neigt sich auch im Burgmuseum Bad Bodenteich dem Ende zu. Die Jahressonderausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ “, die einen bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte bietet, ist auf großes Interesse bei den Besuchern gestoßen. Bis zum Sonntag, dem 17. Oktober bleibt sie noch zu den üblichen Zeiten geöffnet (samstags und sonntags von 14-17 Uhr); es wird aber bis zum Jahresende noch einige Sonderöffnungszeiten im Museum geben, über die rechtzeitig informiert wird.
Zum vorläufigen Abschluss der Spielzeugausstellung kommt am Sonntag, dem 17. Oktober Kasperle mit seinen Freunden auf die Burg Bodenteich.
Die gelernte Kinderpflegerin Sigrid Peters aus Bergen, die ihr Hobby vor Jahren zum Beruf gemacht hat, kommt mit Sigis Puppenbühne in den Rittersaal der Burg. Dort zeigt sie zwei 30minütige Vorstellungen um 14. 30 Uhr und um 16 Uhr im Rittersaal der Burg. Die Eintrittspreise betragen für jede Vorstellung 1 &euro für Erwachsene und 0,50 Cent für Kinder,
In „Kasperle und die neuen Laternen“ ist dieser zu einem Laternenfest eingeladen und überlegt mit den Kindern, wo er eine Laterne herbekommt. Bei der zweiten Vorstellung geht es um „Die verschwundene Prinzessin“, als Prinzessin Tausendschön entführt wird und Kasperle viele Abenteuer bestehen muss, als er bei der Suche hilft.
Vor, während und nach den Vorstellungen bleibt für die großen und kleinen Besucher noch genug Zeit, um sich im Museum umzusehen oder im Café der Burgbäckerei Hoffmann unweit der Burg Kaffee und Kuchen zu genießen. Entgegen den ursprünglichen Planungen kann leider auf der Burg kein Kaffee eingenommen werden.

Noch Plätze für Fahrt zum Kloster Lüne frei

Am Dienstag, dem 5. Oktober fährt der Förderkreis Burg ins Kloster Lüne in Lüneburg. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße. Da wegen einer erfreulich großen Anzahl von Anmeldungen auf jeden Fall zwei Führungen angeboten werden, können sich Interessierte noch bis Anfang Oktober
bei Rolf Simon (Tel. 05824/1350) oder bei der Kurverwaltung Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) anmelden. Der Fahrtpreis beträgt 10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.
Anlass für die Fahrt ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike, die 1481 aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte sie dann 23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit des Klosters vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche entstanden, die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am 2. Februar dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum 500. mal.

Chöre sangen für das Brauhaus

Einen bunten und vielfältigen Querschnitt ihres sängerischen Könnens boten fünf Bodenteicher Chöre: der Gemischte Chor Soltendieck, der Frauenchor Bodenteich, der Gesangverein Harmonie Lüder, der Kirchenchor der St. Petri-Kirchengemeinde Bad Bodenteich und der Männergesangverein Bodenteich bei einem großen Chorkonzert zu Gunsten des Wiederaufbaus des Brauhauses auf der Burg im Schützenhaus Bad Bodenteich. Jeder Chor trug drei Lieder aus seinem Repertoire vor, wobei sich der Bogen von Liedern aus dem 15. und 16. Jahrhundert (Frauenchor) bis hin zu eher moderneren Weisen (Gesangverein Harmonie Lüder) spannte. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Als Überraschungseinlage traten die Polkabienen, eine Volkstanzgruppe der Bodenteicher Landfrauen vor und nach der Pause auf. Auch die politische Prominenz war mit Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling und Bürgermeister Claus-Dieter Reese vertreten. Bm. Reese überraschte die Besucher mit einem von ihm angestimmten Handwerkerlied, in das der Männergesangverein spontan einstimmte.
Am Ende der Veranstaltung sangen dann alle Chöre gemeinsam den „Dank an die Freunde“ nach der Melodie des bekannten schottischen Volksliedes „Amazing Grace“ und auch die Besucher durften mit „Kein schöner Land“ in den stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung einstimmen.
Die Hoffnung des Förderkreises Burg Bodenteich und der beteiligten Chöre, weitere Spendengelder für den Wiederaufbau des Brauhauses der Bodenteicher Burg sammeln, wurde auf jeden Fall erfüllt, kam doch am Ende von den knapp 200 Besuchern, die neben den gut 130 Sängern auf der Veranstaltung anwesend waren, ein Betrag von etwas mehr als 670 Euro zusammen.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon, der die Moderation des Abends übernommen hatte und dabei auch zwei selbst verfasste Gedichte (Viva la Musica und Mein Bodenteich) vortrug, war jedenfalls hoch erfreut, dass er diesen Betrag dem Sonderkonto für das Brauhaus gutschreiben konnte. Die bisher gesammelten Spenden aus dem Verkauf von Bausteinen, verschiedenen kleineren Aktionen und dem Chorkonzert sind für die Unterstützung des Innenausbaus im Brauhaus vorgesehen. Der Förderkreis hofft, diesen Betrag bis zum Beginn der Innenarbeiten im nächsten Jahr noch weiter zu vergrößern.

Burgmuseum zu den Kürbistagen bei freiem Eintritt geöffnet

Als kleines Dankeschön an den Flecken Bad Bodenteich und die Kurverwaltung für die gute Zusammenarbeit und als zusätzliche Attraktion für die Besucher öffnet der Förderkreis Burg anlässlich der Bad Bodenteicher Kürbistage das Burgmuseum mit freiem Eintritt für die Besucher. Im Rahmen der extra erweiterten Öffnungszeiten können am Samstag, dem 18. 9 von 12 – 17 Uhr und am Sonntag, dem 19. 9. von 11 – 17 Uhr die aktuellen Ausstellungen besucht werden. Zu sehen sind neben der Dauerausstellung zur Geschichte von Burg und Flecken und des Bodenteicher Handwerks die Spielzeugausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“, die einen bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte bietet, und die soeben erst verlängerte Ausstellung des Uelzener Künstlers Dinh Tan Le, der beeindruckende Bilder aus seiner südvietnamesischen Heimat ausstellt.

Ausstellung „Heimat und seine Bilder“ von Dinh Tan Le wird verlängert
Wegen des großen Publikumsinteresses wird die Ausstellung „Heimat und seine Bilder“ des Uelzener Malers Dinh Tan Le im Burgmuseum Bad Bodenteich bis Ende November verlängert, nachdem eine in Hamburg geplante Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben wurde, Der aus Südvietnam stammende Künstler hat wie viele seiner Landsleute in Deutschland eine neue Heimat gefunden und beschäftigt sich seit seinem Eintritt in den Ruhestand verstärkt mit seinem Hobby, der Malerei, die früher einmal sein Beruf war. Als Lehrer für Malerei bildete er in Vietnam Kunststudenten aus.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse nicht verleugnen. Seine Bilder erzählen von seiner Liebe zu seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen besonderen exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
Bis zum 17. Oktober können die Besucher seine Bilder zu den üblichen Öffnungszeiten des Bodenteicher Burgmuseums (Samstag und sonntags von 14 – 17 Uhr) betrachten. Danach wird es noch einige Sonderöffnungszeiten geben, über die rechtzeitig informiert wird. Die ursprünglich für die letzten Saisonwochen geplante Ausstellung „Alles Ansichtssache Teil 2“ mit weiteren alten Ansichten der Bodenteicher Burg wird auf das nächste Jahr verschoben.

