Presse2006/2007

Dank an den Museumsdienst und die Leihgeber

Seit vielen Jahren ist es eine gute Tradition im Förderkreis Burg Bodenteich, nach dem Ende der Museumssaison zu einem Mitgliedertreffen zu laden, bei dem in zwangloser Form Rückschau auf die vergangene Museumssaison gehalten wird. In Sabines TuS-Treff, dem Vereinsheim des TuS Bodenteich hatten sich dazu 36 Vereinsmitglieder und Gäste eingefunden.

Nachdem sich alle erst einmal an dem von Sabine Lettau wieder einmal vorzüglich hergerichteten Kuchen- und Tortenbüffet gestärkt hatten, richtete Förderkreisvorsitzender Rolf Simon herzliche Dankesworte an die Mitglieder des Museumsdienstes, die von März bis Oktober jedes Wochenende dafür sorgen, dass das Burgmuseum für die Besucher geöffnet werden kann. Trotz der sehr schwierigen Situation nach dem plötzlichen Tod der Museumsdienstleiterin Traudel Zech konnten durch zahlreiche Neuzugänge alle Dienste besetzt werden.

Ruth Freitag, Albert Schütze, Ute Schulz-Simon, Rüdiger Schulz, Gisela Boockmann und Otto Lüpke nahmen ihr Dankeschöngeschenk – einen Geschenkkarton mit Pfälzer Wein – persönlich in Empfang. Die nicht anwesenden Manfred Hedke, Dieter Warnecke, Heidi Gottwald, Christa Wilhelm, Therese und Lothar Janowsky erhalten ihr Geschenk später. Auch Rudi Queisser aus Hankensbüttel, der dort ein kleines privates Kinomuseum betreibt, erhielt als Hauptleihgeber der Ausstellung „Kinoträume“ ein „flüssiges Dankeschön“. An Anna Wehner aus Uetersen, die in Bad Bodenteich einen Zweitwohnsitz unterhält, und den 6. Platz beim Wettbewerb „Schätz die Amtslade“ belegt hatte, wurde nachträglich ihr Preis, ein Geschenkgutschein der Firma Brink, Langenbrügge, überreicht. Sie bedankte sich dafür in Form einer kleinen literarischen Lesung.

Mit einer von Doris Knüppel erstellten Bilderreise konnten die Förderkreismitglieder dann die zahlreichen Vereinsaktivitäten im Jahr 2007 noch einmal Revue passieren lassen. Zum Schluss gab Rolf Simon einen Ausblick auf die für 2008 geplanten Ausstellungen und Vorhaben. Als Hauptausstellung wird die Geschichte des Reichsarbeitsdienstlagers Bodenteich im Museum dargestellt. Den Reigen der Sonderausstellungen eröffnet Christel Schnelli, Bellahn mit Bildern aus dem Raum Bodenteich von denen Rolf Simon schon einmal zwei Bilder als Vorgeschmack präsentierte, Unter dem Titel „Blaue Wunder“ folgt dann eine Ausstellung zum Blaudruck. Zum Abschluss der Saison werden dann „Variationen in Zinn“ aus einer größeren Schenkung von Zinn-Sammelstücken an den Förderkreis gezeigt. Fest eingeplant ist auch wieder eine Fahrt auf den Spuren der Ritter von

Bodendike, diesmal vielleicht in die Altmark, und eine lange Museumsnacht.

Mitglieder blicken auf Museumssaison zurück

Wie in jedem Jahr treffen sich die Mitglieder des Förderkreises Burg Bodenteich nach dem Ende der Museumssaison am Montag, dem 19. November um 16.00 Uhr i Sabines TuS Treff, dem Vereinsheim des TuS Bodenteich, um gemeinsam Rückschau zu halten und dem Museumsdienst zu danken. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Vorsitzender Rolf Simon wird dabei mit den von Pressewart Friedhelm Knüppel aufgenommenen Fotos die Aktivitäten des Jahres 2007 noch einmal Revue passieren lassen. Danach gibt es auch einen Ausblick auf die Vorhaben und geplanten Ausstellungen im Jahr 2008.

Albert Schütze zeigt Panoramabilder aus Bad Bodenteich und Umgebung

Noch bis Ende Dezember zeigt Albert Schütze im Lesezimmer der Burg Bodenteich sehenswerte Panoramabilder aus dem Flecken Bad Bodenteich und seiner Umgebung. Im Rahmen des „Abends auf Burg Bodenteich“ wurde die Ausstellung "Bodenteicher Panoramen" vor zahlreichen Besuchern jetzt eröffnet. Rolf Simon, Vorsitzender des Förderkreises Burg, freute sich ganz besonders, dass Albert Schütze bei seiner mittlerweile vierten Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit dem Burgverein Motive aus der Region gewählt hat und damit den Besuchern von Burg und Museum ein zusätzliches Angebot macht.

In seiner Einführung machte der Fotograf deutlich, dass er sich vorgenommen hat ein fotografisches Porträt von Bad Bodenteich zu zeichnen, wo er seit genau 30 Jahren mit seiner Familie lebt. Das Porträt sollte über die gewohnten Fotografie-Sichtweisen hinausgehen. Deshalb fiel seine Wahl schließlich auf die Panorama-Fotografie, die noch von echten Panoramaaufnahmen und nicht – wie bei der modernen Digitalfotografie – von zusammengesetzten Bildern lebt. Die von Albert Schütze eingesetzte Panoramakamera unterscheidet sich von der klassischen Kamera durch einen im Bogen geführten Film und einem davor befindlichen und im Kreisausschnitt rotierenden Normalobjektiv. Hierdurch wird der Blickwinkel deutlich erweitert, ohne dass es zu den Verzeichnungen extremer Weitwinkelobjektive kommt. Folge einer derartigen Konstruktion ist aber, dass parallel laufende Linien mehr oder weniger verformt werden und so zu einer zigarrenförmigen Verzeichnung führen. Wie bei seinen anderen Ausstellungen auch hat A. Schütze auch diesmal in Schwarz-Weiß fotografiert, da sich die präzise, konzentrierende Schwarzweißfotografie seiner Meinung nach besonders für stille Bilder eignet und den Aufgeregtheiten unserer Zeit nur wenig Raum bietet.

Die Ausstellung kann von montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kurverwaltung (vorm. 8-12, nachm. 14-16 Uhr) besichtigt werden. Weitere Öffnungstage an den Wochenenden gibt es während des weihnachtlichen Backtags am 1. Dezember sowie beim Bad Bodenteicher Weihnachtsmarktes am 8. und 9. Dezember. Von den Bildern der Ausstellung und weiteren Motiven wird auch ein Bildband gefertigt, der zum Preis von ca. 22 Euro bei Albert Schütze, Kiebitzberg 3b, 29389 Bad Bodenteich, E-Mail: AlbertSchuetze@gmx.de oder telefonisch ab 1.11. unter 05824/985946 bestellt werden kann.

Ina Gottstein schätzte Gewicht der Amtslade am besten

Im Mittelpunkt des „Abends auf Burg Bodenteich“ stand neben anderen Angeboten die Auflösung und Siegerehrung für den Wettbewerb „Schätz das Gewicht der Amtslade“. Die über 300 Jahre alte Lade, die sonst im Museum Schloss Holdenstedt steht, war in der nun zu Ende gehenden Saison ein wichtiger Blickpunkt im Burgmuseum Bad Bodenteich. Die Besucher waren aufgerufen das Gewicht der alten „Schatztruhe“ zu schätzen und drei Besucher waren mit 60 kg dem tatsächlichen Gewicht der Amtslade von 63,9 kg am nächsten gekommen. Unter ihnen wurde Ina Gottstein, Wieren, als Siegerin ausgelost. Sie bekam ein Probefahrt-Wochenende mit 250 Freikilometern in der neuen Mercedes B-Klasse geschenkt. Der Preis war von der Firma Stern-Partner Frido Anders, Uelzen, gestiftet worden. Bürgermeister Claus-Dieter Reese ließ es sich nicht nehmen, den Preis gemeinsam mit Förderkreisvorsitzendem Rolf Simon persönlich an die Gewinnerin zu überreichen. Die Preise 2-5 (Sporttaschen und eine Designer-Sonnenbrille – gespendet von Christian Helbing) ging an Kinder bzw. jugendliche Besucher aus Schleswig – Holstein. Den 6. Preis (Geschenkgutschein Fa. Brink) gewann mit Anna Wehner eine Besucherin, die wenigstens ihren Zweitwohnsitz in Bad Bodenteich hat. Insgesamt hatten sich über 100 Besucher an dem Schätzwettbewerb beteiligt. Nur etwa 30 % der Besucher kamen aus der SG Bodenteich und aus dem Landkreis Uelzen. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer kam aus Nord- und Westdeutschland, am weitesten entfernt wohnte eine Teilnehmerin aus Rottweil am Inn.

Den knapp 50 Besuchern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Wer wollte konnte sich an einem von Marianne Knackstedt betreuten Weinstand mit Pfälzer Wein oder Traubensaft sowie mit Zwiebelkuchen und Brezeln stärken. Das Museum stand Interessierten mit seinen aktuellen Ausstellungen „Einblicke und Rückblicke“ und „Kinoträume“ offen. Passend zur Darstellung der Bodenteicher Kinogeschichte zeigte der passionierte Kino- und Film-Sammler Rudi Queisser aus Hankensbüttel mit „Fox tönender Wochenschau“ und „Dick und Doof“ interessante und lustige Filmdokumente aus vergangener Zeit. Für große Erheiterung sorgten auch einige fast schon historische Fernsehsendungen über Bad Bodenteich (u.a. Ratssitzung betr. Antrag auf Alkoholverbot 1986).

Obwohl die Museumssaison jetzt offiziell beendet ist, gibt es während des weihnachtlichen Backtags am 1. Dezember sowie beim Bad Bodenteicher Weihnachtsmarktes am 8. und 9. Dezember noch Sonderöffnungszeiten (jeweils von 14-17 Uhr)

Fotoausstellung Bodenteicher Panoramen wird eröffnet

Im Rahmen des "Abends auf Burg Bodenteich", den der Förderkreis Burg Bodenteich zum Abschluss der Museumssaison am Samstag, 27.Oktober veranstaltet (die AZ berichtete) , wird um 19 Uhr auch die Fotoausstellung "Bodenteicher Panoramen - Szenen und Momente in und um Bad Bodenteich" eröffnet. In seiner vierten Fotoausstellung in Schwarz-Weiß wandert Albert Schütze durch den Flecken Bad Bodenteich und seine Ortsteile. Die Fotografien zeigen Momente und Situationen aus den letzten fünf Jahren. Neben Aktuellem gewähren sie auch einen Blick zurück in kürzlich Vergangenes. Dabei geht es nicht um Spektakuläres, sondern um die Sicht auf das scheinbar Alltägliche und im ersten Moment lapidare aus dem Blickwinkel einer Panoramakamera. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen kleinen Bildband mit weiteren Fotografien aus und rund um Bad Bodenteich, der auch käuflich zu erwerben ist.


Siegerehrung im Wettbewerb "Schätz das Gewicht der Amtslade"

Einige Monate konnten die Besucher im Burgmuseum Bad Bodenteich das Gewicht der Amtslade des früheren Amtes Bodenteich aus dem 17. Jahrhundert schätzen. Weit über 100 Besucher aus nah und fern haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Wie schwer die Amtslade (ohne Fuß) tatsächlich ist und wer dabei das beste Augenmaß für das Gewicht hatte, wird am Samstag, 27. Oktober verraten, wenn im Rahmen des "Abends auf Burg Bodenteich" ab 19 Uhr die Auflösung und Siegerehrung für den Wettbewerb stattfindet.

Ein Abend auf Burg Bodenteich zum Ausklang der Museumssaison

Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich für den Ausklang der Museumssaison Ende Oktober etwas Besonderes ausgedacht. Am Samstag, dem 27.Oktober gibt es ab 19.00 Uhr "Einen Abend auf Burg Bodenteich" mit einem interessanten Programm für die Besucher.

Nach der Begrüßung durch den Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon wird eine Ausstellung mit sehenswerten Schwarz-Weiß-Panorama-Ansichten von dem bekannten Bad Bodenteicher Fotografen Albert Schütze eröffnet, die die Wände im Lesezimmer der Burg schmücken.

Demnächst werden diese Ansichten auch in einem Fotobuch erscheinen, können an den Wänden betrachtet werden. Ebenfalls Im Lesezimmer wird ein Weinstand mit kleinen Leckereien aufgebaut, an dem sich die Besucher zum Klönschnack treffen können.

Im Burgmuseum besteht die Möglichkeit zu einem letzten Besuch in den aktuellen Ausstellungen "Kinoträume" und Einblicke und Rückblicke (auf frühere Ausstellungen im Museum). Sachkundige Mitglieder des Förderkreises und die Leihgeber stehen für Erklärungen zur Verfügung.

An diesem Abend findet auch die Auflösung und die Siegerehrung für den Wettbewerb "Schätz das Gewicht der Amtslade" statt.

Weit über 100 Besucher aus nah und fern haben sich daran beteiligt und die meisten - das sei schon verraten - haben das Gewicht der Amtslade doch etwas überschätzt. Nach Ende der Museumssaison geht die Bodenteicher Amtslade - so wie zwischen den Museumsvereinen vereinbart - zurück an das Museum im Schloss Holdenstedt, wo sie dann im nächsten Jahr an gewohnter Stelle wieder zu sehen sein wird.

Zum ersten Mal besteht die Gelegenheit in einer "Bücher-Grabbelkiste" unter dem Motto "Rauchen verboten - Schmökern erlaubt" gegen eine kleine Spende für den Förderkreis nach interessanten Büchern zu suchen.

Der Rittersaal ist ebenfalls in den Reigen der Veranstaltungen einbezogen.Dort werden Kurzfilme u. a. vom Besuch der Bodenteicher Gruppe in Ludza und von früheren heiteren Begebenheiten in Bad Bodenteich werden gezeigt. Passend zur Sonderausstellung "Kinoträume" versetzen einige Kurzfilme aus der Reihe "Dick und Doof" mit Stan Laurel und Oliver Hardy die Besucher zurück ins Kinogefühl der 50er und 60er Jahre.

Eine Burgillumination mit Fackeln wird den Abend beschließen.

Bodenteicher auf historischer Spurensuche in Schnega und Umgebung

Mit seinem Angebot zum Tag des offenen Denkmals unter dem Schwerpunkt „Sakrale Bauten“ hatte der Förderkreis Burg Bodenteich voll ins Schwarze getroffen. 45 Personen machten sich auf, um in der St. Michaeliskirche in Schnega sowie in den Feldsteinkapellen Müssingen und Schäpingen auf historische Spurensuche zu gehen. Nur wenigen Besucher waren bereits einmal in einem der drei Gotteshäuser gewesen und warteten gespannt darauf, was ihnen Wolfgang von Meltzing, Vorsitzender des Kirchenvorstands, ihnen über ihre Geschichte berichten konnte.
In der vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammenden Feldsteinkapelle Müssingen reichte der Platz für die große Besuchergruppe kaum aus. Nach Kriegsende 1945 war die früher zur Kirchengemeinde Lagendorf (Sachsen-Anhalt) gehörende Kapelle in der Kirchengemeinde Schnega eingepfarrt. Der schmucklose Innenraum beherbergt einen schönen Holzaltar, dessen genaues Alter unbekannt ist.
Auf sehr großes Interesse stießen besonders die Reste gotischer Wandmalereien in der wunderschön gelegenen Feldsteinkapelle in Schäpingen (um 1150 erbaut), die teilweise noch erkennbar die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu Christi zeigen.
Auch die Kirche in Schnega war ursprünglich einmal ein Feldsteinbau mit Balkendecke, dessen Ursprünge im 11. Jahrhundert liegen. 1912/13 wurde die Kirche im Jugendstil weitgehend neu erbaut; nur der Chor und das Untergeschoss des Turms blieben erhalten. Der spätgotische, dreiteilige Schnitzaltar stand ursprünglich einmal in der alten Kirche in Wieren und kam 1649 nach Schnega. Da sich ein Zweig der Familie von Bodendike nach Aufgabe ihrer Besitzungen in Bodenteich im 14. Jahrhundert in Schnega ansässig wurde, erwarb sie auch das Patronat über die Kirche. Zahlreiche Zeugnisse erinnern noch an diese Zeit, so ein kleines Sandstein-Epitaph für die im Alter von 10 Jahren verstorbene Rixa von Bodendike und der Grabstein ihres Vaters Ludolf von Bodendike (+ 1628).
Die Besuchergruppe aus Bodenteich konnte danach auch noch einen Blick auf den so genannten Zwinger werfen, der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Das Untergeschoss des Zwingers ist ein ehemaliger Torturm, dessen Durchfahrt verschlossen wurde. Im 18. Jahrhundert setzte man ihm ein Fachwerkgeschoss mit Zeltdach und Barocklaterne auf.
Sachkundig erläuterte Wolfgang von Meltzing anhand alter Abbildungen und Pläne die Anlage des Gutshofes in Schnega, der von einem Wassergraben umgeben war. Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedeten die Besucher aus Bodenteich ihren sachkundigen Kirchenführer.

Burgmuseum am nächsten Wochenende geschlossen

Wegen des gleichzeitig stattfindenden Seeparkfestes bleibt das Burgmuseum Bad Bodenteich aus organisatorischen Gründen am Samstag, dem 11.8. und am Sonntag, dem 12.8. für die Besucher geschlossen. Nächster Öffnungstermin ist dann Samstag, der 18.8. von 14-17 Uhr

2008 Ausstellung zur Geschichte des Reichsarbeitsdienstlagers Bodenteich

Bereits jetzt hat sich eine Arbeitsgruppe des Förderkreises Burg Bodenteich zusammen gefunden, um die für 2008 geplante Ausstellung zur Geschichte des Reichsarbeitsdienstlagers Bodenteich vorzubereiten. 2008 ist es 75 Jahre her, dass das Lager am Waldweg errichtet wurde. Während des ersten Treffens wurde das bereits jetzt vorhandene Material gesichtet und erste Arbeitsaufträge vergeben.

Die nächste Sitzung findet am Dienstag dem 21.August um 18 Uhr in der Burg statt. Wer mitarbeiten möchte oder etwas für die Ausstellung beisteuern kann, sollte sich mit Harro Blunk, Tel. 2479 oder mit Edmund Gähring, Tel. 719 in Verbindung setzen. Gesucht werden Bilder, Dokumente und ganz besonders Gegenstände, wie z. B. Geschirr, Uniformen, Spaten u. a., die für die Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt werden können. Wer als Zeitzeuge aus seinen Erinnerungen an das RAD-Lager berichten möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.

Tag des offenen Denkmals einmal anders – Förderkreis sucht in Schnega Spuren derer von Bodendike

Schon seit vielen Jahren nimmt der Förderkreis Burg am Tag des offenen Denkmals teil und öffnet Burg und Museum für die Besucher. Das Thema des diesjährigen 15. Denkmaltages am Sonntag, dem 9. September bereitete den Verantwortlichen aber einiges Kopfzerbrechen, konnten sie doch unter „Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“ beim besten Willen nichts Passendes auf der Burg Bodenteich finden. Zwar hat es im späten Mittelalter nachweislich eine Burgkapelle auf der Burg Bodenteich gegeben, doch sind der genaue Platz auf der Burg und das Aussehen dieses Sakralbaus (oder –raums) unbekannt.

So entstand die Idee, eine Kirche aufzusuchen, in der Spuren der Ritter von Bodendike zu sehen sind. Die Wahl fiel auf die St. Michaelis-Kirche in Schnega. In diesem Sakralbau, der ursprünglich ein Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert war, sich aber nach einem grundlegenden Umbau 1912/13 heute im Jugendstil präsentiert, finden sich überraschend viele Zeugnisse der Ritter von Bodendike.

Die Erklärung hierfür ist einfach: nach dem Verkauf der Burg Bodenteich in den Jahren 1323 und 1328 an die Lüneburger Herzöge, zog sich die Ritterfamilie von Bodendike auf ihre Außenbesitzungen zurück. Ein Zweig siedelte sich auch in Schnega an und hatte bis zum Aussterben der Familie 1666 auch das Patronat über die Kirche inne.

Folgendes Programm ist am 9.9. geplant: Busabfahrt um 14 Uhr auf dem Burgparkplatz, anschließend auf dem Weg nach Schnega Besichtigung der wenig bekannten Feldsteinkapellen in Müssingen und Schäpingen (mit gotischen Wandmalereien).

Nach dem Kaffeetrinken um 15.15 im Gasthaus Dunschen in Schnega folgt dann die Besichtigung der Kirche in Schnega und ein Blick auf den restaurierten Zwinger auf dem ehemaligen Herrenhof der von Bodendike. Spätestens gegen 18.30 Uhr wird der Bus wieder in Bad Bodenteich eintreffen Als Unkostenbeitrag (ohne Kaffee und Kuchen) wird für Förderkreismitglieder ein Betrag von 4 Euro erhoben. Nichtmitglieder zahlen 8 Euro. Anmeldungen nehmen Friedhelm Knüppel, Tel. 05824/1733, Rolf Simon Tel. 05824/1350 oder Harro Blunk Tel. 05824/2479 bis zum 1.9. entgegen.

Burgmuseum am Sonntag geschlossen
Wegen einer Betriebsfeier auf der Burg Bodenteich bleibt das Burgmuseum Bad Bodenteich am Sonntag, dem 1. Juli für die Besucher geschlossen. Am Samstag, dem 30.6. und dann wieder am folgenden Wochenende (7. und 8.Juli) ist das Museum aber wieder zu den üblichen Öffnungszeiten - 14 - 17 Uhr - geöffnet.

Ungewöhnliche Klangerlebnisse im Rittersaal

Ungewöhnliche Klangerlebnisse verschaffte das musikalische Duo Fling den Zuhörern im Rittersaal der Burg Bodenteich. Dort fand eines von drei Konzerten der beiden süddeutschen Künstlerinnen Barbara Rotter und Maja Taube in Norddeutschland statt. Sie sind seit ihrer frühen Kindheit tief in der Musik verwurzelt. Nach ihrem Musikstudium verließen sie den klassischen Musikbetrieb und entwickelten ihren ganz eigenen Stil, der frei ist von jeglichen musikalischen Zwängen; zunächst jede für sich, dann seit 1999 gemeinsam in dem außergewöhnlichen Duo Fling. Seitdem sind drei CDs mit ihrer Musik entstanden, aus denen eine Auswahl von 17 Stücken in Bad Bodenteich zu hören war.
Barbara Rotter hat sich schon früh auf das Geigenspiel konzentriert. Ihre Musikalität wurde aber erst dann richtig gefordert, als ihr ein befreundeter Instrumentenbauer eine rote fünfsaitige E-Geige mit Teufelskopf („Teufelsgeige“) anbot, die eine Verbindung zwischen Bratsche und Violine darstellt. Im Jahr darauf bekam sie von ihm eine schwarze Oktavgeige, die eine Oktave tiefer klingt als eine normale Geige und etwas an ein Cello erinnert.
Für Maja Taube ist seit früher Kindheit die Harfe das Lieblingsinstrument. Von den „kleinen“ Harfen kam sie zur im Stehen zu spielenden keltischen Harfe, die sehr gut mit den beiden Geigen harmoniert.
Den Auftakt bildeten Musikstücke aus ihrer „nordischen“ Phase: Vom eher schwungvollen „Brudlat“ über das ruhigere Liebeslied „Vervoort“ mit einer klagenden Teufelsgeige bis hin zu „Don’t break the motion“ mit der tiefen Oktavgeige und einer hell klingenden Harfe. Die Künstlerinnen verbanden die Musikstücke mit Erklärungen und Erzählungen über ihre Entstehung und über die ungewöhnlichen Instrumente. Sie forderten das Publikum auf, sich zu ihrer Musik eigene Bilder zu machen
Die kraftvollen irischen Klänge in den Stücken „Cuckoo’s Nest“, „Tullochgorum“ und „Dulamann“ kamen bei den Konzertbesuchern besonders gut an, was sich auch im Absatz ihrer „keltischen“ CD bemerkbar machte. In der zweiten Konzerthälfte dominierten durchweg von Barbara Rotter komponierte Eigenkompositionen, die mit Titeln wie „Unterwegs“, „Aufbruch“, „Nocturne“ und „Mut“ verschiedene Lebenssituationen symbolisieren. Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Zuhörer für ein Konzert mit virtuosen, kraftvollen und feinsinnigen Melodien, voll überraschender Einfälle mit großer Dynamik. Sie holten die beiden Musikerinnen durch ihren Applaus mehrfach in den Rittersaal zurück und erklatschten sich eine Zugabe. Mit kleinen Präsenten bedankte sich Förderkreisvorsitzender Rolf Simon, der das Konzert gemeinsam mit der Kurverwaltung organisiert hatte, bei den Künstlerinnen und Besuchern für diesen eindrucksvollen Musikabend, der durchaus noch mehr Besucher verdient gehabt hätte.

Duo Fling kommt am 8. Juni nach Bad Bodenteich

Am Freitag, dem 8. Juni kommt das musikalische Duo Fling nach Bodenteich. Um 20 Uhr beginnt im Rittersaal der Burg Bodenteich ein Konzert mit ungewöhnlichen Instrumenten und Klangerlebnissen.
Fling - das sind Barbro (Barbara Rotter) mit der 5saitigen Teufelsgeige und Maja (Taube) mit der keltischen Harfe. Beide sind seit ihrer frühen Kindheit tief in der Musik verwurzelt. Nach ihrem Musikstudium haben die beiden ihren ganz eigenen Stil entwickelt, der frei ist von jeglichen musikalischen Zwängen.
Auf ihren ungewöhnlichen Instrumenten sind die beiden Musikerinnen zwischen sensibler Melodik, explosiven Rhythmen und ungezähmtem Einfällen unterwegs. Dabei verlassen sie konsequent musikalische Schubladen und Klischees und verweben u.a. Elemente aus Folk, Rock & Minimal mit ihrer eigenen Musik zu einer dichten und mitreißenden Klangvielfalt. Die einzige Konstante ist ihr Anspruch stets authentisch zu bleiben.
Flings ausdrucksstarke und leidenschaftliche Musik verbindet im aktuellen Programm „Uferlos“ Keltisches, Nordisches und Eigenes zu einem best of aus den CD´s „Tullochgorum“, „Northwards“ und ganz neuen tunes - und gibt damit auch Ausblick auf das, was als nächstes kommt...

Weitere Informationen findet man unter www.fling.de

Viele Besucher beim Museumstag in der Burg

Ein voller Erfolg war der "Nachmittag auf Burg Bodenteich", den der Förderkreis Burg Bodenteich zum Internationalen Museumstag angeboten hatte. Das größte Interesse fanden die Führungen im Burgkeller, zu denen sich schon weit vor Beginn zahlreiche Besucher eingefunden hatten. In seinen von zahlreichen Sagen und Geschichten Vorträgen berichtete Harro Blunk über die etwa 1000jährige Besiedlungsgeschichte der Burg und über die wechselvolle Geschichte des runden Feldsteinturmes im Burgkeller, der erst Sbeim Beginn der Burgrestaurierung 1983 entdeckt wurde. Von diesem ehemaligen Wohnturm der Ritter von Bodendike ging später ein Geheimgang zum im 14. Jahrhundert erbauten Backsteinturm, der die letzte Zuflucht der Burgbewohner darstellte. Sein Eingang befand sich früher in etwa drei Meter Höhe.
Die alte Sage, nach der zwei während einer Fehde erschlagene Ritter in der Bodenteicher Burg bestattet sind, fand um 1880 neue Nahrung, als bei Bauarbeiten eine eisenbeschlagene Holzkiste entdeckt wurde. Der damalige Burgbesitzer mauerte die Kiste aber selbst an einer bis heute nicht gefundenen Stelle wieder ein. Sie könnte sich in dem heute zugemauerten Geheimgang befinden.
Nach dem Abstieg in die "Unterwelt" der Burg warfen viele Besucher noch einen Blick in das Burgmuseum mit seinen interessanten Ausstellungen "Kinoträume" und "Einblicke und Rückblicke". Großes Rätselraten gab es über das Gewicht der Amtslade, das noch bis Oktober in einem Schätzwettbewerb erraten werden kann. Die Museumsgäste stärkten sich danach oft in der Cafeteria, die von Berni Nowak und seinen Helferinnen organisiert worden war. Krönender Abschluss war die Vorführung des Heinz-Erhardt-Spielfilms "Witwer mit fünf Töchtern" im Rittersaal, bei dem die zahlreichen Besucher mit Popcorn und einem knatternden Filmprojektor echte Kinoatmosphäre der 50er Jahre schnuppern konnten.