Drachenbasteln fällt leider aus, aber der Kasper kommt
Die für Sonntag, den 5. September auf der Bodenteicher Burg unter dem Motto „Es (f)liegt was in der Luft“ geplante Drachenbastelaktion muss wegen Verhinderung des Leiters leider ausfallen. Es steht aber jetzt schon fest, dass die zum Saisonfinale der Spielzeugausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ am Sonntag, dem 17. Oktober vorgesehene Aktion unter dem Motto „Der Kasper kommt“ auf jeden Fall stattfinden wird.

Förderkreis sucht im Kloster Lüne Spuren derer von Bodendike –
Anlass ist 500. Todesjahr von Sophia von Bodendike

Der Förderkreis Burg Bodenteich unter seinem rührigen Vorsitzenden Rolf Simon hat sich schon länger vorgenommen, Fahrten zu den Orten und Plätzen in der näheren und weiteren Umgebung anzubieten, an denen man Spuren der Ritterfamilie von Bodendike finden kann.
Als erste Fahrt der geplanten Veranstaltungsreihe bietet der Verein am Dienstag, dem 5. Oktober eine Busfahrt ins Kloster Lüne in Lüneburg an. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße.
Anlass ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike, die 1481 aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte sie dann 23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit des Klosters vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche entstanden, die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am 2. Februar dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum 500. mal.
Anmeldungen für diese Fahrt werden bis zum 20. 9. von Rolf Simon (Tel. 05824/1350)
und von der Kurverwaltung Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) entgegen genommen.
Die Teilnahme an der Fahrt steht jedermann offen. Der Fahrtpreis beträgt 10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.

Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus
Auf Anregung des Förderkreises Burg Bodenteich führen fünf Chöre aus der Samtgemeinde Bodenteich am Freitag, dem 3. September um 19.30 Uhr im Bad Bodenteicher Schützenhaus (ehem. Haus des Gastes) eine tolle Musikveranstaltung durch, auf die sich viele Bodenteicher Bürgerinnen und Bürger schon jetzt freuen. Unter dem Motto „Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus“ werden der Gesangverein Harmonie Lüder, der Frauenchor Bodenteich, der Gemischte Chor Soltendieck, der Männergesangverein Bodenteich und die St. Petri-Kantorei Bodenteich jeweils drei bis vier Lieder aus ihrem Repertoire vortragen. Einige Lieder singen die Chöre darüber hinaus auch gemeinsam oder zusammen mit den hoffentlich sehr zahlreichen Besuchern. Vor der Pause, in der u. a. Erfrischungsgetränke angeboten werden, ist noch eine Überraschungseinlage geplant. Durch das umfangreiche Programm mit fast 150 aktiven Sängerinnen und Sängern führt Förderkreisvorsitzender Rolf Simon.
Mit dem großen Chorkonzert wollen die beteiligten Vereine den Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich unterstützen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; die Besucher werden aber gebeten großzügige Spenden in die ausliegenden Umschläge zu legen, damit besonders die noch nicht ausreichend finanzierte Innenausgestaltung des Alten Brauhauses weiter vorangebracht werden kann.

Bild: Historische Abbildung des Alten Brauhauses aus dem Jahr 1804 – Nach diesen alten Plänen wird das Brauhaus fast in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Trommeln für eine schöne, gerechte Welt
Ein Happening für spontane, begeisterungsfähige und freidenkende Menschen

Trommeln werden am Samstag den 18.09.2004 ab 17.00 Uhr Menschen, die sich für Rhythmus und Improvisation begeistern können, zur Musikmuschel im Seepark Bad Bodenteich rufen. Mit dem Trommeln für eine schönere, gerechtere Welt sollen Menschen angesprochen werden, mit individueller Schnelligkeit der Symmetrien einen gleichen, gemeinsamen Takt in der Bewegung zu finden.
Dazu sind Jede und Jeder eingeladen mitzumachen, Junge und Alte, mit großen und kleinen Trommeln, mit Rhythmusinstrumenten, mit alten Kochtöpfen oder „nur“ mit Händen und Füßen.

Welche Vorlieben auch sonst im musikalischen Bereich bestehen: Hier werden auf CD Titel und Themen aus aller Welt angespielt, deren Rhythmus von den Trommeln aufgenommen und unter Anleitung der mehr und weniger erfahrenen Musiker und den sich daraus ergebenden Improvisationen mit individuellen Klängen und Zeiteinheiten weitergeleitet werden. Eine Sprache die weltweit, auch von denen, denen es schwer fällt zu hören, verstanden wird.
Zum Mitmachen eingeladen sind auch alle Menschen, die sich in besonderer Weise organisatorisch und mit guten Ideen einbringen wollen. Diese melden sich bitte bei Michaela Felicitas Karsten unter 05824 – 953979.

Der Trommelnachmittag ist kostenfrei. Es werden aber gern Spenden angenommen, die der Betreuungsarbeit der Gebetsfrauen des südafrikanischen Kirchenkreises Ondini (Partnerkreis des Kirchenkreises Uelzen) für Aidswaisen zugute kommen. Als „Aidswaisen“ werden in Südafrika Kinder bezeichnet, deren Eltern an Aids gestorben sind und die, oft ohne Familie, mittellos und allein sind. (Mehr Informationen dazu von Rita und Jürgen Stammer 05824 – 2495)
Gegen kleine Spenden werden auch Rotbuschtee und Snacks angeboten.

Auf der Burg gibt’s was zu gewinnen
„Spielewettbewerbe“ mit dem Motto „Da gibt’s was zu gewinnen“ stehen am Sonntag, dem 1. August von ab 14 Uhr im Lesezimmer der Burg Bodenteich auf dem Programm.
Als Zusatzangebot zu der Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ im Burgmuseum Bad Bodenteich setzen sie den Reigen der Aktionstage zu der vielbesuchten Sonderausstellung fort.
Bei Kartenspielen, Geschicklichkeitsspielen, Brettspielen und Gesellschaftsspielen gibt es an diesem Sonntag zahlreiche kleine Preise zu gewinnen. Die Teilnahme ist nicht auf ein bestimmtes Alter beschränkt. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die teilnehmende Kinder erhalten den Kuchen sogar kostenlos; für Erwachsene wird er zum Selbstkostenpreis abgegeben.
Es lohnt sich also, den Monat August mit einem Besuch auf der Burg Bodenteich zu beginnen. Natürlich ist auch das Burgmuseum wie gewohnt samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Neben der Spielzeugausstellung gibt es eine sehr interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg Bodenteich und der Ritter von Bodendike sowie eine Bilderausstellung des in Uelzen lebenden vietnamesischen Künstlers Dinh-Tan Le zu bewundern.