Gertraud Zech - Ein Leben für die Vereine

Sie wird vielen Bad Bodenteichern sehr fehlen, denn wie erst jetzt bekannt wurde, starb Gertraud Zech am vergangenen Wochenende plötzlich und unerwartet an einem Herzversagen.
Die 73jährige Ex-Berlinerin lebte zusammen mit ihrem 1996 verstorbenen Ehemann Günter seit 1974 in Bad Bodenteich und war in vielen örtlichen Vereinen aktiv. Dadurch kannte und schätze man sie im ganzen Flecken. Als Beisitzerin im Vorstand des Sozialverbandes war sie auch Leiterin der „Kaffeekanne“, einer Frauengruppe, die unlängst unter ihrer Regie ihr 25jähriges Jubiläum feierte. Als Zeitungsausträgerin, bei Krankenbesuchen und bei Gratulationen zu runden Geburtstagen kam sie mit vielen, auch älteren Menschen in Kontakt und hatte stets ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Seit einiger Zeit war sie auch ein geschätztes Mitglied im Heimbeirat des Seniorenheimes Sozialkonzept Helenenhof.
Ihr Donnerstagabend gehörte immer dem Bad Bodenteicher Frauenchor, wo sie seit über 25 Jahren Mitglied war und die Noten des Vereins verwaltete. Gern nahm sie mit ihren Mitsängerinnen viele öffentliche Auftritte wahr und pflegte die Geselligkeit.
Nach dem Tod ihres Ehemannes schloss sie sich 1996 auch dem Förderkreis Burg an. Dort leistete sie häufig Dienst im Museum und übernahm vor fünf Jahren auch die Leitung des Museumsdienstes und die Verwaltung der Museumsschlüssel. Bei vielen Veranstaltungen und bei der Vorbereitung von Ausstellungen brachte sie sich aktiv ein.
Für ihre beispielhafte ehrenamtliche Tätigkeit wurde Gertraud Zech mehrfach ausgezeichnet: Von den Vereinen, denen sie angehörte, vom Flecken Bad Bodenteich, der sie mehrmals beim Neujahrsempfang ehrte und auch vom Land Niedersachsen.
„Traudel“ – wie sie alle nannten – hinterlässt in Bad Bodenteich eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.

Förderkreis ehrte verdiente Mitglieder

Für die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder hatte sich der Vorstand etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle in Frage kommenden Mitglieder wurden angeschrieben und in Zusammenarbeit mit Familie Knackstedt (Weinhandel Pfälzer Wein) zu einer exklusive Weinprobe in den Braukeller des Brauhauses eingeladen. Extra für diesen Abend war Winzermeister Torsten Rapp nach Bad Bodenteich gekommen und führte mit vielen Informationen, Geschichten und Geschichtchen durch die Verkostung der wohlschmeckenden Pfälzer Weine aus Dörrenbach im Landkreis Südliche Weinstraße/Pfalz. Dazu gab es leckeren Flammkuchen satt. Für alle Beteiligten war es ein schöner gelungener Abend, zu dem das stilvolle Ambiente des Braukellers ganz besonders beitrug. Natürlich gab es auch kleine Präsente. Je einen in der Bad Bodenteicher Partnerstadt Ludza gefertigten Brauhaus-Becher aus limitierter Auflage erhielten für langjährige Mitgliedschaft: Rudolf Niemeyer, Christa Driesner-Hesebeck, Harro Blunk, Edmund und Regine Gähring, Dr. Gerda Sauer, Friedhelm Knüppel und Rainer Kölling.
Für besondere Verdienste, u. a. für die Tätigkeit im Museumsdienst wurden ausgezeichnet: Eckart Korthals, Sabine Gebert, Therese und Lothar Janowsky, Edith Simon-von Rosenzweig, Traudel Zech, Berni Nowak und Rolf Helmke.
Als Dankeschön für die tolle Organisation und die gute Bewirtung bekamen natürlich auch Wolfgang und Marianne Knackstedt sowie Winzermeister Torsten Rapp ihren Brauhausbecher.

Alle Flüsse laufen ins Meer – Über 140 Jahre organisierte Seenotrettung

Schiffbruch zu erleiden und in Sturm und Wellen unterzugehen, sind Ängste der Menschen, seitdem sie die Meere befahren. Über viele Jahrhunderte war der Seefahrer bei Sturm und Schiffbruch seinem Schicksal überlassen. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts häuften sich in der Nordsee die Schiffsunglücke, auch wegen des vermehrten Schiffsverkehrs, den die Auswanderung in die USA nach sich zog. Anders als in Großbritannien oder den Niederlanden gab es aufgrund der kleinstaatlichen Zersplitterung an den deutschen Küsten keinerlei Mittel, den vom nassen Tod bedrohten Menschen zu helfen. Eine Initiative aus Bremen forderte die Gründung eines nationalen Rettungsvereins für die ganze deutsch Nord- und Ostseeküste, zu der es schließlich am 29. Mai 1865 kam. Als Ergebnis der frühesten Bürgerinitiative Deutschlands nahm die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ihre Tätigkeit auf. Seit über 140 Jahren finanziert sich die DGzRS fast ausschließlich aus Spenden und setzt dabei auf eine breite Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Zusammenhang wird jetzt unter dem Motto „Alle Flüsse laufen ins Meer“ eine Sonderausstellung der DGzRS in der Burg Bodenteich gezeigt. Vom 3. bis zum 26. April informieren im Lesezimmer der Burg großformatige Fotos, Schiffsmodelle und Texttafeln über Einsatz und Erfolg der DGzRS seit ihrer Gründung. Die Ausstellung wird organisatorisch vom Förderkreis Burg Bodenteich betreut und kann während der Öffnungszeiten der Kurverwaltung (Mo – Do 8 – 12 u. 14 – 17, Fr 8 – 15 Uhr) sowie am Wochenende während der Öffnungszeiten des Burgmuseums (Sa, So und an Feiertagen von 14 – 17 Uhr) bei freiem Eintritt besichtigt werden.


Filmvorführung und Vortrag zur Ausstellung der DGzRS über die Seenotrettung

Begleitend zur Ausstellung findet am Donnerstag, dem 26. April um 19.30 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich eine Filmvorführung mit Vortrag über die Herausforderungen und Einsätze im maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee statt. Bei freiem Eintritt vermittelt der Film „Klar P 3! – Handeln, bevor etwas passiert!“ u. a. mit packenden Schwerwetterfahrten auf hoher See, Feuerbekämpfung an Bord eines Fährschiffs und Behandlung von Erkrankten und Verletzten im Bordhospital ein vielfältiges und stimmungsvolles Bild von der Arbeit der Seenotretter.

Förderkreis sucht Wappentafel des Brautroges

Auf Aufnahmen aus dem Jahr 1982 ist sie noch schemenhaft erkennbar – die Wappentafel mit einem Monogramm Herzog Christian Ludwigs (1648 – 1665 im Fürstentum Lüneburg) und der Jahreszahl 1656, die sich an der fest eingemauerten Braupfanne des Brauhauses auf der Bodenteicher Burg befand.

Die Braupfanne ist damit älter als das eigentliche Brauhaus, das im Jahr 1734 neu errichtet und 2005 wieder aufgebaut wurde. In ihr wurde fast 300 Jahre das Bodenteicher "Knorrbock-Bier" gebraut.

Mittlerweile wurden fast alle Teile der Ummauerung der alten Braupfanne gefunden, die vor dem Abbruch des Brauhauses gesichert wurden. Leider fehlen die wichtigsten Teile mit dem Monogramm und der Jahreszahl.

Der Förderkreis Burg würde diese Wappentafel gern restaurieren lassen und zur Erinnerung an das Bierbrauen im historischen alten Brauhaus in dem nach alten Vorlagen neu aufgebauten Brauhaus anbringen. Leider war die schon längere Zeit andauernde Suche bisher nicht erfolgreich. Wer über den Verbleib der Wappentafel mit Jahreszahl Auskunft geben kann, sollte sich mit Harro Blunk, Tel 05824/2479 oder Rolf Simon, Tel 05824/1350 in Verbindung setzen. Per E-Mail ist der Förderkreis am besten unter Friedhelm.Knueppel@t-online.de oder per Fax unter 05824/965822 erreichbar.

Förderkreis Burg blickte auf Jubiläumsjahr zurück

2007 gibt es „Kinoträume“ im Museum - Bodenteicher Amtstruhe kehrt zurück

Die Rückschau auf das 25. Jubiläumsjahr 2006 und ein Ausblick auf die neue Museumssaison standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich. Vorsitzender Rolf Simon ließ vor den 30 (von aktuell 135 Mitgliedern) noch einmal die Ausstellungen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Er hob dabei besonders die Ausstellung „Ab ins Museum?!“, den Festkommers zum 25jährigen Jubiläum, den Aktionstag auf der Burg und den historischen Jubiläumsvortrag von Dr. Dieter Brosius, dem ehemaligen Direktor des Hauptstaatsarchivs Hannover hervor. Dieser wird in einigen Wochen auch in gedruckter Form vorliegen. Während die Jubiläumstage gut bis zufriedenstellend besucht waren, musste bei den Einzelbesuchern im Museum doch ein starker Rückgang festgestellt werden. Dass die Gesamtbilanz mit fast 3300 Besuchern doch wieder eine positive Tendenz aufweist, war zum großen Teil ein Verdienst der vielen Gruppen, die über die Kurverwaltung oder über AGIL (Verein für lebendige Archäologie) die Bodenteicher Burg besuchten und dabei meist einen Abstecher ins Museum machten. Rolf Simon präsentierte den Förderkreismitgliedern stolz die Ehrengabe des Fleckens, die der Förderkreis als erster Verein zu seinem Jubiläum erhalten hatte. Rolf Simon dankte allen Vorstandsmitgliedern, den Mitgliedern des Museumsdienstes und allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr, ohne den die vielen Aktivitäten nicht möglich gewesen wären.

Auch Kassenwartin Helga Warnecke konnte trotz der erhöhten Ausgaben im Jubiläumsjahr einen positiven Kassenbestand präsentieren, der für die vielfältigen Aktivitäten des Vereins eine gute Grundlage darstellt. Neuer Kassenprüfer ist für die nächsten zwei Jahre Werner Dramsch.

Mit besonderer Freude konnte Rolf Simon den versammelten Mitgliedern die zeitweilige Rückkehr der alten Bodenteicher Amtstruhe in das Burgmuseum verkünden. Der Museumsverein für Stadt und Kreis Uelzen hat sich mit eine befristeten Ausleihe aus dem Museum Schloss Holdenstedt einverstanden erklärt, so dass die schmucke Truhe ab dem 24.März im Burgmuseum zu bewundern sein wird. Dieser Termin wird auch Auftakt der neuen Sonderausstellung „Kinoträume“sein, mit der an die Geschichte des Bodenteicher Kinos in den 50er und 60er Jahren erinnert werden soll. Gesucht werden noch alte Bilder, Dokumente, Eintrittskarten u. v. a. m. aus der Bodenteicher Kinozeit. Zeitzeugen, die über das alte Bodenteicher Kino Auskunft geben können, werden werden gebeten sich bei Rolf Simon, Röhrser Str. 2, 29394 Lüder, Tel. 05824/1350 – Fax 4045. zu melden.

Unter dem Motto „Einblicke - Rückblicke“ zeigt das Burgmuseum auch 2007 Teile früherer Ausstellungen, so z. B. die „Schätze aus Großmutters Aussteuertruhe“ – alte Textilien aus Leinen u. a. Materialien..

Im Monat April (3. – 26.4.)wird im Burgmuseum eine Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gezeigt, in der mit Schiffsmodellen, Buddelschiffen und zahlreichen weiteren Exponaten an die über 140jährige Geschichte der organisierten Seenotrettung erinnert wird.

Daneben sind noch viele interessante Aktionstage geplant. Darüber wird der Förderkreis rechtzeitig vorher informieren.

Ernst-Moritz Priebe verbrachte seine Kindheit auf der Bodenteicher Burg

Wie in jedem Jahr bot der Förderkreis Burg anlässlich seiner Jahreshauptversammlung einen öffentlichen Vortrag zu einem historischen Thema an. In diesem Jahr hatte man den Bad Bodenteicher Ratsherrn Ernst-Moritz Priebe (SPD) eingeladen, der seine und Jugend in den 50er Jahren auf der Bodenteicher Burg verlebte. Leider konnte E.M. Priebe aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich erscheinen, so dass als Ersatz eine Sendung von Radio Zusa mit einem Interview Priebes – untermalt von einigen historischen Burgaufnahmen – präsentiert wurde.

Gebannt lauschten die Versammlungsbesucher Priebes Erzählungen vom letzten Burgbesitzer Rudi Schulze, der unter der strengen Kuratel seiner Haushälterin Fräulein Baars stand. Bargeld war bei den damaligen Burginhabern stets knapp, denn ihre einzige Einnahmequelle waren die Mieten, zwei Kühe, etwas Kleinvieh und von zwei Gärten.

Der damals schon baufällige Stumpf des Burgturms durfte nicht betreten werden, ebenso das angrenzende Waschhaus, wo an den Waschtagen alle paar Wochen die Wäsche gewaschen wurde. Besonders streng verboten war das Betreten der riesigen Kellergewölbe unter dem Burgturm und dem daran angrenzenden Pferdestall. Den Kindern wurde das mit einer alten Sage begründet, nach der in dem Keller zwei erschlagene Ritter in einem Eichensarg bestattet lägen und jeder, der den Sarg öffne, eines unnatürlichen Todes sterben werde. Priebe wusste auch noch von anderen Burgsagen zu berichten, die von der russischen Zarin Katharina I. und um Mitternacht auf dem Burghof tanzenden Elfen handelten.

Natürlich zog das Verbot, den Turmkeller aufzusuchen, die oft auf dem Burggelände herumstromernden Jungen geradezu magisch an. Ernst-Moritz Priebe berichtete von einigen verbotenen Kellerbesuchen mit seinen Freunden in den beiden riesigen Kellergewölben. Sie waren sehr feucht und am Boden stand fast kniehoch Wasser. In den beiden Gewölben lagen noch zwei uralte lange Flachboote, mit denen früher Fischfang betrieben wurde. Nach der Trockenlegung des alten Bodenteiche Sees im 19.Jahrhundert transportierte man auf den Booten Heu, da die Seewiesen oft sehr moorig und dadurch unzugänglich waren. Nachdem Rudi Schulze gestorben war, nutze eine Mosterei die beiden Kellergewölbe. In den 60er Jahren wurden die beiden Gewölbe im Zuge einer ersten Turmrestaurierung unzugänglich gemacht und teilweise zugeschüttet.

Heiterkeit kam auf als Priebe von den zahlreichen Jungenstreichen berichtete, die er und seine Freunde damals ausheckten. Die Burgtoilette befand sich damals auf einem etwas tiefer gelegenen Gelände neben dem Pferdestall, von wo aus die Fäkalien direkt über die Aue abgeführt wurden. Mitten in einem kalten Winter schütteten die Jungen einmal Wasser über den etwas abschüssigen Toilettenzugang, so dass die Besucher nur mit größter Mühe den Weg zum Abort fanden und sich kaum auf den Beinen halten konnten.

Mit langanhaltendem Applaus bedachten die Versammlungsbesucher die eindrucksvolle Tonpräsentation.

Angeregt durch Priebes Erinnerungen berichtete auch Dr. Gerda Sauer von ihren Erinnerungen an die Bodenteicher Burg in den 50er und 60er Jahren.

2007 gibt es Kinoträume im Burgmuseum

Im Anschluss an sein mit mehreren Veranstaltungen gefeiertes 25jähriges Jubiläum nahm sich der Förderkreis-Vorstand eine kleine Auszeit. Jetzt geht es aber wieder mit Volldampf hinein in das neue Museumsjahr.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist 2007 in der Zeit vom 24. März bis zum 28.Oktober immer an Samstagen und an Sonn- und Feiertagen von 14-17 Uhr für Besucher geöffnet. Gruppen ab 10 Personen können Sonderöffnungszeiten bekommen.
Die offizielle Eröffnung des Museumsjahrs mit Vorstellung der neuen Ausstellungen findet in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen erst am Ende der beiden ersten Öffnungstage, und zwar am Sonntag, dem 25.März um 17 Uhr im Museum statt.
Der Förderkreis mit seinem rührigen Vorsitzenden Rolf Simon hat auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Programm für die Besucher zusammengestellt.
Den Auftakt macht die Ausstellung „Kinoträume“, mit der an die Geschichte des Bodenteicher Wanderkinos in den 50er und 60er Jahren erinnert werden soll. Einige Original – Klappsitze aus dem alten Kino im früheren Bodenteicher Hof , ein alter 32mm-Projektor und zahlreiche Programmhefte und Plakate zu Filmen aus der Wanderkinozeit erzeugen fast eine echte Kinoatmosphäre. In einem Begleitprogramm sollen auch einige alte Filme vorgeführt werden. Die Termine werden später bekannt gegeben. Gesucht werden noch alte Bilder, Dokumente Eintrittskarten u. v. a. m. aus der Bodenteicher Kinozeit. Zeitzeugen, die über das alte Bodenteicher Kino Auskunft geben können, werden ebenfalls gesucht. Kontaktadresse ist Rolf Simon, Röhrser Str. 2, 29394 Lüder, Tel. 05824/1350 – Fax 4045., E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder Friedhelm.Knueppel@t-online.de .

Unter dem Motto „Rückblicke und Einblicke“ zeigt das Burgmuseum auch 2007 Teile früherer Ausstellungen. Nach langer Pause werden wieder einmal die „Schätze aus Großmutters Aussteuertruhe“ – alte Textilien aus Leinen und anderen Materialien vom Boden geholt. Auch die fast dreihundertjährige Geschichte des Bierbrauens auf Burg Bodenteich bekommt jetzt einen gebührenden Platz in der Dauerausstellung.

Im Monat April (3. – 26.4.)wird im Burgmuseum eine Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gezeigt, in der mit Schiffsmodellen, Buddelschiffen und zahlreichen weiteren Exponaten an die über 140jährige Geschichte der organisierten Seenotrettung erinnert wird.

Zu den Ausstellungen gibt es natürlich wieder auch zahlreiche andere Aktivitäten und Begleitaktionen, über die zu gegebener zeit berichtet wird. Aktuelle Informationen findet man stets auf der von Angela Lehmann betreuten Internetseite des Burgmuseums unter www.museum-bodenteich.de . Per E-Mail ist der Verein am besten über den Pressewart erreichbar: Friedhelm.Knueppel@t-online.de.

Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich, auf der es letzte aktuelle Informationen über die neue Ausstellung geben wird, findet am Dienstag, 06. März statt.

Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet

Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr wieder am 2. Adventswochenende auf dem Burghof statt. Das Burgmuseum ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für Einzelbesucher geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht!) können sich die Besucher am Sonntag, dem 10. Dezember von 11 - 17 Uhr die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens und zum letzten Mal die Sonderausstellung „Ab ins Museum?! 25 Jahre Förderkreis Burg Bodenteich" ansehen.

Im Museum bietet der Förderkreis Burg Bodenteich Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische Postkarten und einen Bastelbogen an. Besonders zu empfehlen ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre „Die Bodenteicher Burg 1803“, das neu aufgelegte Heft „Bodenteich in 100 Minuten“ sowie die neue Broschüre zum Jüdischen Leben in Bodenteich.

Ein besonders schönes Weihnachtsgeschenk ist ein kleiner handgetöpferter Bierkrug mit einer Abbildung vom Brauhaus sowie eine entsprechend gestaltete Plakette aus Ton.

 

Bodenteich – eine Burg und ihre Geschichte
Ehemaliger Archivdirektor referierte zum 25jährigen Förderkreisjubiläum

Mit Dr. Dieter Brosius, dem ehemaligen Direktor des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover hatte sich der Förderkreis Burg Bodenteich für die letzte seiner drei Veranstaltungen zum 25jährigen Vereinsjubiläum einen der besten Kenner der Burggeschichte eingeladen. In seinem gut 70minütigen Festvortrag vor etwa 40 Zuhörern – darunter auch Landrat Dr. Elster und seine Gattin - fasste Dr. Brosius die Ergebnisse einer inzwischen längst vergriffenen historischen Untersuchung aus dem Jahr 1983 zusammen. Dafür hatte er seinerzeit alle archivalischen Quellen zur Geschichte der Burg Bodenteich im hannoverschen Archiv ausgewertet und leider nur in broschierter Form veröffentlicht. Die ehemalige Wasserburg Bodenteich ist eine Gründung der Ritter von Bodendike, die um 1250 ihren befestigten Adelswohnsitz (eine „Motte“= einen steinernen Wohn- und Fluchtturm) auf dem gut zu verteidigenden, künstlich aufgeschütteten Burghügel nordöstlich des Ortes am früheren Bodenteicher See errichteten. Der Rest eines Feldsteinturms im Burgkeller stammt aus dieser Zeit und wurde erst bei archäologischen Untersuchungen im Jahr 1983 entdeckt und danach gründlich erforscht. Ob es sich bei einem alten Bergfried neben der Kirche um einen Vorläufer der Burg handelt und die Ritter von Bodendike ihren damaligen Wohnsitz auf den besser zu verteidigen künstlichen Hügel am Bodenteicher See verlegten, ist nach neuesten Untersuchungen zumindest fraglich. Vom 14. bis zum 19. Jahrhundert war die Burg im Besitz des Landesherrn, der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Auf Grund ihrer Größe und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung nahm die Bodenteicher Burg unter den etwa 70 befestigten Adelssitzen im Fürstentum Lüneburg eine besondere Stellung ein. Trotzdem verpachteten die Lüneburger Herzöge aus Geldmangel die Burg bis zum 30jährigen Krieg meistens an Adlige aus der näheren Umgebung. Diese Tatsache bekam der Bausubstanz der Burg nicht gut, denn die Pfandinhaber waren eher an schnellen Einnahmen statt an der Erhaltung der Burggebäude interessiert. Von 1654 bis 1859 wurden dann Amtmänner und weitere Beamte eingesetzt, die von der Burg Bodenteich aus das große Amt Bodenteich verwalteten. Es umfasste im 18. Jh. zwei Drittel des heutigen Landkreises Uelzen. Der Amtmann übte auch die Gerichtsbarkeit aus. Aus den Jahren 1792 und 1847 sind Hinrichtungen in Bodenteich bezeugt. Durch seine Bedeutung als Verwaltungsmittelpunkt erlangte Bodenteich als Marktflecken eine Zwischenstellung zwischen Dorf und Stadt. Südlich der Einmündung der Burgstraße entstand ein kleiner Marktplatz, auf dem zwei- bis viermal im Jahr ein Jahrmarkt abgehalten wurde. Die Burg Bodenteich war auch Mittelpunkt eines großen landwirtschaftlichen Betriebs, der meist an den jeweiligen Amtmann verpachtet war. Eine große Einnahmequelle stellte seit 1634 auch die Bodenteicher Amtsbrauerei dar, von der aus das Bodenteicher „Knorrbock“-Bier sehr zum Leidwesen der Uelzener Brauer in den Dörfern des Amtsbereiches verkauft wurde.
Nach der Auflösung des Amtes 1859 gelangte die Burg 1871 in Privatbesitz, ehe sie 1971 von der Kurgesellschaft Bodenteich erworben wurde.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon dankte Dr. Brosius mit herzlichen Worten für seinen überaus interessanten Vortrag und übergab ihm kleine Präsente vom Förderkreis. Er kündigte eine Veröffentlichung an. Herzliche Dankesworte richtete er auch an Christa Wilhelm, die den Vortrag mit einigen Klavierstücken umrahmte.

 

Bodenteich – eine Burg und ihre Geschichte - Historischer Festvortrag mit Musik im Rittersaal der Burg

Bad Bodenteich - In diesem Jahr feiert der Förderkreis Burg Bodenteich seinen 25. Geburtstag. Bei seiner Gründung hatte sich der Verein es u. a. auch zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Burg Bodenteich zu erforschen. Entsprechend diesem satzungsgemäßen Auftrag hat der Förderkreis jetzt keine Kosten und Mühen gescheut, um einen der besten Kenner der Burggeschichte nach Bad Bodenteich zu holen.

Der ehemalige Direktor des Hauptstaatsarchivs Hannover Dr. Dieter Brosius beschließt am Dienstag, dem 5. Dezember um 20 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen mit einem historischen Festvortrag zum Thema "Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Der renommierte Historiker und Archivar hat 1983 die bisher umfangreichste Untersuchung zur Geschichte der Burg Bodenteich vorgelegt.

Vor und nach der Veranstaltung sowie während der Pause wird Christa Wilhelm einige Musikstücke darbieten.

Der Förderkreis hofft auf einen guten Besuch für diese Veranstaltung, zu der kein Eintrittsgeld erhoben wird. Zur Deckung der Unkosten bittet der Verein aber um eine kleine Spende am Ausgang.

"Lebendiges Museum" und Jubiläumsbörse auf Burg Bodenteich


Unter Federführung von Rolf Simon (1. Vorsitzender) und Traudel Zech hatte der Förderkreis anlässlich seines 25. Geburtstags ein interessantes Angebot für die Burgbesucher erarbeitet. Leider kamen wegen des überaus schlechten Wetters nicht so viele Gäste wie erhofft, aber diejenigen, die sich trotz des Regens zur Bodenteicher Burg aufgemacht hatten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.
Im Burgmuseum war zum vorletzten Mal in diesem Jahr die Jubiläumsausstellung "Ab ins Museum?!" zu sehen, die durch Vorführungen am Spinnrad von Emmi Drießelmann (Wieren) und am Webstuhl von Charlotte König (Lüder) belebt wurde. Leckeren Kuchen gab es in der von Traudel Zech, Ruth Freitag und Sabine Gebert betreuten Cafeteria. Im Rittersaal konnte man auf einer kleinen Jubiläumsbörse nach Herzenslust in alten Büchern stöbern und schmökern. Außerdem im Angebot waren Kunsthandwerksartikel aus Bad Bodenteichs Partnergemeinde Ludza (Lettland) und aus Ondini, dem südafrikanischen Patenkreis der evangelischen Kirchengemeinde Bad Bodenteich. Pfälzer Wein konnte man an dem Weinprobierstand der Familie Knackstedt probieren.
Seine Jubiläumstage zum 25. Geburtstag beschließt der Förderkreis Burg am Dienstag, dem 5. Dezember um 20 Uhr mit einem historischen Jubiläumsvortrag von Dr. Dieter Brosius, dem ehemaligen Direktor des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover unter dem Titel
"Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Dieter Brosius hat 1983 die bisher umfangreichste auf archivalischen Quellen beruhende Untersuchung zur Geschichte der Bodenteicher Burg veröffentlicht.

Viele Gäste gratulierten zum 25jährigen Förderkreis -Geburtstag


Zu einem Festkommers hatte der Förderkreis Burg Bodenteich eingeladen und knapp 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, von befreundeten Vereinen und aus der Mitgliedschaft waren ins Brauhaus der Bodenteicher Burg gekommen, um den 25jährigen Geburtstag des Vereins zu feiern. Bei süffigem Knorrbock-Bier und leckeren Brezeln mussten die Gäste natürlich eine große Zahl an kurzen und längeren Reden über sich ergehen lassen, angefangen von der launigen Begrüßung des Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon über die Grußworte des Landtagsabgeordneten Jörg Hilmer bis hin zu der umfangreichen Laudatio des Fleckenbürgermeisters Claus-Dieter Reese, der noch viele Kindheitserinnerungen an die alte verfallene Burgruine hat und noch einmal den schweren Weg bis hin zur endgültigen Restaurierung aufzeigte. Dabei sparte er nicht mit Lob für den Förderkreis, der zunächst die Restaurierung mit wohlwollender, auch finanzieller Unterstützung begleitete und dann die Burg durch das Burgmuseum und sehr viele schöne Veranstaltungen mit Leben erfüllt hat. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichte er Rolf Simon für den Förderkreis Burg als erstem Verein die neugeschaffene Ehrengabe des Fleckens Bodenteich für besondere Verdienste. Es folgten noch zahlreiche Geschenkübergaben- immer verbunden mit einigen Worten. Besonders hervorzuheben ist dabei ein namhaftes Geldgeschenk der Sparkassen-Kulturstiftung - überreicht von Günther Kirschke, dem langjährigen Schatzmeister des Vereins und Repräsentanten der Sparkasse vor Ort. Es bleibt das Verdienst von Dagmar Linker, der Leiterin des Akkordeonorchesters Bad Bodenteich, die durch ihre besinnlichen oder auch schwungvollen auf dem Akkordeon gespielten Weisen zwischen den eher trockenen Worten immer wieder für musikalische Erbauung sorgte.


Nachdem er zunächst seine Erinnerungen an die Förderkreisgründung und die Burgrestaurierung zum Besten gegeben hatte, wurde stellvertretend für alle Mitglieder, die seit der Gründung des Vereins dabei sind, Dr. Friedrich Carl Korden geehrt, der seit 1981 als Beisitzer im Vorstand mitarbeitet. Dr. Frank Andraschko (AGIL Lüneburg/Reppenstedt) wagte dann in einem Vortrag mit Powerpoint-Demonstration einen Blick in die Zukunft der Bodenteicher Burg als mögliches Touristenmagnet. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete dann ein von Rolf Simon selbst verfasstes Gedicht, in dem dieser ein Loblied auf das Bodenteicher Land sang. Es dauerte aber noch einige Zeit, bis sich das Brauhaus leerte, denn es war immer noch genug Knorrbock im Fass, Als Überraschungsgeschenk erhielt jeder Gast des Jubiläumskommers am Ausgang ein Exemplar der von den langjährigen Vorstandsmitgliedern Friedhelm Knüppel und Harro Blunk verfassten Broschüre zum 25jährigen Jubiläum des Förderkreises Burg.

Ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Burg Bodenteich – Förderkreis Burg feiert 25jährigesJubiläum

Im November besteht der Förderkreis Burg Bodenteich 25 Jahre. Natürlich will der Verein dieses Jubiläum mit seinen Mitgliedern und Freundinnen und Freunden gebührend feiern.

Insgesamt sind drei Veranstaltungstage geplant. Am Freitag, dem 17. November gibt es um 19 Uhr einen Festkommers für die Mitglieder im Brauhaus, zu dem auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie örtliche Vereine eingeladen werden.