Hula Hup und Tauziehen - Kinder spielten alte und neue Spiele
Passend zur derzeit im Burgmuseum laufenden Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ boten Berni Nowak und zahlreiche Helfer vom Jugendzentrum Bad Bodenteich auf dem Burggelände und im Lesezimmer alte und neue Kinderspiele zum Mitmachen und Ausprobieren an. Trotz des warmen Badewetters schauten doch mehrere Eltern und Kinder in der Burg vorbei und vergnügten sich mit den angebotenen Spielen. Während drinnen eher die klassischen Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärger dich nicht“ im Mittelpunkt standen, gab es draußen viele Bewegungsspiele. Die Kinder maßen ihre Kräfte beim Tauziehen und erprobten ihr Körpergefühl beim Drehen von Hula Hup-Reifen. Auch das Hüpfen über die Hinkekästchen durfte dabei nicht fehlen. Insgesamt gab es ein vielseitiges Spieleangebot, das durchaus noch ein paar mehr Besucher verdient gehabt hätte.


„Vorsicht an der Bahnsteigkante“ im Burgmuseum
Schon seit Ende März zieht die Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ zahlreiche Besucher ins Burgmuseum Bad Bodenteich. Ein wesentlicher Bereich ist ein Aktions- und Aktivbereich mit zwei schönen Modellanlagen aus der wunderbaren Welt der Spielzeugeisenbahnen, den die Bodenteicher Eisenbahnfreunde im Burgmuseum aufgebaut haben. Immer wenn im Museum großer Andrang herrscht, wie z. B. an den Backtagen und an den monatlichen Aktionstagen kommen Mitglieder der Eisenbahnfreunde ins Museum, um den Besuchern unter dem Motto „Bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante, der Zug fährt sofort ab!“ die Eisenbahnen zu präsentieren.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils samstags und sonntags von 14 – 7 Uhr für die Besucher geöffnet. Nächster Aktionstag ist Sonntag der 1. August mit Spielewettbewerben; der nächste Backtag ist am Samstag, dem 14. August.

Wolfgang Behn baute neues Burgmodell
Wolfgang Behn, der vor seinem Eintritt in den Ruhestand u. a. bei der Uelzener Stadtarchäologie gearbeitet hat, möchte sein Wissen und seine Erfahrungen jetzt auch in die Arbeit des Förderkreises Burg Bodenteich für das Burgmuseum einbringen. Als erstes Vorhaben hat er jetzt einen detailgetreuen Nachbau des Haupthauses der Burg angefertigt, der als Blickfang und Anziehungspunkt für den Spendenbehälter im Museum dienen soll. Außerdem soll das neue Burgmodell den Besuchern zeigen, dass man sich die Bodenteicher Burg mit dem im Museum angebotenen Bastelbogen auch im Kleinformat mit nach Hause nehmen kann.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon sprach Wolfgang Behn seinen herzlichen Dank für die mühevolle Arbeit und das schöne Burgmodell aus, das im Museum einen würdigen Platz erhalten wird.

Immer mehr Gruppen im Burgmuseum –
Bergedorfer Senioren bekamen tolles Programm geboten

Das Burgmuseum Bad Bodenteich mit seiner attraktiven Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ wird auch für Besuchergruppen immer mehrt zum Anziehungspunkt. Unlängst erfreute sich eine mehr als fünzigköpfige Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt aus Hamburg-Bergedorf an den Küchenliedern, die ihnen von den „Bodenteicher Küchenfrauen“ unter Leitung von Renate Klingenberg geboten wurden. Nachdem sie sich mit Kaffee und Kuchen oder Schmalzbroten gestärkt hatten, erkundeten die Bergedorfer Senioren unter kompetenter Führung von Vorstandmitgliedern des Förderkreises das Burgmuseum, die Bodenteicher Burg und das Burggelände. Die Besucher aus dem Hamburger Stadtteil waren ganz begeistert von dem wunderschönen Nachmittag, den ihnen die „Bodenteicher Küchenfrauen“ sowie Förderkreisvorsitzender Rolf Simon mit zahlreichen Helferinnen und Helfern auf der Bodenteicher Burg bereitet hatten.

„Heimat und seine Bilder“ –
Der Uelzener Dinh Tan Le stellt Bilder mit Motiven seiner südvietnamesischen Heimat im Burgmuseum Bad Bodenteich aus
Kn – Bad Bodenteich – Seine Bilder erzählen von seiner Liebe zu seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen besonderen exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
„Wo man geboren ist, in Liebe aufgewachsen – die Bilder jener Geburtsstadt bleiben einem stets in Erinnerung, weil sie sich in deinem Herzen verfestigt haben und dich dein Leben lang begleiten. Jenem Ort gebührt der ehrenvolle Name Heimat“ (Dinh Tan Le)
„Heimat und seine Bilder“ nennt der südvietnamesische Künstler Dinh Tan Le auch seine Ausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich die am Freitag, dem 23. Juli um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet wird. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Dinh Tan Le wurde 1935 in einem kleinen Dorf im Süden Vietnams geboren. Er studierte an der nationalen Kunstschule in einem Vorort von Saigon und arbeitete von 1968 bis 1975 bei der Vietnamesisch-Amerikanischen Gesellschaft als Lehrer für Malerei. Gleichzeitig lehrte er als Dozent an einer Kunstschule. In diese Zeit fallen auch seine ersten Ausstellungen, die in Südvietnam große nationale Aufmerksamkeit fanden.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse nicht verleugnen.
Drei Jahre nach seiner Tochter, die 1980 als „Boat People“ von der Cap Anamur im Indischen Ozean aufgefischt wurde, kam auch Dinh Tan Le nach Deutschland. In Uelzen fand er u. a. Arbeit als technischer Zeichner und Grafiker beim LW-Museum Hösseringen und der Stadtarchäologie. Seit 2000 befindet sich Le im Ruhestand und hat seitdem mehr Zeit für seine Malerei. Mehrere Ausstellungen seiner Bilder fanden seit 1983 u. a. in Uelzen, Glinde bei Hamburg und in Gadebusch bei Schwerin. Seit 1999 hat er außerdem bereits fünfmal an der Internationalen Kunstausstellung in Glinde teilgenommen.
Der Förderkreis Burg erhofft sich durch diese interessante und künstlerisch hochwertige Ausstellung, die bis zum 5. September jeweils während der Öffnungszeiten samstags und sonntags jeweils von 14 – 17 Uhr im Burgmuseum Bad Bodenteich zu sehen ist, einen regen Besucherzuspruch.