Am Sonntag, den 19. November gibt es ab 11.00 Uhr einen großen Jubiläumstag auf der Burg Bodenteich mit vielfältigen Aktionen und Angeboten. Bei freiem Eintritt können die Besucher ein "Lebendiges Burgmuseum" mit Aktivitäten am Webstuhl, am Spinnrad und in der Schuhmacherwerkstatt erleben. Im Rittersaal ist eine Jubiläumsbörse mit antiquarischen Büchern, Kunsthandwerk und Textilien aus Bad Bodenteichs Partnergemeinde in Ludza/Lettland u. v. a. mehr aufgebaut. In der Cafeteria im Lesezimmer werden Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem wird ein kleiner Weinstand aufgebaut

Ein historischer Jubiläumsvortrag mit dem ehemaligen Direktor des Hauptstaatsarchivs Hannover Dr. Dieter Brosius, der 1983 die bisher umfangreichste Untersuchung zur Geschichte der Burg Bodenteich vorgelegt hat, beschließt am Dienstag, dem 5.12. um 20 Uhr im Rittersaal den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen. Der Titel des Vortrags lautet "Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Für den Vortrag wird kein Eintrittsgeld erhoben. Zur Deckung der Unkosten bittet der Förderkreis aber um eine kleine Spende am Ausgang.

Helmut Müller nahm Besucher mit auf eine Zeitreise

Mit meist unbekannten Motiven aus den 50er und 60er Jahren nahm Helmut Müller die über 40 Besucher einer Dia-Präsentation im Rittersaal der Burg Bodenteich mit auf eine Zeitreise in das Bodenteich vor 40 -50 Jahren. Auf vielen Bildern erkannten selbst die Alt - Bodenteicher oft noch etwas Neues. Die Bilder boten Anlass zum gemeinsamen Gespräch, in dem zum Teil bisher unbekannte Gebäude und Personen gedeutet. Selbst auf einigen Schützenfestbildern, die Helmut Müller als langjähriger Chronist der Schützengilde mit ausgewählt hatte, bekam man im Hintergrund oft einen neuen Blick auf das alte Bodenteich. Mit etwas Wehmut und leisem Bedauern betrachtete man auch die zahlreichen ortsbildprägenden Gebäude, die wie z. B. das ehemalige Pfort- und Gefangenenhaus am Eingang zum Burggelände, heute nicht mehr vorhanden sind.

Publikum war begeistert von „Hallo Hermann“

Der von den Brüdern Jan und Haye Graf unter dem etwas despektierlichen Titel „Hallo Hermann“ in der Burg Bodenteich gestaltete Hermann-Löns-Abend zog die über 50 Besucher in ihren Bann. Mit ihren Liedern und Texten, aber auch mit den vorgetragenen Tänzen gelang es den beiden Künstlern, auch eher unbekannte Façetten in Leben und Werk des bekannten Heidedichters aufzuzeigen. Dem leisen Gedicht „Der Stromer“ folgten eher derbe Strophen über die käufliche Liebe, immer wieder unterbrochen durch Tänze und Lieder. Löns als Heidedichter, so wir ihn kennen, trat den Besuchern in der wunderschönen Erzählung „Hasendämmerung“ und in den bekannten Liedern „Rosmarienheide“ und Alle Birken grünen“ entgegen.

Auch Löns’ Erzählungen nahmen einen wichtigen Platz in dem Programm der Gebrüder Graf ein. Der Dieshof ist ein Schauplatz in Löns’ Roman „Die Leute vom Ohlenhof“ und das Zuhause von Ohm Hein. Er wollte den Beruf des Pfarrers ergreifen. Doch der Tod des älteren Bruders zwingt ihm ein anderes Schicksal auf. Einfühlsam erzählte Haye Graf aus dem Leben von Ohm Hein.

Die Tanzjungfern sind die vier bildhübschen Töchter des Heidebauern Hermen Beer. Als sie unersättlich verlangen sie einen Tanz nach dem anderen verlangen, werden sie von den vier Winden entführt…

Der Spielmann Renke, der 782 in Verden das Blutgericht Karls des Großen an 4500 Sachsen erlebt, ist die Hauptperson in Löns Erzählung „Die rote Beeke“. Er bringt die Kunde von dem Massenmord an den Sachsen mit seiner Fidel hinaus ins Land.

Nach den eher nachdenklich stimmenden Texten wurde es zum Schluss des Programms aber wieder fröhlich. Löns’ bekanntestes Lied „Auf der Lüneburger Heide“ wurde fast zur Rock-Nummer. Das Publikum sang begeistert mit und erklatschte sich am Ende dieser zeitgemäßen Liebeserklärung an die Heide und an ihren bekanntesten Dichter mehrere Zugaben.

Bilder zeigen Bodenteich im Wandel der Jahreszeiten

Motive aus den 50er und 60er Jahren zeigt Helmut Müller aus Bodenteich am Sonntag, dem 29. Oktober um 19.00 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich im Rahmen einer Dia-Präsentation mit dem Titel „Bodenteich im Wandel der Jahreszeiten“. Schon seit Jahrzehnten hält Helmut Müller, zusammen mit seiner Frau Anne Herausgeber der Bad Bodenteicher Quartalsbroschüre „Der Bodendiker“ alles, was in Bad Bodenteich und seiner schönen Umgebung sehenswert ist, im Foto fest. Er möchte den hoffentlich zahlreichen Zuschauern den Blick für die Schönheiten unserer Heimat öffnen, die zu allen Jahreszeiten ihre Reize hat.

Die Ilmenau heißt in Bad Bodenteich noch Aue und wurde im Mittelalter an diesem Abschnitt noch als Kreuzbach bezeichnet, möglicherweise weil hier an der Burgmauer die schon seit dem 16. Jahrhundert verschwundene Burgkapelle stand.

Burgmuseum schließt Ende Oktober seine Pforten

Ende Oktober geht die diesjährige Museumssaison im Burgmuseum Bad Bodenteich zu Ende. Noch bis zum Sonntag, dem 29. Oktober kann die aktuellen Sonderausstellung „Ab ins Museum ?! - 25 Jahre Förderkreis Burg Bodenteich" zu den üblichen Öffnungszeiten (samstags und sonntags 14 – 17 Uhr)von interessierten Besuchern besichtigt werden. Die Ausstellung zeigt eine interessante Retrospektive auf viele interessante Sonderausstellungen im Burgmuseum seit 1991.

Daneben ist natürlich auch die sehenswerte Dauerausstellung mit Exponaten aus der Geschichte von Burg und Flecken Bodenteich zu sehen.

Die Sonderausstellung bleibt aber noch bis Dezember aufgebaut. Sonderöffnungszeiten gibt es noch am Aktionstag zum 25jährigen Jubiläum des Förderkreises Burg Bodenteich am 19. November und während des Bad Bodenteicher Weihnachtsmarktes am 9. und 10. Dezember.

Text für Ankündigung der Jubiläumsveranstaltungen - Du kannst den vorhandenen Bericht durch diesen genaueren Bericht ersetzen (25jähriges Jubiläum)

Ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Burg Bodenteich –Förderkreis Burg feiert 25jährigesJubiläum

Im November besteht der Förderkreis Burg Bodenteich 25 Jahre. Natürlich will der Verein dieses Jubiläum mit seinen Mitgliedern und Freundinnen und Freunden gebührend feiern.

Insgesamt sind drei Veranstaltungstage geplant. Am Freitag, dem 17. November gibt es um 19 Uhr einen Festkommers für die Mitglieder im Brauhaus, zu dem auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie der örtlichen Vereine eingeladen werden.

Am Sonntag, den 19. November gibt es einen großen Jubiläumstag auf der Burg Bodenteich mit vielfältigen Aktionen und Angeboten. Bei freiem Eintritt können die Besucher ein "Lebendiges Burgmuseum" mit Aktivitäten am Webstuhl, am Spinnrad und in der Schuhmacherwerkstatt erleben. Im Rittersaal ist eine Jubiläumsbörse mit antiquarischen Büchern, Kunsthandwerk und Textilien aus Bad Bodenteichs Partnergemeinde in Ludza/Lettland u. v. a. mehr aufgebaut. In der Caféteria im Lesezimmer gibt es Kaffee und Kuchen und einen kleinen Weinstand.

Ein historischer Jubiläumsvortrag mit dem ehemaligen Direktor des Hauptstaatsarchivs Hannover Dr. Dieter Brosius, der 1983 die bisher umfangreichste Untersuchung zur Geschichte der Burg Bodenteich vorgelegt hat, beschließt am Dienstag, dem 5.12. um 20 Uhr im Rittersaal den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen. Der Titel des Vortrags lautet "Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Für den Vortrag wird kein Eintrittsgeld erhoben. Zur Deckung der Unkosten bittet der Förderkreis aber um eine kleine Spende am Ausgang.

Förderkreis bot Führungen auf dem Jüdischen Friedhof und im Burggarten an

Bad Bodenteich. - Unter dem Motto „Rasen, Rosen und Rabatten – Historische Gärten und Parks“ waren am letzten Sonntag in ganz Europa viele Denkmäler für Besucher geöffnet. Auch der Förderkreis Burg Bodenteich beteiligte sich mit zwei Angeboten am Tag des offenen Denkmals. Harro Blunk, der bereits zwei - Burgmuseum erhältliche - Schriften über den die kleine jüdische Gemeinde in Bodenteich im 19. Jahrhundert veröffentlicht hat, ließ die alten Grabsteine über das jüdische Leben und Sterben in unserer Region anschaulich erzählen. An den Lebensschicksalen der dort begrabenen Familienmitglieder und ihrer in größere Städte verzogenen Nachkommen. lässt sich beispielhaft die Geschichte der deutschen Juden nachvollziehen.
Die leider nur recht wenigen, aber sehr interessierten Besucher erfuhren, dass Jacob Simon, der sich 1786 als erster Jude in Bodenteich angesiedelt hatte, seine vermutlich im Kindbett gestorbene Ehefrau Edel Simon auf dem Jüdischen Friedhof Bodenteich (Nähe Waldweg/Katholische Kirche) zu Grabe tragen musste. Dies war 1803 die erste Beisetzung auf dem Friedhof. Auf dem Friedhof sind Angehörige der Familien Nathan aus Wittingen, Joseph aus Hermannsburg, Maier, Simon und Plaut aus Bodenteich (später in Uelzen) und Hirschfeld aus Hankensbüttel beerdigt. Die letzte Beisetzung fand im Jahr 1905 statt.

H. Blunk erklärte auch die jüdischen Bestattungsriten, die überwiegend hebräische Beschriftung und die sparsame Ornamentik der noch vorhandenen 13 Grabsteine. Er wies auf die etwa 7 verschollenen bzw. in der NS-Zeit zerstörten Gräber hin, in denen seltsamerweise meist Mitglieder der Familie Plaut bestattet waren.


Direkt neben dem Backhaus der Burg Bodenteich befindet sich ein kleiner Bier- und Kräutergarten. Dort verschaffte Daniel Hahn, der den Garten im Auftrag des Förderkreises Burg und der Kurverwaltung betreut, einer ganzen Reihe von Besuchern einen lebendigen Einblick in die im Mittelalter verwendeten Pflanzen für das Brauen von Bier, darunter besonders Hopfen, Porst und Gagel. Daneben werden im kleinen Burggarten noch zahlreiche Kräuter angebaut, die man im Mittelalter und zum Teil auch heute noch für das Würzen von Speisen verwendet. D. Hahn beantwortete mehrere Stunden lang geduldig die vielen Fragen der Besucher und gab zusätzlich auch noch viele allgemeine Gartentipps, die in den ausgelegten Gartenbüchern noch weiter vertieft werden konnten.


Förderkreis beim Tag des offenen Denkmals dabei

Unter dem Motto „Rasen, Rosen und Rabatten – Historische Gärten und Parks“ veranstalten der deutsche und der europäische Denkmalschutzverband wie immer am zweiten Sonntag im September den Tag des offenen Denkmals.
Direkt neben dem Backhaus der Burg Bodenteich befindet sich ein kleiner Bier- und Kräutergarten. Er verschafft Besuchern einen lebendigen Einblick in die im Mittelalter verwendeten Zutaten für das Brauen von Bier und das Würzen von Speisen. Passend zum Oberthema steht am Sonntag, 10. September in der Zeit von 14 – 17 Uhr Daniel Hahn, der den Garten gärtnerisch von Zeit zu Zeit betreut, für Erklärungen und Führungen zur Verfügung.
Außerdem gibt es um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr am Jüdischen Friedhof – Nähe Waldweg/Katholische Kirche zwei Führungen mit Harro Blunk. Er ist Verfasser von zwei Broschüren über den jüdischen Friedhof und beschäftigt sich schon seit 1983 mit dessen Geschichte

“Hallo Hermann“ im Rittersaal
Am Sonntag, dem 15. Oktober sind um 19.00 Uhr die „Plaggenhauer“ (Haye und Jan Gaf) im Rittersaal der Burg Bodenteich zu Gast.
Der Heidedichter Hermann Löns (1866 - 1914) steht unter dem Motto „Hallo Hermann“ im Mittelpunkt einer musikalisch-literarischen Reise durch die Lüneburger Heide. Die Gebrüder Graf, die auf einem Bauernhof in Bruchtorf n. Bad Bevensen aufgewachsen sind, nehmen das Publikum mit auf die Suche nach dem wahren Hermann, und das mit großer Hingabe und kleinem Augenzwinkern.
„Hallo Hermann!“ ist ein äußerst unterhaltsames Abendprogramm und eine zeitgemäße Liebeserklärung an die Heide und ihren bekanntesten Dichter. (2 Bilder)

Bilder zeigen Bodenteich im Wandel der Jahreszeiten
Motive aus den 50er und 60er Jahren zeigt Helmut Müller aus Bodenteich am Sonntag, dem 29. Oktober um 19.00 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich im Rahmen einer Dia-Päsentation mit dem Titel „Bodenteich im Wandel der Jahreszeiten“

 

Zusätzlich für Jahressonderausstellung

Hildebrandt Meier stellte Radio „Geadon“ für das Burgmuseum zur Verfügung
Ein gern gesehener Gast im Burgmuseum Bad Bodenteich ist Hildebrandt Meier aus Bergen/Dumme. Er besitzt möglicherweise das letzte in Bodenteich um 1950 hergestellte Radio, das den schönen Namen „Geadon“ trug. H. Meier hat das seltene Stück schon einmal 1998 für die damalige Ausstellung „Schalt dein Radio ein! zur Verfügung gestellt.
Das Geadon ist ein seltenes Radio, von dem zur Zeit nur ein Exemplar bekannt ist, obwohl seinerzeit mehrere tausend Stück produziert wurden. Es besitzt für Bad Bodenteich eine große lokalhistorische Bedeutung. Das Geadon war das Hauptprodukt der Radiofabrik von Walter Gäde, dieser auf dem Gelände der Uhrmacherwerkstatt Hunzelmann einrichtete. Insgesamt drei Radiotypen wurden dort zwischen 1948 und 1951 von über 30 Mitarbeitern produziert: Ein Geradeausempfänger mit drei Röhren zu 96 DM, ein Superhet mit fünf Röhren zu 198 DM und ein solcher mit sieben Röhren zu 280 DM.
Das zurzeit wieder im Burgmuseum Bad Bodenteich ausgestellte Radio Geadon erinnert in der Jubiläumsausstellung des Förderkreises Burg Bodenteich mit dem Titel „“Ab ins Museum!? – 25 Jahre Förderkreis Burg“ an die erfolgreiche Radioausstellung im Jahr 1998, als Besucher aus ganz Deutschland im Bad Bodenteicher Burgmuseum zu Gast waren.
Neben Bildern, Dokumenten und Zeitungsausschnitten mit Berichten über die vielfältige Arbeit des Vereins sind darüber hinaus noch viele Ausstellungs-Highlights aus den letzten 15 Jahren wieder zu sehen.
Die alte Schulklasse mit fast schon vergessenen Lehrmitteln und Schulbüchern sowie mit zahlreichen Klassenfotos aus der Zeit von 1945 – 1975 wird so manchen Museumsbesucher an seine Schulzeit erinnern.
Daneben gibt es noch vieles andere zu sehen, wie z. B. Frauen auf dem Lande, Notgeld, Spielzeug, Bierflaschen und – verschlüsse aus der Burgbrauerei Bodenteich, ein Modell von Bodenteich nach dem Brand 1808, zahlreiche neue Bilder und Dokumente aus der Geschichte derer von Bodendike und und und….
Das Museum ist bis zum 29. Oktober immer an den Wochenenden samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 14 – 17 Uhr geöffnet. Führungen ab 10 Personen außerhalb dieser Zeiten können unter Tel. Nr. 05824/1350 oder 05824/3539 bestellt werden.

Erfolgreicher Einsatz für die Burg

Auf ein erfolgreiches Jahr konnte der Förderkreis Burg Bodenteich bei seiner mit 47 von 135 Mitgliedern sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung zurückblicken.
Ein besonderer Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten im Jahr 2005 war die Spendensammlung für das Brauhaus, die einen Betrag von über 12000 Euro erbracht hat. Große Freude herrschte bei den Burgförderern darüber, dass mit dem Brauhaus jetzt das Burg-Ensemble komplett ist. Auch Bürgermeister Claus-Dieter Reese bedankte sich beim Burgverein für den Einsatz zugunsten des Brauhauses. Es gibt aber noch weitere Ideen, um die Burg zu verschönern. Bei entsprechenden Finanzierungsmitteln könnte man über die Erstellung einer Toranlage, von Palisaden oder einer Burgmauer nachdenken. Der Burgförderkreis wünscht sich darüber hinaus, dass auch der Burgkeller irgendwann einmal für die Besucher zugänglich wird.
Das vom Verein mit hohem ehrenamtlichen Einsatz unterhaltene Burgmuseum lockte an 99 Öffnungstagen 3117 zahlende Besucher an – eine Steigerung von mehr als 800 Besuchern gegenüber 2004 und damit das beste Ergebnis seit 1993. Mit zwei Dritteln hatten daran die vielen Gruppen, die entweder durch Vereinsmitglieder oder von den AGIL-Mitarbeitern geführt werden, einen wesentlichen Anteil. Besonderen Dank verdienten sich auch Renate Klingenberg und Kurt Schöttle als Hauptleihgeber der Ausstellungen im Museum. Zahlreiche Aktionstage sorgten auch 2005 wieder für eine Belebung der Burg. Besonders hervorzuheben sind die sehr gut besuchten nostalgischen Modenschauen von Renate Klingenberg und ihren Mitstreiterinnen. Allen Mitgliedern, die entweder im Vorstand oder beim Museumsdienst die Vereinsarbeit überhaupt erst ermöglichten, wurde herzlich gedankt.
Die alle einstimmig erfolgten Neuwahlen sind ein Zeichen für die große Zufriedenheit der Mitglieder mit der Vorstandsarbeit. Bis auf Erika Liptow und Brigitte Alswede-Paul kandidierten alle Vorstandsmitglieder wieder. Der alte und neue 1. Vorsitzende Rolf Simon dankte Erika Liptow, die demnächst aus Bad Bodenteich wegziehen wird, mit herzlichen Worten für ihren Einsatz als Schatzmeisterin und bei der Führung von Gruppen im Museum und übereichte ihr ein kleines Erinnerungspräsent.
Als ihre Nachfolgerin wurde Helga Warnecke gewählt. Neu im Vorstand als Beisitzer ist außerdem Wolfgang Knackstedt. Harro Blunk (2. Vors.) und Eckart Korthals(Schriftführer) wurden ebenso wiedergewählt wie Gertraud Zech, Dr. Friedrich-Carl Korden, Friedhelm Knüppel und Berni Nowak als Beisitzer. Neue Kassenprüfer sind Daniel Hahn und Käthi Marx.
Das Museumsjahr 2006 steht ganz unter dem Eindruck des 25jährigen Vereinsjubiläums, das mit mehreren Veranstaltungen im November gefeiert wird. Unter dem Titel „Ab ins Museum !?“ wird eine Retrospektive auf ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Burg gezeigt. Die Besucher können sich ab dem 17. März (Eröffnung) auf ein Wiedersehen mit vielen beliebten Ausstellungen der vergangenen 17 Jahre im Burgmuseum freuen wie der Schulausstellung, Frauen auf dem Lande u. v. a. m.
Zum Schluss der Versammlung berichtete der Vorsitzende Rolf Simon über seine Suche nach Spuren der Ritterfamilie von Bodendike im Baltikum. (siehe Extrabericht)

Die von Bodendike im Baltikum

Seit der Förderkreis Burg vor einigen Jahren wegen schon damals vage bekannter Verbindungen der Ritterfamilie von Bodendike ins Baltikum die Aufnahme einer Städtepartnerschaft mit einer baltischen Gemeinde vorschlug, lässt den Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon diese Region nicht mehr los. Mittlerweile vom Flecken Bad Bodenteich zum Partnerschaftsbeauftragten für die inzwischen geschlossene Städtepartnerschaft mit Ludza ernannt, hat er besonders Lettland mit seinen liebenswerten Menschen ins Herz geschlossen und setzt sich unermüdlich für die Förderung der Partnerschaft ein. Viel Zeit hat er außerdem für die Suche nach Spuren der Familie von Bodendike in den historischen baltischen Landschaften Kurland und Livland investiert. In einem sehr informativen mit zahlreichen Bildern und Karten ergänzten Vortrag über die von Bodendike berichtete er den Förderkreismitgliedern und zahlreichen Gästen über seine Ergebnisse.
Am Anfang der Eroberung der baltischen Länder standen Missionare und Kirchenleute. Am erfolgreichsten unter ihnen war der bremische Domherr Albert, der als Bischof von Livland 1201 Riga gründete und unermüdlich für die Missionierung und Besiedlung dieser Region durch Deutsche warb. Einem dieser von Papst Innonzenz III. unterstützten Aufrufe zum „Heidenkreuzzug“ folgte im Jahr 1211 auch Frithericus de Bodendike, ein Ministerialer des Lüneburger Herzogs. Was aus ihm geworden ist, wissen wir nicht. Erst vier Jahrhunderte später, als Christoph von Bodendiek auf Heiligenahr, Kurland, (heute Litauen) nach zwei vergeblichen Anläufen 1642 in die kuraländischen Adelsmatrikel aufgenommen wurde. lassen sich wieder Mitglieder der Familie im Baltikum nachweisen. Im Taufregister der beiden Rigaer Kirchen finden sich ab 1661 auch Eintragungen über die neun Kinder von Peter Bodendieck, dessen Tochter Katharina möglicherweise mit der späteren Zarin Katharina I. identisch ist. Auch das bekannte Bodenteicher Wappen mit dem springenden Hirsch findet sich in Sammlungen alter Adelswappen wieder.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein lassen sich viele Vertreter de Familie. im Baltikum nachweisen. Einer breiteren Öffentlichkeit ist Bodendieck, der unter dem Pseudonym Alexander Andreas zehn Bücher mit Erzählungen aus dem alten Riga veröffentlichte.
Für seine locker und kenntnisreich vorgetragenen Forschungsergebnisse erhielt Rolf Simon lang anhaltenden Applaus von den Besuchern.

Förderkreis ehrte verdiente Mitglieder

Für die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder hatte sich der Vorstand etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle in Frage kommenden Mitglieder wurden angeschrieben und in Zusammenarbeit mit Familie Knackstedt (Weinhandel Pfälzer Wein) zu einer exklusive Weinprobe in den Braukeller des Brauhauses eingeladen. Extra für diesen Abend war Winzermeister Torsten Rapp nach Bad Bodenteich gekommen und führte mit vielen Informationen, Geschichten und Geschichtchen durch die Verkostung der wohlschmeckenden Pfälzer Weine aus Dörrenbach im Landkreis Südliche Weinstraße/Pfalz. Dazu gab es leckeren Flammkuchen satt. Für alle Beteiligten war es ein schöner gelungener Abend, zu dem das stilvolle Ambiente des Braukellers ganz besonders beitrug. Natürlich gab es auch kleine Präsente. Je einen in der Bad Bodenteicher Partnerstadt Ludza gefertigten Brauhaus-Becher aus limitierter Auflage erhielten für langjährige Mitgliedschaft: Rudolf Niemeyer, Christa Driesner-Hesebeck, Harro Blunk, Edmund und Regine Gähring, Dr. Gerda Sauer, Friedhelm Knüppel und Rainer Kölling.
Für besondere Verdienste, u. a. für die Tätigkeit im Museumsdienst wurden ausgezeichnet: Eckart Korthals, Sabine Gebert, Therese und Lothar Janowsky, Edith Simon-von Rosenzweig, Traudel Zech, Berni Nowak und Rolf Helmke.
Als Dankeschön für die tolle Organisation und die gute Bewirtung bekamen natürlich auch Wolfgang und Marianne Knackstedt sowie Winzermeister Torsten Rapp ihren Brauhausbecher.

Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet

Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr wieder am 2. Adventswochenende auf dem Burghof statt. Das Burgmuseum ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für Einzelbesucher geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht!) können sich die Besucher am Sonntag, dem 10. Dezember von 11 - 17 Uhr die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens und zum letzten Mal die Sonderausstellung „Ab ins Museum?! 25 Jahre Förderkreis Burg Bodenteich" ansehen.

Im Museum bietet der Förderkreis Burg Bodenteich Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische Postkarten und einen Bastelbogen an. Besonders zu empfehlen ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre „Die Bodenteicher Burg 1803“, das neu aufgelegte Heft „Bodenteich in 100 Minuten“ sowie die neue Broschüre zum Jüdischen Leben in Bodenteich.

Ein besonders schönes Weihnachtsgeschenk ist ein kleiner handgetöpferter Bierkrug mit einer Abbildung vom Brauhaus sowie eine entsprechend gestaltete Plakette aus Ton.

 

Bodenteich – eine Burg und ihre Geschichte
Ehemaliger Archivdirektor referierte zum 25jährigen Förderkreisjubiläum

Mit Dr. Dieter Brosius, dem ehemaligen Direktor des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover hatte sich der Förderkreis Burg Bodenteich für die letzte seiner drei Veranstaltungen zum 25jährigen Vereinsjubiläum einen der besten Kenner der Burggeschichte eingeladen. In seinem gut 70minütigen Festvortrag vor etwa 40 Zuhörern – darunter auch Landrat Dr. Elster und seine Gattin - fasste Dr. Brosius die Ergebnisse einer inzwischen längst vergriffenen historischen Untersuchung aus dem Jahr 1983 zusammen. Dafür hatte er seinerzeit alle archivalischen Quellen zur Geschichte der Burg Bodenteich im hannoverschen Archiv ausgewertet und leider nur in broschierter Form veröffentlicht. Die ehemalige Wasserburg Bodenteich ist eine Gründung der Ritter von Bodendike, die um 1250 ihren befestigten Adelswohnsitz (eine „Motte“= einen steinernen Wohn- und Fluchtturm) auf dem gut zu verteidigenden, künstlich aufgeschütteten Burghügel nordöstlich des Ortes am früheren Bodenteicher See errichteten. Der Rest eines Feldsteinturms im Burgkeller stammt aus dieser Zeit und wurde erst bei archäologischen Untersuchungen im Jahr 1983 entdeckt und danach gründlich erforscht. Ob es sich bei einem alten Bergfried neben der Kirche um einen Vorläufer der Burg handelt und die Ritter von Bodendike ihren damaligen Wohnsitz auf den besser zu verteidigen künstlichen Hügel am Bodenteicher See verlegten, ist nach neuesten Untersuchungen zumindest fraglich. Vom 14. bis zum 19. Jahrhundert war die Burg im Besitz des Landesherrn, der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Auf Grund ihrer Größe und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung nahm die Bodenteicher Burg unter den etwa 70 befestigten Adelssitzen im Fürstentum Lüneburg eine besondere Stellung ein. Trotzdem verpachteten die Lüneburger Herzöge aus Geldmangel die Burg bis zum 30jährigen Krieg meistens an Adlige aus der näheren Umgebung. Diese Tatsache bekam der Bausubstanz der Burg nicht gut, denn die Pfandinhaber waren eher an schnellen Einnahmen statt an der Erhaltung der Burggebäude interessiert. Von 1654 bis 1859 wurden dann Amtmänner und weitere Beamte eingesetzt, die von der Burg Bodenteich aus das große Amt Bodenteich verwalteten. Es umfasste im 18. Jh. zwei Drittel des heutigen Landkreises Uelzen. Der Amtmann übte auch die Gerichtsbarkeit aus. Aus den Jahren 1792 und 1847 sind Hinrichtungen in Bodenteich bezeugt. Durch seine Bedeutung als Verwaltungsmittelpunkt erlangte Bodenteich als Marktflecken eine Zwischenstellung zwischen Dorf und Stadt. Südlich der Einmündung der Burgstraße entstand ein kleiner Marktplatz, auf dem zwei- bis viermal im Jahr ein Jahrmarkt abgehalten wurde. Die Burg Bodenteich war auch Mittelpunkt eines großen landwirtschaftlichen Betriebs, der meist an den jeweiligen Amtmann verpachtet war. Eine große Einnahmequelle stellte seit 1634 auch die Bodenteicher Amtsbrauerei dar, von der aus das Bodenteicher „Knorrbock“-Bier sehr zum Leidwesen der Uelzener Brauer in den Dörfern des Amtsbereiches verkauft wurde.
Nach der Auflösung des Amtes 1859 gelangte die Burg 1871 in Privatbesitz, ehe sie 1971 von der Kurgesellschaft Bodenteich erworben wurde.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon dankte Dr. Brosius mit herzlichen Worten für seinen überaus interessanten Vortrag und übergab ihm kleine Präsente vom Förderkreis. Er kündigte eine Veröffentlichung an. Herzliche Dankesworte richtete er auch an Christa Wilhelm, die den Vortrag mit einigen Klavierstücken umrahmte.