Zum letzten Mal: Heiße Sonne – Kalter Mond
Unter dem Titel „Heiße Sonne – Kalter Mond“ zeigt das Burgmuseum Bad Bodenteich noch bis Sonntag, 18. Juli farbenfrohe Aquarellbilder aus der Malschule von Beatrice Höhner, Nettelkamp
Sie finden in dieser Ausstellung freizügige Aquarelle, die duftige Farbflächen über eine skizzenhafte Vorzeichnung legen, oder reine Farbkompositionen. in die nachträglich mit Tuschfeder oder Bleistift Akzente gesetzt wurden. Die Bilder wurden von Teilnehmern der Erwachsenenseminare von B. Höhner erstellt.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils am Sonnabend und an Sonn- und Feiertagen von 14 – 17 Uhr für die Besucher geöffnet.

Alte und neue Kinderspiele auf der Burg Bodenteich
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen, in jedem Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ anzubieten.
Berni Nowak und das Jugendzentrum Bad Bodenteich stellen am Samstag, dem 17. Juli und am Sonntag, dem 18. Juli ab 14 Uhr auf dem Außengelände der Burg Bodenteich und im Lesezimmer „Alte und Neue Kinderspiele“ vor. Bei vielen tollen Mitmachspielen können sich Kinder und junggebliebene Erwachsene mehrere Stunden lang beschäftigen. Die Besucher sollten aber nicht versäumen, auch einen Blick in die Ausstellungen des Burgmuseums zu werfen, wo neben der sehenswerten Spielzeugausstellung zum letzten Mal die Bilderausstellung „Heiße Sonne – Kalter Mond“ aus der Mal- und Kunstschule von Beatrice Höhner, Nettelkamp, zu sehen ist
Das Museum ist an beiden Tagen von 14 – 17 Uhr geöffnet.
Für das leibliche Wohl sorgt eine Cafeteria des Jugendzentrums in der Burg.

Dinh-Tan Le zeigt im Burgmuseum „Heimat und seine Bilder“
Vom 24. Juli bis zum 5. September zeigt der in Uelzen lebende und aus Vietnam stammende Künstler Dinh-Tan Le unter dem Motto „Heimat und seine Bilder“ eine Auswahl seiner Werke im Burgmuseum Bad Bodenteich. Diese Bilder in Ölfarbe und fremdländischer Eindringlichkeit vermitteln einen lebendigen Eindruck des südostasiatischen Kulturkreises. Das Museum hat jeweils sonnabends und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet.

Da gibt’s was zu gewinnen
„Spielewettbewerbe“ mit dem Titel „Da gibt’s was zu gewinnen stehen am Sonntag, dem 1. August von ab 14 Uhr auf dem Programm. Als Zusatzangebot zu der Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ setzt es den Reigen der Aktionstage fort. Bei Spielen aller Art gibt es an diesem Sonntag zahlreiche Preise zu gewinnen. Es lohnt sich also, den Monat August mit einem Besuch auf der Burg Bodenteich zu beginnen.

Es (f)liegt was in der Luft
Passend zum Herbst heißt es am Sonntag, dem 5. September ab 14 Uhr auf der Burg Bodenteich „Es (f)liegt was in der Luft“. Unter fachkundiger Anleitung können Drachen gebastelt und sicherlich auch einmal ausprobiert werden.
Weitere Informationen gibt es bei Rolf Simon, Tel. 1350 – Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder bei Bernhard Nowak, Tel. 1762 (privat) oder 950-250 (dienstl.)

Förderkreis fand Spuren von Sophia von Bodendike im Kloster Lüne

Anlässlich ihres 500. Todestages suchten knapp 40 interessierte Mitglieder und Gäste Spuren der ehemaligen Priorissa Sophia von Bodendike im Kloster Lüne. Das erste Aha-Erlebnis gab es auf dem Sophia-von-Bodendike Platz vor dem Kloster.
Im Rahmen einer ausgiebigen Führung von zwei fachkompetenten Damen des Besucherdienstes durch das ehemalige Kloster und heutige evangelische Damenstift und durch das Teppich- und Textilmuseum wurden die Bad Bodenteicher mehrmals fündig. Das bekannte Wappen der Bodendiker mit dem springenden Hirsch ist noch heute an vielen Stellen im ehemaligen Kloster Lüne zu finden, so im Winterremter, einem im Winterhalbjahr von den Lüner Nonnen benutzten Speisesaal, der zur Zeit Sophias von Bodendike errichtet wurde, und an verschiedenen Glasfenstern.
Besonders eindrucksvoll sind die Zeugnisse, die während der 23jährigen Amtsperiode Sophias von Bodendike von 1481 – 1504 erschaffen wurden und heute imTeppich- und Textilmuseum des Evangelischen Damenstiftes aufbewahrt werden.
Als Sophia von Bodendike im Alter von 23 Jahren zusammen mit sieben anderen Nonnen aus dem Kloster Ebstorf ins Kloster Lüne kam, um nach dem Willen ihres Onkels Bartold von Landsberg, dem Bischof von Verden, als Priorissa (Vorsteherin) die in Ebstorf schon eingeführte Klosterreform auch in Lüne durchzusetzen, brachte sie auch Kenntnis von Bildstickereien im Klosterstich mit. Bei dieser Technik werden locker gedrehte Wollfäden so dicht nebeneinander gelegt, dass die Grundleinwand vollständig verdeckt wird. Da diese einfache Technik, bei der man Vorzeichnung auf dem Leinengrund genau folgen konnte, fast von jeder Nonne erlernt werden konnte, entstanden in der Folgezeit immer prächtigere Banklaken bis hin zu vier großen Bildteppichen, die der äußere Ausdruck der verinnerlichten Klosterreform des 15. Jahrhunderts sind. Auf allen Textilien findet sich an einer oder mehreren Ecken das Bodendiker Wappen als Hinweis auf die Entstehung in der Amtszeit Sophias, in der es eine letzte Blüte des Lüner Klosterlebens gab. Auch nach Sophias Tod wirkten die von ihr eingeleitete Reform weiter, so dass der Lüner Konvent unter ihrer Nachfolgerin Mechthild Wilde bis zum Jahr 1513 bis auf 87 Mitglieder anwuchs. Die Reformation brachte das Ende des Klosters Lüne und die Umwandlung in ein evangelisches Damenstift.