 

Bodenteich – eine Burg und ihre Geschichte - Historischer Festvortrag mit Musik im Rittersaal der Burg

Bad Bodenteich - In diesem Jahr feiert der Förderkreis Burg Bodenteich seinen 25. Geburtstag. Bei seiner Gründung hatte sich der Verein es u. a. auch zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Burg Bodenteich zu erforschen. Entsprechend diesem satzungsgemäßen Auftrag hat der Förderkreis jetzt keine Kosten und Mühen gescheut, um einen der besten Kenner der Burggeschichte nach Bad Bodenteich zu holen.

Der ehemalige Direktor des Hauptstaatsarchivs Hannover Dr. Dieter Brosius beschließt am Dienstag, dem 5. Dezember um 20 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen mit einem historischen Festvortrag zum Thema "Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Der renommierte Historiker und Archivar hat 1983 die bisher umfangreichste Untersuchung zur Geschichte der Burg Bodenteich vorgelegt.

Vor und nach der Veranstaltung sowie während der Pause wird Christa Wilhelm einige Musikstücke darbieten.

Der Förderkreis hofft auf einen guten Besuch für diese Veranstaltung, zu der kein Eintrittsgeld erhoben wird. Zur Deckung der Unkosten bittet der Verein aber um eine kleine Spende am Ausgang.

"Lebendiges Museum" und Jubiläumsbörse auf Burg Bodenteich


Unter Federführung von Rolf Simon (1. Vorsitzender) und Traudel Zech hatte der Förderkreis anlässlich seines 25. Geburtstags ein interessantes Angebot für die Burgbesucher erarbeitet. Leider kamen wegen des überaus schlechten Wetters nicht so viele Gäste wie erhofft, aber diejenigen, die sich trotz des Regens zur Bodenteicher Burg aufgemacht hatten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.
Im Burgmuseum war zum vorletzten Mal in diesem Jahr die Jubiläumsausstellung "Ab ins Museum?!" zu sehen, die durch Vorführungen am Spinnrad von Emmi Drießelmann (Wieren) und am Webstuhl von Charlotte König (Lüder) belebt wurde. Leckeren Kuchen gab es in der von Traudel Zech, Ruth Freitag und Sabine Gebert betreuten Cafeteria. Im Rittersaal konnte man auf einer kleinen Jubiläumsbörse nach Herzenslust in alten Büchern stöbern und schmökern. Außerdem im Angebot waren Kunsthandwerksartikel aus Bad Bodenteichs Partnergemeinde Ludza (Lettland) und aus Ondini, dem südafrikanischen Patenkreis der evangelischen Kirchengemeinde Bad Bodenteich. Pfälzer Wein konnte man an dem Weinprobierstand der Familie Knackstedt probieren.
Seine Jubiläumstage zum 25. Geburtstag beschließt der Förderkreis Burg am Dienstag, dem 5. Dezember um 20 Uhr mit einem historischen Jubiläumsvortrag von Dr. Dieter Brosius, dem ehemaligen Direktor des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs Hannover unter dem Titel
"Bodenteich - eine Burg und ihre Geschichte". Dieter Brosius hat 1983 die bisher umfangreichste auf archivalischen Quellen beruhende Untersuchung zur Geschichte der Bodenteicher Burg veröffentlicht.

Viele Gäste gratulierten zum 25jährigen Förderkreis -Geburtstag


Zu einem Festkommers hatte der Förderkreis Burg Bodenteich eingeladen und knapp 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, von befreundeten Vereinen und aus der Mitgliedschaft waren ins Brauhaus der Bodenteicher Burg gekommen, um den 25jährigen Geburtstag des Vereins zu feiern. Bei süffigem Knorrbock-Bier und leckeren Brezeln mussten die Gäste natürlich eine große Zahl an kurzen und längeren Reden über sich ergehen lassen, angefangen von der launigen Begrüßung des Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon über die Grußworte des Landtagsabgeordneten Jörg Hilmer bis hin zu der umfangreichen Laudatio des Fleckenbürgermeisters Claus-Dieter Reese, der noch viele Kindheitserinnerungen an die alte verfallene Burgruine hat und noch einmal den schweren Weg bis hin zur endgültigen Restaurierung aufzeigte. Dabei sparte er nicht mit Lob für den Förderkreis, der zunächst die Restaurierung mit wohlwollender, auch finanzieller Unterstützung begleitete und dann die Burg durch das Burgmuseum und sehr viele schöne Veranstaltungen mit Leben erfüllt hat. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichte er Rolf Simon für den Förderkreis Burg als erstem Verein die neugeschaffene Ehrengabe des Fleckens Bodenteich für besondere Verdienste. Es folgten noch zahlreiche Geschenkübergaben- immer verbunden mit einigen Worten. Besonders hervorzuheben ist dabei ein namhaftes Geldgeschenk der Sparkassen-Kulturstiftung - überreicht von Günther Kirschke, dem langjährigen Schatzmeister des Vereins und Repräsentanten der Sparkasse vor Ort. Es bleibt das Verdienst von Dagmar Linker, der Leiterin des Akkordeonorchesters Bad Bodenteich, die durch ihre besinnlichen oder auch schwungvollen auf dem Akkordeon gespielten Weisen zwischen den eher trockenen Worten immer wieder für musikalische Erbauung sorgte.


Nachdem er zunächst seine Erinnerungen an die Förderkreisgründung und die Burgrestaurierung zum Besten gegeben hatte, wurde stellvertretend für alle Mitglieder, die seit der Gründung des Vereins dabei sind, Dr. Friedrich Carl Korden geehrt, der seit 1981 als Beisitzer im Vorstand mitarbeitet. Dr. Frank Andraschko (AGIL Lüneburg/Reppenstedt) wagte dann in einem Vortrag mit Powerpoint-Demonstration einen Blick in die Zukunft der Bodenteicher Burg als mögliches Touristenmagnet. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete dann ein von Rolf Simon selbst verfasstes Gedicht, in dem dieser ein Loblied auf das Bodenteicher Land sang. Es dauerte aber noch einige Zeit, bis sich das Brauhaus leerte, denn es war immer noch genug Knorrbock im Fass, Als Überraschungsgeschenk erhielt jeder Gast des Jubiläumskommers am Ausgang ein Exemplar der von den langjährigen Vorstandsmitgliedern Friedhelm Knüppel und Harro Blunk verfassten Broschüre zum 25jährigen Jubiläum des Förderkreises Burg.

Helmut Müller nahm Besucher mit auf eine Zeitreise

Mit meist unbekannten Motiven aus den 50er und 60er Jahren nahm Helmut Müller die über 40 Besucher einer Dia-Präsentation im Rittersaal der Burg Bodenteich mit auf eine Zeitreise in das Bodenteich vor 40 -50 Jahren. Auf vielen Bildern erkannten selbst die Alt - Bodenteicher oft noch etwas Neues. Die Bilder boten Anlass zum gemeinsamen Gespräch, in dem zum Teil bisher unbekannte Gebäude und Personen gedeutet. Selbst auf einigen Schützenfestbildern, die Helmut Müller als langjähriger Chronist der Schützengilde mit ausgewählt hatte, bekam man im Hintergrund oft einen neuen Blick auf das alte Bodenteich. Mit etwas Wehmut und leisem Bedauern betrachtete man auch die zahlreichen ortsbildprägenden Gebäude, die wie z. B. das ehemalige Pfort- und Gefangenenhaus am Eingang zum Burggelände, heute nicht mehr vorhanden sind.

Publikum war begeistert von „Hallo Hermann“

Der von den Brüdern Jan und Haye Graf unter dem etwas despektierlichen Titel „Hallo Hermann“ in der Burg Bodenteich gestaltete Hermann-Löns-Abend zog die über 50 Besucher in ihren Bann. Mit ihren Liedern und Texten, aber auch mit den vorgetragenen Tänzen gelang es den beiden Künstlern, auch eher unbekannte Façetten in Leben und Werk des bekannten Heidedichters aufzuzeigen. Dem leisen Gedicht „Der Stromer“ folgten eher derbe Strophen über die käufliche Liebe, immer wieder unterbrochen durch Tänze und Lieder. Löns als Heidedichter, so wir ihn kennen, trat den Besuchern in der wunderschönen Erzählung „Hasendämmerung“ und in den bekannten Liedern „Rosmarienheide“ und Alle Birken grünen“ entgegen.

Auch Löns’ Erzählungen nahmen einen wichtigen Platz in dem Programm der Gebrüder Graf ein. Der Dieshof ist ein Schauplatz in Löns’ Roman „Die Leute vom Ohlenhof“ und das Zuhause von Ohm Hein. Er wollte den Beruf des Pfarrers ergreifen. Doch der Tod des älteren Bruders zwingt ihm ein anderes Schicksal auf. Einfühlsam erzählte Haye Graf aus dem Leben von Ohm Hein.

Die Tanzjungfern sind die vier bildhübschen Töchter des Heidebauern Hermen Beer. Als sie unersättlich verlangen sie einen Tanz nach dem anderen verlangen, werden sie von den vier Winden entführt…

Der Spielmann Renke, der 782 in Verden das Blutgericht Karls des Großen an 4500 Sachsen erlebt, ist die Hauptperson in Löns Erzählung „Die rote Beeke“. Er bringt die Kunde von dem Massenmord an den Sachsen mit seiner Fidel hinaus ins Land.

Nach den eher nachdenklich stimmenden Texten wurde es zum Schluss des Programms aber wieder fröhlich. Löns’ bekanntestes Lied „Auf der Lüneburger Heide“ wurde fast zur Rock-Nummer. Das Publikum sang begeistert mit und erklatschte sich am Ende dieser zeitgemäßen Liebeserklärung an die Heide und an ihren bekanntesten Dichter mehrere Zugaben.

Erfolgreicher Einsatz für die Burg

Auf ein erfolgreiches Jahr konnte der Förderkreis Burg Bodenteich bei seiner mit 47 von 135 Mitgliedern sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung zurückblicken.
Ein besonderer Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten im Jahr 2005 war die Spendensammlung für das Brauhaus, die einen Betrag von über 12000 Euro erbracht hat. Große Freude herrschte bei den Burgförderern darüber, dass mit dem Brauhaus jetzt das Burg-Ensemble komplett ist. Auch Bürgermeister Claus-Dieter Reese bedankte sich beim Burgverein für den Einsatz zugunsten des Brauhauses. Es gibt aber noch weitere Ideen, um die Burg zu verschönern. Bei entsprechenden Finanzierungsmitteln könnte man über die Erstellung einer Toranlage, von Palisaden oder einer Burgmauer nachdenken. Der Burgförderkreis wünscht sich darüber hinaus, dass auch der Burgkeller irgendwann einmal für die Besucher zugänglich wird.
Das vom Verein mit hohem ehrenamtlichen Einsatz unterhaltene Burgmuseum lockte an 99 Öffnungstagen 3117 zahlende Besucher an – eine Steigerung von mehr als 800 Besuchern gegenüber 2004 und damit das beste Ergebnis seit 1993. Mit zwei Dritteln hatten daran die vielen Gruppen, die entweder durch Vereinsmitglieder oder von den AGIL-Mitarbeitern geführt werden, einen wesentlichen Anteil. Besonderen Dank verdienten sich auch Renate Klingenberg und Kurt Schöttle als Hauptleihgeber der Ausstellungen im Museum. Zahlreiche Aktionstage sorgten auch 2005 wieder für eine Belebung der Burg. Besonders hervorzuheben sind die sehr gut besuchten nostalgischen Modenschauen von Renate Klingenberg und ihren Mitstreiterinnen. Allen Mitgliedern, die entweder im Vorstand oder beim Museumsdienst die Vereinsarbeit überhaupt erst ermöglichten, wurde herzlich gedankt.
Die alle einstimmig erfolgten Neuwahlen sind ein Zeichen für die große Zufriedenheit der Mitglieder mit der Vorstandsarbeit. Bis auf Erika Liptow und Brigitte Alswede-Paul kandidierten alle Vorstandsmitglieder wieder. Der alte und neue 1. Vorsitzende Rolf Simon dankte Erika Liptow, die demnächst aus Bad Bodenteich wegziehen wird, mit herzlichen Worten für ihren Einsatz als Schatzmeisterin und bei der Führung von Gruppen im Museum und übereichte ihr ein kleines Erinnerungspräsent.
Als ihre Nachfolgerin wurde Helga Warnecke gewählt. Neu im Vorstand als Beisitzer ist außerdem Wolfgang Knackstedt. Harro Blunk (2. Vors.) und Eckart Korthals(Schriftführer) wurden ebenso wiedergewählt wie Gertraud Zech, Dr. Friedrich-Carl Korden, Friedhelm Knüppel und Berni Nowak als Beisitzer. Neue Kassenprüfer sind Daniel Hahn und Käthi Marx.
Das Museumsjahr 2006 steht ganz unter dem Eindruck des 25jährigen Vereinsjubiläums, das mit mehreren Veranstaltungen im November gefeiert wird. Unter dem Titel „Ab ins Museum !?“ wird eine Retrospektive auf ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Burg gezeigt. Die Besucher können sich ab dem 17. März (Eröffnung) auf ein Wiedersehen mit vielen beliebten Ausstellungen der vergangenen 17 Jahre im Burgmuseum freuen wie der Schulausstellung, Frauen auf dem Lande u. v. a. m.
Zum Schluss der Versammlung berichtete der Vorsitzende Rolf Simon über seine Suche nach Spuren der Ritterfamilie von Bodendike im Baltikum. (siehe Extrabericht)

Die von Bodendike im Baltikum

Seit der Förderkreis Burg vor einigen Jahren wegen schon damals vage bekannter Verbindungen der Ritterfamilie von Bodendike ins Baltikum die Aufnahme einer Städtepartnerschaft mit einer baltischen Gemeinde vorschlug, lässt den Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon diese Region nicht mehr los. Mittlerweile vom Flecken Bad Bodenteich zum Partnerschaftsbeauftragten für die inzwischen geschlossene Städtepartnerschaft mit Ludza ernannt, hat er besonders Lettland mit seinen liebenswerten Menschen ins Herz geschlossen und setzt sich unermüdlich für die Förderung der Partnerschaft ein. Viel Zeit hat er außerdem für die Suche nach Spuren der Familie von Bodendike in den historischen baltischen Landschaften Kurland und Livland investiert. In einem sehr informativen mit zahlreichen Bildern und Karten ergänzten Vortrag über die von Bodendike berichtete er den Förderkreismitgliedern und zahlreichen Gästen über seine Ergebnisse.
Am Anfang der Eroberung der baltischen Länder standen Missionare und Kirchenleute. Am erfolgreichsten unter ihnen war der bremische Domherr Albert, der als Bischof von Livland 1201 Riga gründete und unermüdlich für die Missionierung und Besiedlung dieser Region durch Deutsche warb. Einem dieser von Papst Innonzenz III. unterstützten Aufrufe zum „Heidenkreuzzug“ folgte im Jahr 1211 auch Frithericus de Bodendike, ein Ministerialer des Lüneburger Herzogs. Was aus ihm geworden ist, wissen wir nicht. Erst vier Jahrhunderte später, als Christoph von Bodendiek auf Heiligenahr, Kurland, (heute Litauen) nach zwei vergeblichen Anläufen 1642 in die kuraländischen Adelsmatrikel aufgenommen wurde. lassen sich wieder Mitglieder der Familie im Baltikum nachweisen. Im Taufregister der beiden Rigaer Kirchen finden sich ab 1661 auch Eintragungen über die neun Kinder von Peter Bodendieck, dessen Tochter Katharina möglicherweise mit der späteren Zarin Katharina I. identisch ist. Auch das bekannte Bodenteicher Wappen mit dem springenden Hirsch findet sich in Sammlungen alter Adelswappen wieder.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein lassen sich viele Vertreter de Familie. im Baltikum nachweisen. Einer breiteren Öffentlichkeit ist Bodendieck, der unter dem Pseudonym Alexander Andreas zehn Bücher mit Erzählungen aus dem alten Riga veröffentlichte.
Für seine locker und kenntnisreich vorgetragenen Forschungsergebnisse erhielt Rolf Simon lang anhaltenden Applaus von den Besuchern.

Bastelangebot beim Museumstag blieb ohne Resonanz

Etwas enttäuscht waren die Verantwortlichen beim Förderkreis Burg Bodenteich, dass ihr Angebot zum Internationalen Museumstag keine Resonanz bei Kindern und Jugendlichen fand. Rolf Helmke aus Lüder, Mitglied bei den Eisenbahnfreunden Bad Bodenteich und Leiter der Modellbau-AG der Hauptschule Bad Bodenteich, hatte sich zur Verfügung gestellt, um mit Kindern und Jugendlichen die Burg Bodenteich aus einem Modellbaubogen zu basteln. Als nach zwei Stunden immer noch kein Kind aufgetaucht war, packte er seine Sachen zusammen und fuhr nach Hause. Natürlich war er enttäuscht, dass niemand kam, aber er möchte das Angebot irgendwann im Laufe des Jahres noch einmal wiederholen.
Auch im Burgmuseum fanden sich viel weniger Besucher ein als an den Museumstagen in den Vorjahren. Obwohl das Gelände rund um die Burg wegen des Frühlingsfestes der Autobahngegner voller Menschen war, kamen nur etwas über 20 Besucher ins Museum. Diejenigen, die kamen, zeigten aber großes Interesse an der Sonderausstellung "Ab ins Museum - 25 Jahre Förderkreis Burg" und ließen sich von Traudel Zech und Christa Wilhelm z. B. die alten Küchen- und Handwerksgeräte im Ausstellungsbereich "Frauen auf dem Lande" erklären.

Förderkreis fährt nach Dahlenburg

Der Förderkreis Burg fährt am Donnerstag, dem 11. Mai nach Dahlenburg, um das dortige Heimatmuseum in der St. Laurentiuskapelle zu besuchen. Prunkstück des Museums ist ein großes Diorama der Schlacht an der Göhrde 1813, in der sich preußische und hannoversche Truppen einen ersten Sieg gegen die Armee des französischen Kaisers Napoleon errungen. Abfahrt ist um 14.00 Uhr auf dem Burgparkplatz (Marktplatz). In Dahlenburg wird dann zunächst das Heimatmuseum besichtigt. Nach dem Museumsbesuch geht es weiter zum Kaffeetrinken in das Hofcafé Michelshof in Walmsburg an der Elbe. Die Rückkehr ist für ca. 18.30 – 19.00 Uhr geplant
Für die Fahrt sind noch einige Plätze frei. Interessierte können sich bis zum 7. Mai bei Rolf Simon (Tel. 05824/1350) oder bei Traudel Zech(Tel. 05824/1568) anmelden. Der Fahrtpreis beträgt 10 € für Mitglieder und 12 € für Nichtmitglieder.

Heitere Märchen für Erwachsene im Brauhaus

Unter dem Motto „Lauf schnell hin zum Schloss – ein Tropfen vom Brautbier ist noch übrig“ veranstaltet der Förderkreis Burg Bodenteich am Samstag, dem 22. April um 19.00 Uhr auf dem Kornboden des Brauhauses der Burg Bodenteich einen Abend mit heiteren Märchen für Erwachsene. Die Märchenerzählerin, Puppenmacherin und Spinnerin Inga Dickhoven aus Langlingen, Kreis Celle, die sich auch in ihrer Diplomarbeit als Sozialpädagogin mit dem Grimmschen Märchen „Allerleihrauh“ auseinandersetzte, wird an diesem Abend überwiegend unbekannte Märchen für Erwachsene aus dem gesamten europäischen Raum vorstellen und gemeinsam mit den hoffentlich recht zahlreichen Besuchern Weisheit, Zauber und Schönheit der alten und neuen Märchen entdecken. Die Zuhörer werden eingeladen zu einer Reise in eine Welt mit ausdrucksstarken Bildern. Immer berühren diese Bilder auch unsere Seele und nähren das Feuer unserer Träume.

Besuch in einer alten Schule – Förderkreis lässt im Burgmuseum alte Ausstellungs-Highlights wieder aufleben

In seiner neuen Ausstellung „ Ab ins Museum?! – 25 Jahre Förderkreis Burg Bodenteich“ lässt der Förderkreis Burg Bodenteich im Burgmuseum alte Ausstellungs-Highlights aus den vergangenen 15 Jahren wieder aufleben.
Größter Anziehungspunkt wird sicher wieder die alte Schulklasse mit den engen unbequemen Holzbänken sein, die 1992 und 1996 unter dem Motto „Schule anno dazumal“ sehr viele Besucher anzog. Alte Schulbücher aus den vergangenen 80 Jahren lassen Erinnerungen und fast schon vergessene Schulstunden ebenso wieder lebendig werden wie die Holz-Rechenmaschine, der überdimensionierte Rechenschieber, die schön gestalteten Schulwandbilder, der fast schön antike Erdglobus und das alte Filmvorführgerät.
Nichts für Naturschützer war früher der Umgang mit heute fast schon ausgestorbenen Vogelarten. Von den damaligen Lehrkräften selbst hergestellte Präparate von Vogelfüßen und verschiedenen Vögeln sollten den Kindern die Vogelwelt näher bringen. Aus heutiger Sicht ein zweifelhaftes Unterfangen…
Einen hohen Wiedererkennungswert bieten die etwa 30 alten Klassenfotos aus der Zeit von 1945 bis 1975 für ehemalige Bodenteicher Schüler. Das seinerzeit von Ernst Hilgemann erstellte Schaubild der Bodenteicher Schulentwicklung von 1630 bis heute ist mittlerweile selbst schon Historie, gab es doch durch die Schulstrukturreform 2004 hier einschneidende Veränderungen.
Das Museum ist immer an den Wochenenden samstags, sonntags und feiertags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Zusätzliche Öffnungstage über Ostern gibt es deshalb am Karfreitag und am Ostermontag.
Führungen ab 10 Personen außerhalb dieser Zeiten können unter Tel. Nr. 05824/1350 oder 05824/3539 bestellt werden.


Förderkreis fährt nach Dahlenburg

Der Förderkreis Burg bietet für Mitglieder und andere interessierte Personen am Donnerstag, dem 11. Mai eine Busfahrt nach Dahlenburg an, Abfahrt ist um 14.00 Uhr auf dem Burgparkplatz (Marktplatz). In Dahlenburg wird dann zunächst das Heimatmuseum besichtigt. Das Museum wurde 1928 in der 750 Jahre alten St. Laurentiuskapelle eingerichtet und zeigt umfangreiche heimatkundliche Sammlungen, u. a. aus der bekannten „Schusterburg“ Dahlenburg.
Große Verdienste um das Museum erwarb sich der langjährige Leiter Adolf Detjen. Er war es, der 1953 ein großes Diorama von der Schlacht bei der Göhrde einrichtete.
Dieses Modell gibt die Situation aus dem Jahre 1813 wider, als es verbündeten Streitkräften gelang, einen ersten Sieg im Kriege gegen die Franzosen-Herrschaft zu erstreiten. In der ständigen Ausstellung werden mittels 1500 Zinnfiguren die Stellungen der verschiedenen Truppenteile dargestellt. Adolf Detjens Sohn lebt mittlerweile in Bad Bodenteich und wird an der Fahrt teilnehmen.
Nach dem Museumsbesuch geht es weiter zum Kaffeetrinken in das Hofcafé Michelshof in Walmsburg an der Elbe. Die Rückkehr ist für ca. 18.30 – 19.00 Uhr geplant
Interessierte können sich bis zum 4. Mai bei Rolf Simon (Tel. 05824/1350) oder bei Traudel Zech(Tel. 05824/1568) anmelden. Der Fahrtpreis beträgt 10 € für Mitglieder und 12 € für Nichtmitglieder.

Nostalgische Zeitreise durch die Museumsgeschichte

Gut 30 Mitglieder und Freunde konnte Förderkreisvorsitzender Rolf Simon zur Eröffnung der neuen Museumssaison im Burgmuseum Bad Bodenteich begrüßen. Sein 25jähriges Jubiläum Ende November diesen Jahres hat der Burgförderverein zum Anlass genommen, die Besucher auf eine nostalgische Zeitreise durch die Museums- und Vereinsgeschichte zu schicken.
Der Titel der neuen Ausstellung „Ab ins Museum?!“ lässt bewusst mehrere Deutungen zu. Er zeigt einmal den Weg des Vereins von einem reinen Förderverein bis hin zu einem Museums- und Heimatverein, will aber gleichzeitig die Besucher auffordern, wieder einmal im Burgmuseum vorbeizuschauen.
Neben Bildern, Dokumenten und Zeitungsausschnitten mit Berichten über die vielfältige Arbeit des Vereins-zusammengestellt von Pressewart Friedhelm Knüppel - haben Harro Blunk, Eckart Korthals, Rolf Simon und Gertraud Zech als „Hauptmacher“ der Ausstellung viele Ausstellungs-Highlights aus den letzten 15 Jahren wieder auferstehen lassen.
Die alte Schulklasse mit fast schon vergessenen Lehrmitteln und Schulbüchern sowie mit zahlreichen Klassenfotos aus der Zeit von 1945 – 1975 wird sicher viele ehemalige Bodenteicher Schüler zu einem Museumsbesuch animieren. Wer weiß schon, dass Bad Bodenteich einst eine kleine Radiofabrik besaß? Hildebrandt Meier aus Bergen/Dumme besitzt möglicherweise das letzte dort von Walter Gäde hergestellte Radio, das den schönen Namen „Geadon“ trug. Er hat das seltene Stück wie schon einmal 1998 für die neue Ausstellung zu Verfügung gestellt und war natürlich auch selbst zur Eröffnung anwesend.
Daneben gibt es noch vieles andere zu sehen, wie z. B. Frauen auf dem Lande, Notgeld, Spielzeug, Bierflaschen und – verschlüsse aus der Burgbrauerei Bodenteich, ein Modell von Bodenteich nach dem Brand 1808, zahlreiche neue Bilder und Dokumente aus der Geschichte derer von Bodendike und und und….
Rolf Simon dankte allen Aktiven und wünschte sich zahlreiche Besucher in der neuen Saison, an deren Ende ein mehrtägiges Jubiläumsprogramm im November stehen wird.
Das Museum ist bis zum 29. Oktober immer an den Wochenenden samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 14 – 17 Uhr geöffnet. Führungen ab 10 Personen außerhalb dieser Zeiten können unter Tel. Nr. 05824/1350 oder 05824/3539 bestellt werden.

„Ab ins (Burg-)Museum ?!“ heißt es jetzt in Bad Bodenteich
Im November 2006 feiert der Förderkreis Burg Bodenteich sein 25jähriges Bestehen. Das haben die Burgförderer zum Anlass genommen, in einer interessanten und abwechslungsreichen Ausstellung an die wechselvolle Vereinsgeschichte zu erinnern. Große Schautafeln mit Zeitungsausschnitten und Dokumenten vermitteln ein lebendiges Bild von der Vereinsarbeit im letzten Vierteljahrhundert.
Dabei wird ebenso an die Burg-Restaurierung in den achtziger Jahren erinnert wie an die achtzehnjährige Geschichte des Burgmuseums Bad Bodenteich. Aus vielen großen und kleinen Sonderausstellungen der letzten 15 Jahre werden zahlreiche Highlights zu sehen sein. So gibt es z. B. ein Wiedersehen mit dem nach dem Krieg in Bodenteich hergestellten Radio Geadon, mit „Frauen auf dem Lande“, mit Notgeld aus Uelzen und ganz Deutschland und vielem anderen mehr. Ein besonderer Anziehungspunkt wird sicher wieder die alte Schulklasse mit alten Lehrmitteln und Schulbüchern sein. So manch ein Besucher wird sich sicher auch auf den etwa 30 Klassenfotos aus der Zeit von 1945 – 1975 wiederfinden.
Die Präsentation der Geschichte der weitverzweigten Ritterfamilie von Bodendike, die im 13. Jahrhundert die Burg Bodenteich gründete, bildet einen weiteren Schwerpunkt im Museum. Auf verschiedenen Klapptafeln werden Urkunden und Dokumente zu einzelnen Vertretern dieses alten Rittergeschlechts dargestellt.
Die Uhrmacherwerkstatt von Reinhold Blome ist weiterhin zu sehen.
Die diesjährige Saison im Burgmuseum Bad Bodenteich wird am Freitag, dem 17. März um 18.00 Uhr eröffnet . Vom 18. März bis zum 29. Oktober läuft dann die Museumssaison 2006 mit zahlreichen Aktionstagen (siehe Extrabericht). Das Museum ist immer an den Wochenenden samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 14 – 17 Uhr geöffnet.

 

 

Bei der Förderkreis-Jahreshauptversammlung geht es auch um die von Bodendike im Baltikum

Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich, der Ende diesen Jah-res sein 25jähriges Jubiläum feiert, findet am Montag, dem 20. Februar um 19.00 Uhr in der Gaststätte mit Bowlingbahnbetrieb "Just for Fun", Johann-Schroth-Str. 1, statt.
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres wird ein kleiner Imbiss für die Mitglie-der gereicht. Außerdem gibt es Berichte, Neuwahlen und eine Vorschau auf die Aktivi-täten des Vereins 2006.
Ab etwa 20.15 Uhr hält Förderkreisvorsitzender Rolf Simon in einem öffentlichen Vor-trag über „Die von Bodendike im Baltikum“, in dem er -untermalt mit Bildern- über seine Suche nach Spuren des alten Rittergeschlechts in Kurland und Livland berichtet.
Bei Bedarf wird Berni Nowak (Tel. 1762 oder dienstl. 950250) einen Fahrdienst zum bzw. von der Gaststätte "Just for Fun" übernehmen.

 
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