Zum Ende der Museumssaison kommt der Kasper in die Burg

Die Museumssaison 2004 neigt sich auch im Burgmuseum Bad Bodenteich dem Ende zu. Die Jahressonderausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ “, die einen bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte bietet, ist auf großes Interesse bei den Besuchern gestoßen. Bis zum Sonntag, dem 17. Oktober bleibt sie noch zu den üblichen Zeiten geöffnet (samstags und sonntags von 14-17 Uhr); es wird aber bis zum Jahresende noch einige Sonderöffnungszeiten im Museum geben, über die rechtzeitig informiert wird.
Zum vorläufigen Abschluss der Spielzeugausstellung kommt am Sonntag, dem 17. Oktober Kasperle mit seinen Freunden auf die Burg Bodenteich.
Die gelernte Kinderpflegerin Sigrid Peters aus Bergen, die ihr Hobby vor Jahren zum Beruf gemacht hat, kommt mit Sigis Puppenbühne in den Rittersaal der Burg. Dort zeigt sie zwei 30minütige Vorstellungen um 14. 30 Uhr und um 16 Uhr im Rittersaal der Burg. Die Eintrittspreise betragen für jede Vorstellung 1 &euro für Erwachsene und 0,50 Cent für Kinder,
In „Kasperle und die neuen Laternen“ ist dieser zu einem Laternenfest eingeladen und überlegt mit den Kindern, wo er eine Laterne herbekommt. Bei der zweiten Vorstellung geht es um „Die verschwundene Prinzessin“, als Prinzessin Tausendschön entführt wird und Kasperle viele Abenteuer bestehen muss, als er bei der Suche hilft.
Vor, während und nach den Vorstellungen bleibt für die großen und kleinen Besucher noch genug Zeit, um sich im Museum umzusehen oder im Café der Burgbäckerei Hoffmann unweit der Burg Kaffee und Kuchen zu genießen. Entgegen den ursprünglichen Planungen kann leider auf der Burg kein Kaffee eingenommen werden.

Chöre sangen für das Brauhaus
Einen bunten und vielfältigen Querschnitt ihres sängerischen Könnens boten fünf Bodenteicher Chöre: der Gemischte Chor Soltendieck, der Frauenchor Bodenteich, der Gesangverein Harmonie Lüder, der Kirchenchor der St. Petri-Kirchengemeinde Bad Bodenteich und der Männergesangverein Bodenteich bei einem großen Chorkonzert zu Gunsten des Wiederaufbaus des Brauhauses auf der Burg im Schützenhaus Bad Bodenteich. Jeder Chor trug drei Lieder aus seinem Repertoire vor, wobei sich der Bogen von Liedern aus dem 15. und 16. Jahrhundert (Frauenchor) bis hin zu eher moderneren Weisen (Gesangverein Harmonie Lüder) spannte. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Als Überraschungseinlage traten die Polkabienen, eine Volkstanzgruppe der Bodenteicher Landfrauen vor und nach der Pause auf. Auch die politische Prominenz war mit Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling und Bürgermeister Claus-Dieter Reese vertreten. Bm. Reese überraschte die Besucher mit einem von ihm angestimmten Handwerkerlied, in das der Männergesangverein spontan einstimmte.
Am Ende der Veranstaltung sangen dann alle Chöre gemeinsam den „Dank an die Freunde“ nach der Melodie des bekannten schottischen Volksliedes „Amazing Grace“ und auch die Besucher durften mit „Kein schöner Land“ in den stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung einstimmen.
Die Hoffnung des Förderkreises Burg Bodenteich und der beteiligten Chöre, weitere Spendengelder für den Wiederaufbau des Brauhauses der Bodenteicher Burg sammeln, wurde auf jeden Fall erfüllt, kam doch am Ende von den knapp 200 Besuchern, die neben den gut 130 Sängern auf der Veranstaltung anwesend waren, ein Betrag von etwas mehr als 670 Euro zusammen.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon, der die Moderation des Abends übernommen hatte und dabei auch zwei selbst verfasste Gedichte (Viva la Musica und Mein Bodenteich) vortrug, war jedenfalls hoch erfreut, dass er diesen Betrag dem Sonderkonto für das Brauhaus gutschreiben konnte. Die bisher gesammelten Spenden aus dem Verkauf von Bausteinen, verschiedenen kleineren Aktionen und dem Chorkonzert sind für die Unterstützung des Innenausbaus im Brauhaus vorgesehen. Der Förderkreis hofft, diesen Betrag bis zum Beginn der Innenarbeiten im nächsten Jahr noch weiter zu vergrößern.

Ausstellung „Heimat und seine Bilder“ von Dinh Tan Le wird verlängert
Wegen des großen Publikumsinteresses wird die Ausstellung „Heimat und seine Bilder“ des Uelzener Malers Dinh Tan Le im Burgmuseum Bad Bodenteich bis Ende November verlängert, nachdem eine in Hamburg geplante Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben wurde, Der aus Südvietnam stammende Künstler hat wie viele seiner Landsleute in Deutschland eine neue Heimat gefunden und beschäftigt sich seit seinem Eintritt in den Ruhestand verstärkt mit seinem Hobby, der Malerei, die früher einmal sein Beruf war. Als Lehrer für Malerei bildete er in Vietnam Kunststudenten aus.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse nicht verleugnen. Seine Bilder erzählen von seiner Liebe zu seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen besonderen exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
Bis zum 17. Oktober können die Besucher seine Bilder zu den üblichen Öffnungszeiten des Bodenteicher Burgmuseums (Samstag und sonntags von 14 – 17 Uhr) betrachten. Danach wird es noch einige Sonderöffnungszeiten geben, über die rechtzeitig informiert wird. Die ursprünglich für die letzten Saisonwochen geplante Ausstellung „Alles Ansichtssache Teil 2“ mit weiteren alten Ansichten der Bodenteicher Burg wird auf das nächste Jahr verschoben.

Drachenbasteln fällt leider aus, aber der Kasper kommt
Die für Sonntag, den 5. September auf der Bodenteicher Burg unter dem Motto „Es (f)liegt was in der Luft“ geplante Drachenbastelaktion muss wegen Verhinderung des Leiters leider ausfallen. Es steht aber jetzt schon fest, dass die zum Saisonfinale der Spielzeugausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ am Sonntag, dem 17. Oktober vorgesehene Aktion unter dem Motto „Der Kasper kommt“ auf jeden Fall stattfinden wird.

Förderkreis sucht im Kloster Lüne Spuren derer von Bodendike –
Anlass ist 500. Todesjahr von Sophia von Bodendike

Der Förderkreis Burg Bodenteich unter seinem rührigen Vorsitzenden Rolf Simon hat sich schon länger vorgenommen, Fahrten zu den Orten und Plätzen in der näheren und weiteren Umgebung anzubieten, an denen man Spuren der Ritterfamilie von Bodendike finden kann.
Als erste Fahrt der geplanten Veranstaltungsreihe bietet der Verein am Dienstag, dem 5. Oktober eine Busfahrt ins Kloster Lüne in Lüneburg an. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße.
Anlass ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike, die 1481 aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte sie dann 23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit des Klosters vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche entstanden, die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am 2. Februar dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum 500. mal.
Anmeldungen für diese Fahrt werden bis zum 20. 9. von Rolf Simon (Tel. 05824/1350)
und von der Kurverwaltung Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) entgegen genommen.
Die Teilnahme an der Fahrt steht jedermann offen. Der Fahrtpreis beträgt 10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.

Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus
Auf Anregung des Förderkreises Burg Bodenteich führen fünf Chöre aus der Samtgemeinde Bodenteich am Freitag, dem 3. September um 19.30 Uhr im Bad Bodenteicher Schützenhaus (ehem. Haus des Gastes) eine tolle Musikveranstaltung durch, auf die sich viele Bodenteicher Bürgerinnen und Bürger schon jetzt freuen. Unter dem Motto „Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus“ werden der Gesangverein Harmonie Lüder, der Frauenchor Bodenteich, der Gemischte Chor Soltendieck, der Männergesangverein Bodenteich und die St. Petri-Kantorei Bodenteich jeweils drei bis vier Lieder aus ihrem Repertoire vortragen. Einige Lieder singen die Chöre darüber hinaus auch gemeinsam oder zusammen mit den hoffentlich sehr zahlreichen Besuchern. Vor der Pause, in der u. a. Erfrischungsgetränke angeboten werden, ist noch eine Überraschungseinlage geplant. Durch das umfangreiche Programm mit fast 150 aktiven Sängerinnen und Sängern führt Förderkreisvorsitzender Rolf Simon.
Mit dem großen Chorkonzert wollen die beteiligten Vereine den Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich unterstützen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; die Besucher werden aber gebeten großzügige Spenden in die ausliegenden Umschläge zu legen, damit besonders die noch nicht ausreichend finanzierte Innenausgestaltung des Alten Brauhauses weiter vorangebracht werden kann.

Bild: Historische Abbildung des Alten Brauhauses aus dem Jahr 1804 – Nach diesen alten Plänen wird das Brauhaus fast in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Hula Hup und Tauziehen - Kinder spielten alte und neue Spiele
Passend zur derzeit im Burgmuseum laufenden Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ boten Berni Nowak und zahlreiche Helfer vom Jugendzentrum Bad Bodenteich auf dem Burggelände und im Lesezimmer alte und neue Kinderspiele zum Mitmachen und Ausprobieren an. Trotz des warmen Badewetters schauten doch mehrere Eltern und Kinder in der Burg vorbei und vergnügten sich mit den angebotenen Spielen. Während drinnen eher die klassischen Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärger dich nicht“ im Mittelpunkt standen, gab es draußen viele Bewegungsspiele. Die Kinder maßen ihre Kräfte beim Tauziehen und erprobten ihr Körpergefühl beim Drehen von Hula Hup-Reifen. Auch das Hüpfen über die Hinkekästchen durfte dabei nicht fehlen. Insgesamt gab es ein vielseitiges Spieleangebot, das durchaus noch ein paar mehr Besucher verdient gehabt hätte.


„Vorsicht an der Bahnsteigkante“ im Burgmuseum
Schon seit Ende März zieht die Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ zahlreiche Besucher ins Burgmuseum Bad Bodenteich. Ein wesentlicher Bereich ist ein Aktions- und Aktivbereich mit zwei schönen Modellanlagen aus der wunderbaren Welt der Spielzeugeisenbahnen, den die Bodenteicher Eisenbahnfreunde im Burgmuseum aufgebaut haben. Immer wenn im Museum großer Andrang herrscht, wie z. B. an den Backtagen und an den monatlichen Aktionstagen kommen Mitglieder der Eisenbahnfreunde ins Museum, um den Besuchern unter dem Motto „Bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante, der Zug fährt sofort ab!“ die Eisenbahnen zu präsentieren.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils samstags und sonntags von 14 – 7 Uhr für die Besucher geöffnet. Nächster Aktionstag ist Sonntag der 1. August mit Spielewettbewerben; der nächste Backtag ist am Samstag, dem 14. August.

Wolfgang Behn baute neues Burgmodell
Wolfgang Behn, der vor seinem Eintritt in den Ruhestand u. a. bei der Uelzener Stadtarchäologie gearbeitet hat, möchte sein Wissen und seine Erfahrungen jetzt auch in die Arbeit des Förderkreises Burg Bodenteich für das Burgmuseum einbringen. Als erstes Vorhaben hat er jetzt einen detailgetreuen Nachbau des Haupthauses der Burg angefertigt, der als Blickfang und Anziehungspunkt für den Spendenbehälter im Museum dienen soll. Außerdem soll das neue Burgmodell den Besuchern zeigen, dass man sich die Bodenteicher Burg mit dem im Museum angebotenen Bastelbogen auch im Kleinformat mit nach Hause nehmen kann.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon sprach Wolfgang Behn seinen herzlichen Dank für die mühevolle Arbeit und das schöne Burgmodell aus, das im Museum einen würdigen Platz erhalten wird.

Immer mehr Gruppen im Burgmuseum –
Bergedorfer Senioren bekamen tolles Programm geboten

Das Burgmuseum Bad Bodenteich mit seiner attraktiven Ausstellung „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ wird auch für Besuchergruppen immer mehrt zum Anziehungspunkt. Unlängst erfreute sich eine mehr als fünzigköpfige Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt aus Hamburg-Bergedorf an den Küchenliedern, die ihnen von den „Bodenteicher Küchenfrauen“ unter Leitung von Renate Klingenberg geboten wurden. Nachdem sie sich mit Kaffee und Kuchen oder Schmalzbroten gestärkt hatten, erkundeten die Bergedorfer Senioren unter kompetenter Führung von Vorstandmitgliedern des Förderkreises das Burgmuseum, die Bodenteicher Burg und das Burggelände. Die Besucher aus dem Hamburger Stadtteil waren ganz begeistert von dem wunderschönen Nachmittag, den ihnen die „Bodenteicher Küchenfrauen“ sowie Förderkreisvorsitzender Rolf Simon mit zahlreichen Helferinnen und Helfern auf der Bodenteicher Burg bereitet hatten.

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Burgmuseum ganz flauschig und knuddelig - Aktionen zur Spielzeugausstellung
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen, in jedem Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ anzubieten.
Ein erster Höhepunkt war bereits eine Woche nach der Eröffnung der Ausstellung eine Spielzeugbörse im Rittersaal der Bodenteicher Burg, wo in ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art angeboten wurde. Nach den Aktionen im Mai zum Internationalen Museumstag werden unter dem Motto „Flauschig und knuddelig“ am Sonntag, dem 6. Juni Teddy- und Puppenkleider genäht.
Alte und neue Kinderspiele mit vielen tollen Mitmachgelegenheiten bietet das Jugendzentrum Bad Bodenteich am Samstag, dem 17. und am Sonntag, dem 18. Juli jeweils von 14 – 18 Uhr an.
„Spielewettbewerbe“ mit dem Titel „Da gibt’s was zu gewinnen stehen am Sonntag, dem 1. August von ab 14 Uhr auf dem Programm.
Passend zum Herbst heißt es am Sonntag, dem 5. September ab 14 Uhr „Es (f)liegt was in der Luft“ – Drachenbasteln und mehr“ .
Zum fröhlichen Abschluss kommt der Kasperle für Kinder und Erwachsene am 17. Oktober ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen in den Rittersaal der Burg.
Informationen zu den Aktionstagen und Anmeldungen zum Mitmachen gibt es bei Rolf Simon, Tel. 1350 – Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder bei Bernhard Nowak, Tel. 1762 (privat) oder 950250 (dienstl.).

Liebevoll dekoriertes Spielzeug im Rittersaal
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen, in jedem Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich „Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“ anzubieten.
Ein erster Höhepunkt war bereits eine Woche nach der Eröffnung der Ausstellung eine Spielzeugbörse im Rittersaal der Bodenteicher Burg, wo in ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art angeboten wurde. Die meisten Aussteller hatten Puppen im Angebot. Es gab aber auch Modelleisenbahnzubehör, Blechspielzeug und vieles andere mehr zu kaufen.
Es waren zwar nicht übermäßig viele Besucher, dafür aber solche, die mit großer Fachkenntnis die ausgestellten Stücke begutachteten und auch so manches schöne Stück erwarben. Die meisten machten zusätzlich auch einen Besuch im Burgmuseum, wo sie noch mehr Spielzeug bewundern konnten – allerdings unverkäuflich.
Die von den Ausstellern einbehaltenen Standgelder kommen dem Wiederaufbau des Brauhauses zu Gute.
Im Lesezimmer verkauften Angehörige des Jugendzentrums Bad Bodenteich Kaffee und leckeren Kuchen zu Gunsten des geplanten Skaterparks.

Großes Interesse für altes Spielzeug
Über 50 Gäste zeigten bei der Eröffnung der Spielzeugausstellung "Damit hätte ich auch gern gespielt! - Spielzeugträume aus vergangener Zeit" großes Interesse an den ausgestellten Exponaten. Burgförderkreisvorsitzender Rolf Simon begrüßte die Erschienen herzlich und führte sie mit einigen Worten in die Ausstellung ein. Er dankte allen, die zum Gelingen und zum Aufbau der Ausstellung beigetragen haben. Unter den zahlreichen Leihgebern hob er u. a. besonders H. J. Teppe aus Uelzen hervor, der eine Großvitrine aus seiner Sammlung bestückt hatte. Bürgermeister Claus-Dieter Reese dankte dem Förderkreis für den Aufbau der schönen Ausstellung und gab einige Erinnerungen an Spiele seiner eigenen Kindheit zum Besten. Auch Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling hatte es sich mit seiner Gattin nicht nehmen lassen, bei der Eröffnung dabei zu sein.
Viel Beachtung fanden auch die völlig neugestaltete Dauerausstellung im Museum mit den Flachsgeräten und der Schuhmacherwerkstatt, in der erstmals seit 1996 auch wieder einer der beiden Schuhmacheramtspokale aus dem Jahr 1794 ausgestellt wird. Ins rechte Licht gerückt wurden auch die Bilder mit den letzten Zeugnissen der Ritter von Bodendike. Zahlreiche Besucher ließen sich mit Hilfe der alten Bilder und Pläne aus der Ausstellung "Alles Ansichtssache! - Zeichnungen, Grundrisse und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich" auch zu einer Zeitreise in das Jahr 1803 inspirieren.
Wenn die Eröffnung ein gutes Omen ist, kann sich der Förderkreis auf eine interessante Museumssaison mit vielen Besucherinnen und Besuchern freuen.

Alles neu im Burgmuseum
Auch im Jahr 2004 bietet das Burgmuseum Bad Bodenteich wieder ein attraktives Ausstellungsprogramm und ein weitgehend neu gestaltetes Museum für die Besucher (siehe unter Spielzeugausstellung und Sonderausstellungen)
Durch den Umbau der Dauerausstellung ist die Geschichte der Ritter von Bodendike mehr ins Blickfeld gerückt, führte sie doch hinter dem Kassentisch bisher ein Schattendasein. Auch die Steinzeitfunde, das Gerichtswesen und das Burgmodell kommen zurück in den großen Museumsraum. Die Schuhmacherausstellung wird nach langjähriger Pause wieder durch die Ausstellung eines Amtspokals der Bodenteicher Schuhmachergilde ergänzt. In einem Extraraum wird jetzt das früher hier weit verbreitete Leineweberhandwerk mit zahlreichen Gerätschaften zur Leinenherstellung präsentiert.

Burgmuseum jetzt unter www.museum-bodenteich.de im Internet
Nach dem ersten Anlauf vor zwei Jahren ist es jetzt endlich gelungen, das Burgmuseum Bad Bodenteich mit einer ansprechenden Homepage, die auch ständig aktualisiert wird, im Internet zu präsentieren. Als Webmasterin sorgt Angela Sandmann dafür, dass alles richtig im weltumspannenden Computernetz platziert wird. Inhaltlich unterstützt wird sie dabei vom Pressewart des Förderkreises Burg Bodenteich Friedhelm Knüppel. In der Website findet man unter www.museum-bodenteich.de Informationen zu den aktuellen Ausstellungen, die neuesten Presseberichte mit zahlreichen Bildern, aber auch viele Hinweise auf die Geschichte der Burg Bodenteich und des Fleckens Bad Bodenteich. Integriert ist auch ein elektronisches Bestellformular für Museumsführungen und ein Gästebuch, in der die Besucher der Internetseite Anregungen, Lob und Kritik unterbringen können.
Angela Sandmann, die zahlreiche Bodenteicher Internetseiten betreut, ist es wieder gelungen, eine informative und graphisch ansprechende Seite zu gestalten, auf die man dank kluger Komprimierung sehr schnell Zugriff bekommt.

Spielzeugbörse im Rittersaal der Burg
Schon an den ersten Öffnungstagen waren viele Besucher neugierig auf die neue Jahressonderausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich „ Damit hätte ich auch gern gespielt! – Spielzeugträume aus vergangener Zeit“. Spielzeug aus den Kindertagen der Besucherinnen und Besucher – liebevoll bewahrt und gepflegt von passionierten Sammlern – weckte nostalgische Erinnerungen an die Kinderzeit.Mit einem ersten großen Highlight starten die Aktionstage zur Spielzeugausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich am Sonntag, dem 4. April mit einer großen Spielzeugbörse von 11- 18 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich. Wer sich noch für einen Stand anmelden möchte, kann sich mit Rolf Simon, Tel. 1350 – Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder mit Bernhard Nowak, Tel. 1762 (privat) oder 950250 (dienstl.)in Verbindung setzen.Im Rittersaal der Burg Bodenteich werden in ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art zum Kauf oder zum Tausch angeboten. Wer nur zum Fachsimpeln einmal vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen.
Die von den Ausstellern einbehaltenen Standgelder kommen dem Wiederaufbau des Brauhauses zu Gute.Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, denn das Jugendzentrum verkauft im Lesezimmer der Burg Kaffee und Kuchen zu Gunsten des geplanten Skaterparks.In den folgenden Monaten gibt es noch weitere interessante Aktionstage zur Spielzeugausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich.

Ein Rundgang durch die Burg Bodenteich vor 200 Jahren
200 Jahre zurückversetzt fühlt man sich in der aktuellen Sonderausstellung „Alles Ansichtssache!– Zeichnungen, Grundrisse und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich “ deren erster Teil noch bis Mitte Mai im Burgmuseum Bad Bodenteich zu sehen ist. Nach intensiven Recherchen im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover waren Rolf Simon (1. Vors.) und zwei Vereinsmitglieder fündig geworden und hatten die bisher nicht bekannten alten Ansichten der Burg Bodenteich entdeckt und hochwertige Kopien für den Förderkreis Burg erworben.
Der 2. Förderkreisvorsitzende Harro Blunk hat sich dann intensiv mit den alten Ansichten beschäftigt, sie für die Ausstellung aufbereitet und sogar eine kleine Broschüre mit dem Titel “Die Bodenteicher Burg 1803“erstellt, die man im Burgmuseum zum Selbstkostenpreis erwerben kann.
Es ist faszinierend, mit welcher Präzision die damaligen Zeichner im Jahr 1803 Abbildungen aller Gebäude der Bodenteicher Burg ergänzt durch Grund- und Aufrisszeichnungen hergestellt haben. Längst verschwundene Gebäude wie die große und kleine Kornscheune, das Pfort- und Gefangenenhaus, der Schweinestall, der Pferdestall, das Viehhaus mit der Hirtenkote und die Wagenschauer sind ebenso zu sehen wie das heute noch vorhandene Amtshaus und das Amtsschreiberhaus. Die historische Abbildung des Brauhauses wurde sogar zur Grundlage für den jetzt in Angriff genommenen Wiederaufbau.
Wer Interesse an einem Rundgang durch die Bodenteicher Burg vor 200 Jahren hat, kann die Ausstellung immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 – 17 Uhr besuchen. Sonderführungen für Gruppen ab 10 Personen sind auch zu anderen Zeiten nach Voranmeldung unter Tel. Nr. 05824/1350 oder 3539 (Fax 05824/4045 oder 3308) möglich.

Was alte Verschlüsse von Bierflaschen erzählen
Nach der Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich hielt der 2. Vorsitzende des Vereins, Harro Blunk, einen sehr interessanten Vortrag über alte Verschlüsse von Bierflaschen, die im vorigen Jahr auf der Burg Bodenteich gefunden und dem Förderkreis zur Auswertung übergeben wurden. Binnen drei Monaten hat es H. Blunk geschafft, den ungeordneten und unansehnlichen Klumpen von 351 Bierflaschenverschlüssen zu entwirren, zu reinigen und ihnen zahlreiche Informationen zu entlocken.
Noch im 19. Jahrhundert trank man unser Bier fast ausschließlich in den zahlreichen Gaststätten. Kleine Mengen wurden in Tonkrüge oder Kannen gegossen und mit einem Stöpsel aus Kork verschlossen. Zwar war die Glasflasche schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt, doch wurde sie eher zum Transport kleiner Mengen Bier benutzt, die man in Gaststätten für den Hausgebrauch kaufte.
Als begonnen wurde, den begehrten Gerstensaft in Glasflaschen abzufüllen, schlug die Stunde der Erfinder. Allen voran der Berliner Carl Dietrich, dem die Unzulänglichkeiten des Naturkorkens schon lange ein Dorn im Auge waren. Der Preuße ärgerte sich über zersprungene Flaschen und den unvorteilhaften Sitz des Stöpsels. Dietrich leitete mit seinem Gang zum Patentamt die Entwicklung des Bier-Flaschen-Verschlusses ein: Sein Bügel-Verschluss war ein in der Mitte durchbohrter Stopfen aus Zinnguss, den ein schirmförmiges Stück Gummi umgab. „Ohne Gummi geht nichts“, verriet Harro Blunk, denn die alkoholische Gärung setzt sich in der Flasche fort und benötigt einen fest sitzenden und gut abdichtenden Verschluss. Mit reinem Kork wurden Flaschen bis ca. 1890 verschlossen. Doch schon 1875 begann man damit, statt des Korkens einen Porzellankopf mit Gummischeibe zu benutzen, der später mit einem Drahtbügel versehen wurde. Die Porzellanköpfe trugen früher auf ihrer Unterseite den Stempel der Herstellerfirma. Heute ist eher das Wappen oder der Schriftzug der Brauerei auf der Schau-(Ober-)seite zu finden.
Der Drahtbügel sorgte für festen Halt am oberen Ende des Flaschenhalses. Was sich so banal anhört, entwickelte sich prächtig: Dietrichs Erfindung war bis weit in das 20. Jahrhundert "der" Verschluss für Bierflaschen - und er war begehrt. Weil die "neuen Flaschen mit dem praktischen Bügel" so attraktiv waren, hatten die Brauereien und Bierverleger aber recht bald ein Problem: Flaschenverlust. Erst das 1911 eingeführte Pfandrecht entschärfte die Situation.
42 % der auf der Burg Bodenteich gefundenen Verschlüsse stammen von Uelzener Brauhäusern wie Klappenbach, Emil Hansemann, Altes Bürgerliches Brauhaus und Uelzener Bier-Brauerei-Gesellschaft. 29 % der gefundenen Verschlüsse stammen aus dem Brauhaus der Bodenteicher Burg, und zwar von dem Brauereibesitzer Friedrich Blau (Bodenteicher Burgbräu) und ab 1884 von Ferdinand Schulze. Die anderen Verschlüsse kamen aus verschiedenen Orten wie Salzwedel, Bergen/Dumme, Bonese, Bevensen, Wittingen (Stackmann und Ruprecht), Diesdorf u. a. Nicht in allen Orten wurde Bier selbst gebraut, sondern teilweise handelte es sich nur um Abfüllstationen und Flaschenbierhändler. Eine Broschüre zu den interessanten Forschungen Harro Blunks zur Geschichte des Bügelverschlusses wird in absehbarer Zeit erscheinen. Mit lebhaftem Applaus bedankten sich die Besucher für den überaus interessanten und lebendigen Vortrag.

 
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